Lange nacht des shopping

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Beim Mediamarkt können sie wieder nicht helfen mit dem Monitor, habe mich schon fast damit abgefunden mit unscharfer Schrift zu arbeiten, besser als nichts. Susan Sontag "Regarding the Pain of Others". Lese begeistert, aber nach 40 Seiten fehlt einfach ein Kapitel, Fehldruck. Kluft zwischen Mann und Frau. Nur Männer führen Krieg. Niemand, nicht einmal die Pazifisten. Sie erzeugen die Illusion eines Konsensus. Abel Gance "J'accuse" Zombiszene: Die Toten von Verdun stehen auf, um die Lebenden zu warnen.

Krimkrieg Hinterlader und Maschinengewehr. Mit der Leica, Kleinbildkamera, kann man mehr als das Nachher, die Schlachtfelder und Mondlandschaften fotografieren. Erstmals im Spanischen Bürgerkrieg. Heute ist der Schock selbst eine "bedeutende ökonomische Ressource" für Aufmerksamkeit.

Ohne jede Beimischung von Kunst, die mit Unaufrichtigkeit und Erfundenem gleichgesetzt wird. Amateurbilder, oder solche, die sich "eines der bekannten antikünstlerischen Stile bedienen" wirken authentischer. Frank Capas Bild vom sterbenden republikanischen Soldaten. Die Erinnerung an den Krieg ist lokal.

Der Chacokrieg Bolivien, Peru ist bei uns vergessen. Dann fehlt im Buch ein Kapitel. Nochmal zur Buchhandlung, zurückgeben, neu bestellen. Ikonographie des Leidens, Laokoon, Passion Christi.

Wir anderne sind, ob wir wollen oder nicht, Voyeure. Auf frühen Kriegsbildern wirkten Soldaten, wie "ein Gruppenausflug von lauter würdigen Männern. Manipulation schon beim Krimkrieg. Auch in Gettysburg Leichen umgruppiert. Merkwürdig unsere Enttäuschung, wenn wir davon erfahren: Roosevelt schon im spanisch-amerikanischen Krieg Kavallerie-Oberst. Ernst Jünger, "Krieg und Lichtbild", in: Fronterlebnisse deutscher Soldaten", Berlin Und doch ist die verwüstete Landschaft immer noch eine Landschaft.

Pathos, in Gestalt einer Geschichte, nutzt sich nicht ab. Was man als kollektives Gedächtnis bezeichnet, ist kein Erinnern, sondern ein Sicheinigen? Insofern kann es unseren guten Absichten zum Trotz zu einer impertinenten?

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Das soziale Appeasement, den einfachen Leuten ging es gut. Sie haben vom Krieg profitiert. Bis '42 war der Wehrmachtssoldat ein "bewaffneter Butterfahrer".

Im Krieg Versorgungssätze für die Frauen. Inflation ins besetzte Ausland verlagert. Gegenfinanzierung durch Enteignung der Juden. Unterlagen über die Kriegsfinanzierung bis heute im Bundesarchiv nicht ordentlich verzeichnet. Hier kommt etwas zusammen, was nicht zusammengehört, aber in dieselbe Richtung wirkt. Funtionieren des Nationalsozialismus erkläre sich nicht aus Hitlers Charisma, sondern aus der Massenkorruption.

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Die letzten Soldatenjungs, die in der dunklen Kaserne nach russische Popmusik tanzen. Eigenartige Tanzstile, die bei ihnen in der Isolation überleben konnten. Abends im Fernsehen "Cast away". Immer beruhigend dieser freundliche Tom Hanks. Es tut mir so leid! Martin Scorseses "Reise durchs italienische Kino". Er erzählt aus dem Off über seine Lieblinsgsszenen vom Neorealismus.

Alles Filme, die er als Kind gesehen hat, manches im Fernsehen. Dieser Blick für die Realität. Plötzlich werden ganz andere Details beachtet. Italien wollte sich der Welt erklären.

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Doku über serbische Zigeunerjungen, die nach Jahren in Deutschland nach Belgrad abgeschoben wurden. Ein älterer Zigeuner schimpft, sie sollten in ihrem richtigen Viertel filmen, um zu sehen, wie es ihnen geht. Dort hätten sie keinen Kassettenrekorder.

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Warum wollte er es nciht aufschreiben? War das alles schon der Ekel am Tauschgeschäft, den man heute empfindet? Aber er war sofort ein Held drüben, schlug ein, wie eine Bombe.

Immerhin zwei seiner Filme in Cannes im Wettbewerb. Und kurz darauf die Einheit, niemand sprach mehr von ihm, heute ist er fast völlig vergessen. Dabei war er immer präsent mit Übersetzungen und Inszenierungen. Vier Kinder, um die 6 Jahre, sehen zu, wie Mutter auf ihrem Gut vergewaltigt wird. Die Kinder fliehen und schlagen sich durch. Im eingekesselten Breslau werden Häuser gesprengt, um eine Landebahn zu bauen. Im Lazarett ist sie fast ohnmächtig geworden, weil alle nach der Mutter riefen und nach ihr griffen.

Den Tag über vielleicht 2 Stunden redigieren und dabei nur 25 Seiten geschafft. Die Eingabe dauert noch länger als das Korrekturlesen. Bisher keine Reaktion vom Verlag. Zum Glück kein Grund, neidisch zu sein. Ein paar schöne Dialogstellen, aber ein uninteressanter Plot. Wir überlegen, wie man es besser machen könnte. Es scheint alles so vobestimmt bei Komödien, so ein Zwangskorsett. Man kann es dann nur im Detail böser machen, das Tempo wechseln wäre schwer. Und jetzt soll er auch noch Jude sein.

Wunsch, auch in so einer Wohnung zu wohnen, wie die Familie im Film. So dunkle, vergilbte Räume. Im "Entweder Oder" Kartoffelpuffer. Diskutieren über den Versuch der Regierung, mehr Gentests in der Verbrechensbekämpfung einzusetzen. Ich bin natürlich erst einmal dafür, weil die Idee logisch klingt. Aber es sei doch ein Wahn vom sauberen Menschen in der sauberen Gesellschaft zu träumen. Eigentlich hat sie recht. Sie wolle nicht den Willen der Tochter brechen, sondern sie müsse sich manchmal durchsetzen, um sie zivilisationsfähig zu machen, das hätte ich falsch verstanden.

Frauenärzte seien oft schwul, wegen der unangenehmen Einsichten. Do, Seelower, nachmittags, Niesel. Als Nazis verkleidete Juden und Schtetl-Juden wippen gemeinsam beim Schabbat-Gebet mit dem Oberkörper auf und ab, von kommunistischen Partisanen beobachtet, die nicht mehr wissen, was sie machen sollen.

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Im Regen auf dem Fahrrad, ganz eingeweicht angelangt. Hose und Jacke notdürftig in der Gebläseluft getrocknet. Hier und da tropft es durch die Decke. Man bekommt, wenn man am Tresen seine Sachen auswringt die gewonnene Wassermenge in Schnaps getauscht. Dan entgratet als Schüler Scherköpfe vom Bebo-Sher. Ruft dazu auf, bei guten Stellen im Text das Feuerzeug rauszuholen. Bohni singt Variationen auf Schnappi: Er geht auch sofort wieder. Man setzt sich an die Arbeit und fragt sich, ob man nicht verrückt ist, sich freiwillig zu knechten, wenn es doch gar keiner haben will.

Sicher ein Vorbild vieler Anti-Kriegsfilme. Eine deutsche Kleinstadt am Beginn des ersten Weltkriegs. Es könnte auch die Stadt aus "Feuerzangenbowle" sein. Der Lehrer schwört die Jungen mit lateinischen Sprüchen vom Heldentod auf die glorreiche Pflicht ein, in den Krieg zu ziehen. Die Mädchen würden Soldaten lieben. Sie wollen sich geschlossen melden und überreden den einzigen, der noch zweifelt "zusammenzubleiben". Ferienlagerstimmung beim Beziehen der Doppelstockbetten in der Kaserne.

Dann vom eigenen Briefträger, der sich völlig gewandelt hat, erbarmungslos geschleift. Es gilt, alles zu vergessen, was sie wissen oder werden wollten, jetzt sind sie Soldaten.

Lazarett in der Kirche, auch ein Topos. Routine im Stellungskrieg, aus dem Graben, vorstürmen zum Angriff, Rückzug. Dazwischen liegen sie im Graben und trinken gierig Rotwein gegen den Durst. Die Flasche wird mit dem Seitengewehr geköpft. Läuse verbrennt man auf einem Löffel über einer Kerze. Deckung auf einem Friedhof, plötzlich liegt er in einem aufgebombten Grab. Party in der Etappe: Mit Brot und Wurst schwimmen sie nachts zu den französischen Mädchen.

Typisches Motiv, der bedrückende Heimaturlaub. Die Mutter ist krank, das Kinderzimmer so klein und voller Erinnerungen, die Schmetterlingssammlung. Er besucht die Schule, wo der Lehrer schon die nächste Generation mit den gleichen Sprüchen auf den Krieg einschwört. Er soll vom Krieg erzählen, weil er aber nichts heroisches von sich gibt, schlägt die Stimmung um, und er wird als Feigling beschimpft.

Im Wirtshaus erklären ihm die alten Männer anhand einer Karte, wo sie den Durchbruch schaffen können. Mit Eisbärenfans zum Sportforum. Hatten uns geeinigt, jeder 2 mal 5 Minuten zu lesen. Ahne liest 15, und ist hinterher standhaft der Meinung, seine Texte seien kurz. Wie sie in Leipzig aussteigen und nach Feinden zum Verprügeln suchen. Eigentlich reiner Rassismus diese Fan-Denkweise.

Hat auch nichts mehr von einem Duell, es geht ja nicht fair zu. Mit Robert über Hodenkrebsängste und Prostataschmerzen. King of Queens, er kann nicht mehr ohne Doug und Carry leben.

Mit ihm über Landsberger Allee zurück. Wie oft er schon die Nacht über auf Bahnhöfen stand. Einmal mit Taxi, und am Geldautomaten so getan, als käme kein Geld. Dem Fahrer seinen Ausweis geben müssen. Der kam dann zu ihm nach Hause, sich das Geld holen. Sah die vermüllte Wohnung und sagte: Liest lieber Bücher, die ihm gefallen haben nochmal, als was neues.

Helmut Dietl bei 3 nach 9. Wiederholung von , Gottschalk als Gast. Wie sich sein heutiger Stil schon andeutet. Auf seine Art rebelliert, natürlich immer charmant und freundlich. Daran sieht man doch, wie bieder das deutsche Fernsehen mal war. Ohne Amerika wäre das doch immer noch so. Laufen, 41 Minuten, Hu-Hain. Auf dem Flakturm dreht sich ein älterer Muslim mit ausgestreckten Armen im Kreis und gibt grunzende und gurgelnde Laute von sich. Jede einzelne Nation hätte mich interessiert, zu manchen hätte ich besseres Material gefunden.

Jugoslawien ganz mager, nicht mal auf "Einer ist Sarajevo" wird hingewiesen, nur ein Filmausschnitt aus "Sutjeska" Schlacht fand am 9. In Bleiburg von der britischen Militärverwaltung an Tito ausgeliefert und getötet Kroaten. Malraux hält die Rede. Erst still, dann dräuend, dann lauter werdend und fast in Gesang übergehend. Ein schon nicht mehr theatralisches, sondern eher mythisches Pathos inszenierend.

Im Lauf der Lesung körperliche Besserung bis hin zu Wohlbefinden. Kann aber auch das Adrenalin sein. Sarah Schmidt hat eine Widmung in ihrem ersten Buch: Am Tisch sitzt noch ein älterer Herr, der eigenartige Zahlenkolonnen redigiert, scheint sich im Wetten zu handeln.

Vom Schreiben könnten wir doch gar nicht leben, fragt er Volker, oder ob wir Komparsen seien? In den 60ern hätte ein alkoholabhängiger dänischer Ministerpräsident für eine Flasche Whisky dem norwegischen Ministerpräsidenten die ölträchtigsten Stücken der Nordsee abgetreten. Noch im Bett den "Freitag": Man kann den Zorn aus ihnen ablesen, Krisen der Selbstkritik und die Versuche des Regisseurs, immer wieder neu zu bestimmen, wie er einen Weg zwischen dem Anspruch findet, einen Martin-Scorsese-Film zu machen und einen Film, der die Produzenten und das Publikum dazu verführt, ihn in der Mitte der visuellen Kultur zu akzeptieren.

Nur zwei Frauensorten in seinem Kosmos: Martin Scorsese , Kulturbrauerei, mit Falko und Ina. Originelle, miterzählende Kamera, eigenwillige Schnitttechnik, leider keine gute Geschichte. Klassisches Künstlerdrama, Heiligengeschichte, wie immer bei Scorsese. Man versteht nicht, warum er seine Ticks nicht einfach behandeln lassen kann.

Immer dieser Moment in Flugzeugfilmen, wenn der Pilot ins Cockpit steigt und alle Schalter hochkippt. Falko und Ina fanden es weniger gut. Im "Bernstein" lappige Riesencalamari, die im Dressing förmlich ertrinken.

Im Bett noch Brasch-Tagebuch. Den Tagebuchteil von Brasch zuende. Wenn ich ehrlich bin ist das für mich sein interessantester Text. Man respektiert ihn natürlich als Autor für das totale Schreiben, das er praktiziert hat, auch die Pose der Biographieablehnung ist verständlich. Aber es fehlt mir bei ihm immer eine Kleinigkeit, die über die Begabung hinausgeht. Dabei hat kaum ein Autor die deutsche Geschichte so am eigenen Leib zu spüren bekommen, wie er.

Die Ohrfeige bei Entgegennahme eines Preises im Westen: Aber wieviel am Westen bügelt diese Haltung weg. Vielleicht konsequent, auch verführerisch, aber heute kann man es doch nicht mehr so sehen. Scorseses Reise durchs italienisches Kino, Teil 2. Visconti "Senso", damals in Rom gesehen. Der Kreis von Freunden, die nicht aus ihrer Kleinstadt wegkommen. Einer schöpft Hoffnung, als ein verehrter Autor auftaucht, dem er seine Texte anvertraut. Aber dann will er ihn nur vernaschen.

Nur einer schafft es am Ende, abzureisen. Der Verlust der Heimat, Voraussetzung für Kunst, eine Arbeit, die uns durch die Wiedervereinigung kollektiv abgenommen wurde.

Die Szene, in der er die Frauen mit der Peitsche domptiert, dazu der Walkürenritt. Scorsese redet sich den Mund fusslig, um den Amerikanern seine Lieblingsfilme ans Herz zu legen. Den italienischstämmdigen, weil es ihre Wurzeln sind, den anderen, weil es Filme von überwältigender Einfachheit und emotionaler Schärfe sind.

Aber sogar schon die Filmkust ist Geschichte. Filme zu kennen, ein Merkmal der Gebildeten. Scorsese wäre nichts, ohne seine italienischen Wurzeln. Das normalste der Welt, seine Herkunft zu respektieren, uns wird es angekreidet.

Aus Angst vor dem Alter jetzt schon gebeugt gehen, damit es dann nicht so auffällt. Ein Schild steht immer hinter ihm: Schöne Variation auf das Thema. Diesmal der Mafioso als Angestellter seiner Familie, der jahrelang versucht, durch teure Dienste in der Hierarchie aufzusteigen. So eine Art Steuersystem mit Abgaben von unten nach oben. Zu Hause, wie ein alter Mann, in Trainingshosen, dauernd pleite.

Und dann wird er von einem Undercover-Agenten betrogen. Aber letzte Minuten vom Film fehlen mir. Nachruftermin für den Tagespiegel. Spontan für heute nachmittag verabredet, S-Bahn Richtung Grunewald. Eine Kolonie renovierter Bruno-Taut-Häuser.

Die Fensterrahmen bunt gestrichen, wie Mondrian-Bilder. Steile Treppe, drei schmale Stockwerke. Rate die Titel der Hefte zu den Tellern, die sie besitzt. Sie hat es als Kind auf englisch gelesen.

Mutter stammte aus Schöneberg, Arbeitermilieu. Vor der Schule Brötchen ausgetragen, um dazuzuverdienen. In der Nacherzählung ist jedes Leben bedeutend. Schicksal noch nicht als Ressource. Zwei Spanierinnen, die geliebte Diktion. Die eine zeigt Pelzhausschuhe, die sie für 3 Euro gekauft hat. Sicher frieren sie bei uns. Jemand spricht im Buchladen eine chinesische Studentin vom Goethe-Institut an, die nicht richtig deutsch spricht.

Schon wieder ein Gespräch über Unterhalt belauscht. Ausgelaugt von so viel an einem Tag. Fast ein Schwächeanfall im Kino. Schon der dritte Episodenfilm aus Ex-Jugoslawien in letzter Zeit.

Aber zu langsam und in den einzelnen Geschichten nicht sehr originell. Die erste Szene mit Soldaten an der kroatischen Front, die einen Trottel veralbern. In den anderen Episoden sieht man sie alle wieder. Die obligatorische Fixer-Story geht mir besonders auf die Nerven. Sicher, es ist schlimm, aber kein Grund, sich das dauernd ansehen zu müssen. Man kann zwar zum Hungern gezwungen werden, aber nicht zum Drogen nehmen, deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Ein alter Mann, der in einer ekligen Pension lebt, hört abends alte Kassetten mit Bach.

Dann klopft ein junges Mädchen an seine Tür. Dazwischen liegen sie im Graben und trinken gierig Rotwein gegen den Durst.

Closed On:

Der "German Bund" in Amerika, Hitleranhänger. Den Tagebuchteil von Brasch zuende.

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