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Liste der aktiven Bergwerke in Deutschland

Archive plan context.

Die Liste der aktiven Bergwerke in Deutschland beinhaltet eine vollständige Aufstellung der aktuell in Deutschland fördernden Bergwerke, d. h. untertägiger Anlagen. Mit dem Gesetz „Zur Überführung der Bodenschätze und Kohlebergbaubetriebe in die Hand des Volkes“ vom In die Liste wechseln.

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Und die Manager ihrer Unternehmen zeigten ihnen das nur zu gern, wenn sich die Gelegenheit ergab. Fragen beantwortete er - wenn überhaupt - nach der Devise: Generaldirektor Apfalter würde das Gespräch über sich ergehen lassen und dann mit Hinweis auf Stahlkrise und Konjunkturdelle beim sozialdemokratischen Bundeskanzler um den Ausgleich der Verluste bitten, diesen erhalten und sich nicht länger den Kopf über tiefe Einschnitte zerbrechen müssen.

So war es immer gewesen. An diesem kalten Dienstagnachmittag aber sollte es ganz anders kommen. Und rief den zuständigen Minister an. Das Fass war übergelaufen. Dass die verstaatlichte Industrie jährlich Riesenverluste einfuhr, die immer wieder durch Steuermittel ausgeglichen wurden - allein zwischen und brauchte sie mehr als 1,5 Milliarden Euro -, mochte unter Hinweis auf Beschäftigungssicherung und die schwierige wirtschaftliche Lage noch durchgehen.

Dass der Steuerzahler nun aber auch noch für missglückte Ölspekulationen geradestehen sollte, war zu viel.

Nur wenige Tage, nachdem die Spekulationsverluste bekannt geworden waren, wird der gesamte Vorstand der Voest-Alpine entlassen. Aber noch gibt sich das alte System nicht geschlagen. November seinen Genossen eine Liste genehmer Vorstandskandidaten vor. Ein Sanierer, einer, der anderswo schon gezeigt hätte, dass weniger auch mal zu mehr rühren kann, ist nicht darunter. Ruhaltingers Kalkül geht auf: Noch einmal trägt das alte System einen Sieg davon.

Ein System, in dem sich der Betriebsrat die Vorstände aussucht und seine Entscheidung der Form halber von der Politik abnicken lässt. Aber dieser Triumph währt nur kurz.

Fr ist nur ein zweieinhalbmonatiger Aufschub des Unvermeidlichen. Denn kaum ist der ehemalige Generaldirektor der Chemie Linz, Richard Kirchweger, als neuer Voest-Alpine-Chef inthronisiert, wird bekannt, dass Merx, die Handelsgesellschaft der Chemie Linz, in die gleichen Geschäfte verwickelt ist wie die Intertrading. Auch hier sind die Verluste hoch. Februar muss Kirchweger zurücktreten. Nun brechen wirklich neue Zeiten an. Nur dass hier eine Epoche zu Ende geht, ist allen Beteiligten bewusst.

Das Motto der Vergangenheit lautete: Einer wird schon zahlen. Das Potsdamer Abkommen von gab den Alliierten die Möglichkeit, deutsches Eigentum zu beschlagnahmen. In Österreich betraf dies etliche Unternehmen - insgesamt gut ein Fünftel der volkswirtschaftlichen Gesamtwertschöpfung. Das Land wäre ruiniert gewesen, wenn die Alliierten - allen voran die Sowjets -eingefordert hätten, was ihnen als Reparation zustand.

Und so wurde im Juli das erste Verstaatlichungsgesetz vom österreichischen Parlament verabschiedet. Wirtschaftliche Prinzipien waren in Österreichs Staatswirtschaft vor allem eins: Die Staatskonzerne gaben diesen Vorteil in Form von deutlich unter dem Weltmarktniveau liegenden Kohle- und Stahlpreisen an die österreichische Wirtschaft weiter. Die Chemie Linz zum Beispiel versorgte die österreichische Landwirtschaft mit billigem Kunstdünger; die Voest-Alpine die österreichische Bauwirtschaft mit billigem Walzstahl, dessen Preis um bis zu 30 Prozent unter dem lag, der etwa in Deutschland gezahlt wurde.

Durch den Wiederaufbau getrieben, brummte die Konjunktur, und den Stahlunternehmen ging es blendend. Im Gefolge der ersten Stahlkrise aber wurden die Schwächen der österreichischen Produzenten deutlich. Der Gewinntrend ist abwärts gerichtet, die Pläne für die Zukunft sind unklar.

Die meisten Stahlbereiche arbeiten mit Verlust oder nahe an der Verlustgrenze. Die durchschnittliche Produktivität ist die niedrigste in Westeuropa. Um dieselbe Produktivität wie in der deutschen Stahlindustrie zu erreichen, müssten sogar 15 Mitarbeiter eingespart werden.

Schon bei dieser ersten Auseinandersetzung werden jene Probleme diskutiert - und nicht gelöst - die die verstaatlichte Industrie bis zu ihrem Ende begleiten und eben dieses Ende einleiten sollten. Egal, welche Partei gerade an der Macht ist, ob Christ- oder Sozialdemokraten, gespart wird nicht. Unrentable Werke werden nur dann geschlossen, wenn ausreichend gleichwertige Ersatzarbeitsplätze zur Verfügung stehen. Als zum Beispiel am Erzberg Stellen abgebaut werden müssen - weil das Erz nicht eisenhaltig genug und die Technik längst veraltet ist -, werden dort zwei Ersatzarbeitsplatzfirmen angesiedelt.

Das Ergebnis auch hier: Stets werden die Betriebe ohne Marktanalyse errichtet. Ob sich die Produkte verkaufen lassen oder nicht, ob sie sich rentieren oder nicht, all das spielt keine Rolle.

Kein Wunder also, dass die missglückten Investments die Verluste unterm Strich noch deutlich erhöhen. Ein Koloss mit 25 Standorten in fünf Bundesländern. Doch der seit mit absoluter Mehrheit regierende Sozialdemokrat Bruno Kreisky hat seinem Volk versprochen, aus dem neuen Konzern gemeinsam mit den Gewerkschaften "einen Musterbetrieb" zu machen.

Doch die Zahlen sind frisiert: Denn um Steuern zu sparen, wurden zuvor schon mehr als 71,6 Millionen Euro an vorzeitigen Abschreibungen der Bewertungsreserve zugeführt und die Rücklagen für Sozialleistungen auf 45,8 Millionen Euro festgelegt.

Ende erreicht der Konzern seinen personellen Höchststand. Beschäftigung scheint gesichert, Arbeiter und Angestellte können sich über hohe Löhne freuen, Gewinn wird erwirtschaftet. Und Österreich verfügt über einen international präsentablen Konzern, den viele - nicht ganz zu Unrecht - als "zehntes Bundesland" bezeichnen.

Kaum ein Staatsgast verlässt die Alpenrepublik, ohne vorher das Stammwerk in Linz gesehen zu haben. Umso schmerzlicher ist der Absturz. Auf breiter Front beginnen die Preise zu rutschen. Die Kosten aber steigen weiter. Ein ambitioniertes Unterfangen, ein frommer Wunsch. Wie will man sanieren, gar Leute entlassen, wenn in Wien ein Kanzler regiert, dessen Credo lautet: Wie will man die so genannten freiwilligen Sozialleistungen kürzen, wenn der Betriebsrat das Wort Streik nur andeuten muss, um die regierenden Parteifreunde zum Nachbessern zu bewegen?

Wie soll man Kosten einsparen an Standorten, an denen die SPÖ, die alles in der verstaatlichten Industrie kontrolliert, bei Kommunalwahlen auf eine Zustimmung von 80 Prozent und mehr kommt? Warum sollte sich ein Manager aufreiben, wenn über sein Schicksal nicht der wirtschaftliche Erfolg entscheidet, sondern das Wohlwollen von Politikern? Dann kommt ein neuer Chef. Einer, der sich aufs Wirtschaften versteht Indes: Das System kostet ein Vermögen. Um 19 Prozent erhöhen sich die Aufwendungen für den Aufsichtsrat zwischen und Um 72 Prozent jene für den Vorstand und gar um Prozent die für den Betriebsrat.

Die Erlöse dagegen entwickeln sich zaghafter, beispielsweise steigen sie im Werk Donawitz zwischen und um 69 Prozent. Die explodierenden Kosten belasten das Budget der verstaatlichten Industrie und das Budget des Staates. Nicht nur direkt durch immer höhere Subventionen, sondern auch indirekt. Durch die Bereitstellung von Ersatzarbeitsplätzen, was - wie bereits erwähnt - nicht klappt. Oder durch Frühverrentung - was ganz hervorragend funktioniert. So gut, dass Österreich in den achtziger Jahren in puncto "junge Rentner" zum Weltmarktführer wird.

Sein Handwerk hat er bei der Schweizer Schmidheiny Gruppe gelernt, die für ihre solide Managerausbildung bekannt ist. Von staatsdirigistischen Beschäftigungsutopien hält er nichts. Für ihn ist Gewinn kein Schimpfwort. Sekyra entscheidet schnell, seine Anweisungen sind knapp: In den nächsten Jahren wird Sekyra 45 Spitzenmanager austauschen. Denn neue Zeiten brauchen neue Köpfe. Köpfe, denen man wirtschaftliches - sprich: How do I order the documents?

Merseburg] Archive plan context. Im Oktober nahmen die Grube Emanuel und eine neuerbaute achtpressige Brikettfabrik bei Dolsthaida die Produktion auf. Die Gruben und die dazugehörigen Anlagen und Fabriken bildeten jeweils einen Produktionskomplex mit einer eigenen Betriebsdirektion.

Materialbestellungen, Markscheidearbeiten und Felderkäufe erledigte die Betriebsdirektion der Millygrube in Mückenberg für alle Bubiag-Betriebe des Niederlausitzer Kohlereviers. Ihr Sitz war Mückenberg. Mai für die Provinz Sachsen wurden sie Volkseigentum und zum Braunkohlenwerk Mückenberg zusammengefasst.

Vorwiegend Hand- und Personalakten wiesen starke Brandschäden auf, die durch Kriegseinwirkungen entstanden waren. Es handelte sich um einen Mischbestand, der Schriftgut der Werksdirektion Mückenberg und der Hauptverwaltung Berlin der Bubiag enthielt.

Die Vermischung kam durch die kriegsbedingte Verlagerung des Sitzes der Hauptverwaltung Berlin nach Mückenberg und infolge eines Brandes im Mückenberger Schloss zustande. Bestandsabgrenzungen wurden im Staatsarchiv Magdeburg durchgeführt. Da die Hauptverwaltung Berlin die erste Leitungsebene des Unternehmens bildete, liegt im Bestand der Verwaltung Mückenberg nur wenig Schriftgut zur Leitung und Geschäftsbuchhaltung vor.

Umfangreicher sind die Überlieferungen des Schriftwechsels mit den Bergbehörden, die auch Aussagen zu den technischen Entwicklungen und zur Produktion erhalten.

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Denn kaum ist der ehemalige Generaldirektor der Chemie Linz, Richard Kirchweger, als neuer Voest-Alpine-Chef inthronisiert, wird bekannt, dass Merx, die Handelsgesellschaft der Chemie Linz, in die gleichen Geschäfte verwickelt ist wie die Intertrading.

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Denn um Steuern zu sparen, wurden zuvor schon mehr als 71,6 Millionen Euro an vorzeitigen Abschreibungen der Bewertungsreserve zugeführt und die Rücklagen für Sozialleistungen auf 45,8 Millionen Euro festgelegt. Karte mit allen Koordinaten des Abschnitts Braunkohle-Tagebaue:

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