"Können nicht sagen, wann sich die Situation entspannt"

Warum Benzin und Diesel auch in Österreich teuer bleiben

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Die Ölpreise sind nach den Sollte der Ölpreis fallen, Waldbrände in Kanada treiben Ölpreise in die Höhe In der kanadischen Provinz Alberta tobt.  · Seit Mitte Oktober fallen die Ölpreise wieder. Am Freitag beschleunigt sich die Talfahrt. Doch die Unsicherheit ist groß.

OPEC-Gerüchte lassen Ölpreis fallen

Ölpreise deutlich gefallen Lieferungen aus Ölpreise wie ist der aktuelle Heizölpreis und wann ist der Die Ölpreise sind an.

Diesel-Kraftstoffe kosteten 1, und wurden damit um 1,1 Cent billiger. Für Benzin mussten die Kunden an der Tankstelle 1, Euro zahlen. Dieselkraftstoff kostete 1, Euro. Damit waren die Kraftstoffpreise mit dem Hoch von zu vergleichen. Wie sich der aktuelle Benzinpreis im Verlauf des Januar entwickeln wird, bleibt zunächst abzuwarten. Der ADAC konstatiert, dass sich die Kraftstoffpreise, die seit Oktober überhöht waren, aber wieder weitgehend normalisiert haben.

Entlang des Rheins sind besonders viele Raffinerien angesiedelt. Aufgrund der niedrigen Pegelstände können die Binnenschiffer aber deutlich weniger laden, sodass die Schiffe teilweise nur die Hälfte der Ladung transportieren. Das führt dazu, dass die beförderte Menge sinkt und die Transportkosten steigen. Aber auch diese Reserve hat die Mineralölwirtschaft mittlerweile weitestgehend abgerufen.

Mai müssen Benzin- und Heizöl-Transporte keine Ausnahmegenehmigung beantragen. Zusätzliche Transportfahrzeuge sollen aber nicht fahren.

Der Opec-Staat Venezuela macht aktuell eine schwere Wirtschaftskrise durch, die für enorme Produktionsausfälle sorgt. So werde deutlich weniger Rohöl gefördert als benötigt. Die Situation könnte sich allerdings auch noch zuspitzen: Steuererhöhung auf den aktuellen Benzinpreis?

Diese Sonderabgabe soll auf die Benzin- und Heizölpreise aufgeschlagen werden. Entlastet werden sollen hingegen diejenigen, die zum Beispiel ein Elektroauto fahren. Die Mehrbelastung für den Einzelnen soll nach Aussagen der Ministerin aber nicht steigen, weil im gleichen Zuge die Strompreise gesenkt werden könnten.

Doch von einem Fünfjahrestief, wie wir es beim Ölpreis sehen, ist hier nichts zu spüren. Allein seit Sommer ist der Preis um rund 40 Prozent gefallen. Die Opec hat entschieden, die Fördermenge unverändert zu lassen. Grund ist eine regelrechte Ölschwemme, die von den USA ausgeht. Dank neuer Technologien hat Amerika ganz neue Vorkommen erschlossen und seit die Produktion um 80 Prozent ausgeweitet. Als in der vergangenen Woche das Ölkartell Opec bekannt gab, seine Förderung beizubehalten, also der Schwemme nichts entgegenzusetzen, rutschten die Notierungen noch einmal kräftig ab und markierten ein Fünfjahrestief.

Dumm nur, dass die neue Zeitrechnung beim wichtigsten Energieträger für die meisten Verbraucher abstrakt bleibt — vor allem für Autofahrer oder Gaskunden. Das sind zwar 14 Cent weniger als noch im Sommer, sodass die Bundesbürger pro Tankfüllung rund acht Euro sparen. Allerdings sind die Preise noch meilenweit von einem Fünfjahrestief entfernt. Im Sommer kostete der Liter lediglich 1,30 Euro, also 17 Cent weniger als heute.

Gemessen an den reinen Rohstoff- und Steuerkosten, müsste der Liter Superbenzin lediglich 1,20 Euro kosten — 27 Cent weniger als in der Realität. Warum das so ist, erklärt die Mathematik.

Der Staat verdient an jedem Liter 65,45 Cent Mineralölsteuer. Das Rohöl kostet aktuell rund 34 Cent je Liter. Da niemand mit rohem Öl fahren kann, kommt dazu noch der Raffineriepreis von aktuell 1,72 Cent. Am Ende schlägt der Fiskus noch mal 19 Cent Mehrwertsteuer drauf.

Addiert man die Rohstoffkosten und Steuerbelastungen, müsste der Liter Benzin demnach knapp 1,20 Euro kosten statt 1,47 Euro. Selbst wenn der Tankstellenpächter im Schnitt zwei Cent je Liter einbehält, bleiben den Mineralölmultis noch rund 25 Cent. Diese Marge liegt rund 80 Prozent über dem langjährigen Schnitt, nahe Rekord.

Dass bei den Tankstellenmultis ein Gewinn hängen bleibt, ist nicht verwerflich. Doch aktuell zeigt sich wieder mal das Muster, dass die Konzerne bei Preisrückgängen beim Öl häufig und erfolgreich auf Zeit spielen. Sie geben die günstigeren Einkaufskosten erst mit erheblicher Verzögerung an die Kundschaft weiter. Dabei kann sich der Autofahrer sogar noch glücklich schätzen.

Denn immerhin kommt das niedrige Ölpreisniveau früher oder später bei ihm an. Ganz anders und völlig undurchsichtig ist die Lage hingegen am Gasmarkt. Hier haben die Verbraucher derzeit kaum Aussicht auf niedrigere Kosten.

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Weitere Bedeutungen sind unter Alberta Begriffsklärung aufgeführt.

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