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Unterschied zwischen Tarifschranken und nichttarifären Handelshemmnissen

Welche Handelshemmnisse will das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP abbauen?.

Während des zweiten Weltkrieges sind solche Hemmnisse das wichtigste Diskriminierungsinstrument beim Handel gewesen. Im Gegensatz zu Zöllen sind nicht-tarifäre Handelshemmnisse intransparent und setzen den Preismechanismus außer Kraft/5(7). Ein Handelshemmnis stellt einen Vorgang dar, der sich hemmend auf den Waren- und Dienstleistungshandel zwischen zwei Ländern auswirken soll. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen tarifären und nichttarifären Handelshemmnissen.4/5(20).

Inhaltsverzeichnis

Während die handelsschaffenden Effekte sich positiv auf den internationalen Markt auswirken und der Binnenmarkt innerhalb einer Zollunion gestärkt werden kann, sieht dies bei den handelsablenkenden Effekten genau andersherum aus. Sie sorgen nämlich dafür, dass der Handel /5(4).

Entrichtet wird der Zoll von den ausländischen Produzenten und inländischen Konsumenten, wenn das jeweilige Gut die Grenze des Zollgebietes überquert.

Ein Zoll wirkt somit über eine Veränderung der relativen Nachfrage und des Angebotes. Für den Staat bilden Zölle eine zusätzliche Einnahmequelle. Während des zweiten Weltkrieges sind solche Hemmnisse das wichtigste Diskriminierungsinstrument beim Handel gewesen. Problematisch an nicht-tarifären Handelshemmnissen ist zudem, dass sie schwer erfassbar sind. Im Prinzip sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt neue Handelshemmnisse zu bilden. Ein Beispiel bildet hierfür die Entwicklung der europäischen Union.

Auf dem Weg zum Binnenmarkt war es das erste Ziel die offensichtlichen Handelshemmnisse wie Zölle tarifär und Quoten nicht-tarifär abzubauen. Nachdem dies geschafft war, liegt der Fokus auf dem reinen Abbau nicht-tarifärer Hemmnisse, wie Marktzutrittsschranken.

Ein Ende bei diesen Bemühungen ist bislang nicht in Sicht. In den 70er Jahren hatte die 6. Nicht-tarifäre Handelsbeschränkungen nach der Tokio-Runde 6. Importverbote, Importlizenzverfahren, freiwillige Exportbeschränkungen, Selbstbeschränkungsabkommen. Normungen, Verpackungen und Auszeichnung, Herkunftsbezeichnungen ;. Zollwertermittlung, Importdokumente, konsularische Formalitäten und Verwaltungsverfahren zur Verzollung, Zollnomenklaturen ;.

Begünstigung inländischer Anbieter bei staatlicher Auftragsvergabe. Diese Bereiche stellen die wichtigsten Gruppen nicht-tarifärer Handelshemmnisse dar. Zudem entstehen immer neue Arten von nicht-tarifären Handelshemmnissen, die auch ggf. Wir stellen die bekanntesten nicht-tarifären Handelsbeschränkungen aus diesen Gruppen vor:.

Eine Mengenbeschränkung für ein Produkt, das im Ausland produziert und im Inland verkauft wird. Indem das Angebot begrenzt wird, erhöht sich der Preis. Die Importquote ist neben dem Importzoll die bekannteste Handelsbarriere. Und dementsprechend auch am besten in ihren Wirkungen untersucht. Eine Importquote als Handelsbarriere stellt das Inland schlechter als bei einem Zoll.

Da der Staat im Gegensatz zu einer Mengenbeschränkung hier keine Einnahmen erhält. Eine Importquote ist auch als Importkontingent bekannt. Bei der Ausgestaltung unterscheidet man zwischen einer Globalkontingentierung und einer Individualkontingentierung.

Es wird festgelegt, wie viel von einem Gut in einem bestimmten Zeitraum importiert werden darf. Ist das Kontingent erschöpft, ist ein weiterer Import verboten. In diesem Fall kann es dann zu deutlichen Preisschwankungen kommen. Hier erhalten die Importeure Lizenzen, die sie zum Import des Gutes berechtigen. Die Frage nach der Verteilung der Lizenzen ist problematisch, da hier ggf. Wenn andererseits nur Unternehmen berücksichtigt werden, die bereits früher Lieferanten waren, kommt es zu einer Erstarrung der Firmenstruktur.

Eine Exportselbstbeschränkung entspricht im Prinzip einer Importquote. Sie ist die Verpflichtung des ausländischen Anbieters gegenüber dem Inland, eine bestimmte Menge des von ihm gelieferten Produktes nicht zu überschreiten. Im Gegensatz zur individuellen Importquote fallen die Lizenzeinnahmen dem Ausland zu. Der Staat kann versuchen durch eine direkte Subventionierung des Sektors, der mit den ausländischen Exporteuren inländische Importe!

Subventionen sind besser zu verschleiern als z. Allerdings bedeuten Zölle für den Staat Einnahmen. Subventionen bedeuten dagegen nicht unwesentliche Staatsausgaben. Ob und inwieweit diese Staatsausgaben effizient und damit gerechtfertigt sind, unterliegt immer einer Einzelfallprüfung.

Vorschriften für Importgüter, die technische Vorgaben, Gesundheits- und Sicherheitsstandards umfassen, sind mit die bekanntesten und umfangreichsten nicht-tarifären Handelshemmnisse.

Für Exporteure kann es mitunter schwierig sein, diese Vorschriften, Normen und Standards zu erfüllen. Und wenn sie diese erfüllen können, erhöhen sich ihre Kosten so sehr, dass sie nicht mehr mit den Herstellern im Inland konkurrieren können. Manchmal wird von Exporteuren auch gefordert, präzise Angaben zur Herkunft ihrer Güter kommen.

In Zeiten der Globalisierung und der Auslagerung von Produktionsabschnitten Outsourcing kann dies für Hersteller besonders schwierig sein. Vorschriften zu Qualität und Herkunft können damit eine nicht-tarifäre Handelsbeschränkung darstellen, die manche Exporteure nicht überwinden können.

Dieses nicht-tarifäre Handelshemmnis betrifft den Handel mit Lebensmitteln und Pflanzen. Importierende Länder fordern hier von Lebensmittel- und Pflanzenexporteuren genaue Angaben zu ihren Produkten, die ebenfalls strengen Regeln unterliegen.

Hierzu zählen phytosanitäre Qualitätsstandards, die sich auf die Gesundheit der Pflanzen beziehen. Jederzeit mit einem Klick abbestellbar. Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

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Es ist zu unterscheiden zwischen tarifären Handelshemmnissen: Ein- und Ausfuhrkontingente n, Ein- und Ausfuhrzöllen etc. Zulassungsvorschriften, administrativen Vorschriften, technischen Normen, steuerlichen Regelung en z.

Befähigungsnachweis , Reinheitsgebot etc. In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Jede Einschränkung des internationalen Freihandel s. Protektionismus] Handelshemmnisse sind generell Beeinträchtigungen des freien internationalen Güter- und Leistungsaustausch s, die aus einem aktiven Handeln des Staates oder zumindest einer passiven Billigung von Aktionen resultieren, die den internationalen Wirtschaftsverkehr behindern.

Tarifäre Handelshemmnisse

Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht.

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Subventionen sind besser zu verschleiern als z.

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