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ModernLearning GmbH, Berlin

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Es soll euch ausserdem die Augen öffnen, dass ihr nicht alleine mit all euren Problemen seid. Es gibt viele Menschen, die die gleichen Problemen haben. Und aus diesem Grund will ich euch die Erfahrung und meine Meinung über Themen mit auf euren Weg geben. Euch die Augen für die Welt öffnen. Und wer andere Menschen für seine eigene Art mobbt, hat im Leben selber viele Probleme. Bleib so wie du bist und fokussiere dich auf dein Ziel! Wir freuen uns, in den kommenden vier Tagen auf die Besucher an unserem Stand in Halle 7!

Dazu gehören meine Mitbewohner Leroy und Vivien. Besser konnte dieses lange Osterwochenende für mich in Berlin nicht starten Ich mache mich auf dem Weg zu meiner geliebten Mama und freue mich auf drei kurze Tage Bodensee. It might take a year. Du gehst zur Schule, zur Uni, zur Arbeit und fragst Dich wozu das ganze? Gerade wenn du dabei anfängst die Stunden runter zu ziehen, wann du endlich gehen kannst, solltest du dir Gedanken machen ob es das Gerade wenn du dabei anfängst die Stunden runter zu ziehen, wann du endlich gehen kannst, solltest du dir Gedanken machen ob es das richtige für dich ist?

Denn für mich gibt es nichts Schöneres als in die Gesichter von glücklichen und dankbaren Menschen zu sehen. Der Plan änderte sich rasch Ich wollte einzigartige Momente für immer festhalten.

Ich hatte nichts mehr zum Vorweisen. Doch egal wie lange, es wird seinen Weg finden. Lass es mich in den Kommentaren wissen. Habe für mich einen Weg gefunden schmerzfreier zu werden, dass erzähle ich euch bald alles! Schaut mal im November war ich für ein Projekt in Berlin Gestern war ich bei der 2. Zu viele trauen sich nicht offen ihre Erkrankung zu zeugen bzw scheuen den Weg zum Psychiater. Denn wie ihr wisst, gehe ich sehr offen mit meiner Depression um. Und ja, man muss die Depression den Menschen nicht ansehen.

Wir fliegen nicht alle mit Flugzeugen gegen Gebirge oder wählen den Gürtel als Ausweg. Es war ein tolles Event mit viel Information und trara und konnte hoffentlich einige davon überzeugen, dass körperliche Bewegung die geistige erleichtert und dies ein guter Weg ist, mit der Depression zu leben. Und die kleine Medaille kann sich durchaus sehen lassen. Vielleicht werde ich alt, aber eher Nachdem die Koffer nun aber gepackt sind und das Taxi zum Bahnhof erst in einer halbe Stunde kommt, gibt es einen kleinen Beitrag von mir.

Vor allem auch weil es einen mega tollen Gewinn von derdaberer. Kaufen wir weniger Fleisch, sinkt die Nachfrage, legen wir Wert auf Nachhaltigkeit, faire Milchpreise, Bio-Lebensmittel und noch vieles andere, steigt die Nachfrage nach diesen Produkten. Denkt doch einfach beim nächsten Einkauf darüber nach, ob der günstige Preis nicht nur fair zu eurem Geldbeutel ist, sondern ob er auch fair für die Umwelt und den Menschen die ihn hergestellt haben war.

Egal wie klein der Schritt ist. Der burtsbeesde Glossy Lipstick. In der Farbe Nude Rain sorgt er nicht nur für schimmernden Glanz, sondern versorgt ihre Lippen auch nachhatlig mit Feuchtigkeit. Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr habt soweit einen tollen Sonntag. Ich bin heute bereits schon seit 7: Es tat so gut wieder mit Freundinnen beim Es tat so gut wieder mit Freundinnen beim leckeren Frühstück ein wenig abzuschalten und sich zu unterhalten. Habe vor dem brunchen einiges zum weiternähen für heute vorbereitet.

Dann muss man mittendrin umschwenken. Guten Morgen ihr Lieben. Schweiz, Berlin und München. Ich nehme euch natürlich via Instastory mit, es Ich nehme euch natürlich via Instastory mit, es warten paar coole Events auf mich. Vielleicht habt ihr ja noch ein paar gute Tipps für mich, was ich auf jeden Fall noch mitnehmen sollte. Was auf jeden Fall dabei sein wird, sind Protein Snacks, wie z.

Es muss für Bahn und Flugzeug geeignet sein. Das beste kommt zum Schluss, dass dies mein absolutes Highlight ist Denn Flamingos sind schlichtwe zeitlos. Mein Vater schnauft verächtlich und meine Mutter wendet sich wieder mir zu.

Er reibt sich über die Stirn und seufzt tief, bevor er kopfschüttelt den Raum verlässt. Meine Mutter lächelt mich und Lara zufrieden an. Ich kann Mike nicht einladen! Morgen ja da würde er meiner Mutter bestimmt nicht über den Weg laufen aber heute? Das ist alles so unglaublich riskant. Meine Mutter kommt zu mir und tätschelt mir den Rücken. Schnapp dir dein Handy und schreib Mike du bist nur noch morgen da. Schnell wandert mein Blick zu Lara die mich anstarrt.

Und was ist mit Mike? Ich traue mich nicht ihr in die Augen zu sehen die so schmerzerfüllt sind. Sie schweigt und sieht mich an. Ich kann ihren Blick auf mir spüren.

Langsam schaue ich auf und sehe sie an. Lara nickt langsam und kommt schnellen Schrittes auf mich zu und nimmt mich in den Arm. Dann wird das morgen eben auch eine Abschiedsparty. Als sie sich löst nicke ich langsam. Berlin war wiedermache spitze und hätte nicht unterschiedlicher sein können. Wegen dem Finanzseminar hin - am Weg erfahren dass das breadandbutter by zalando zur selben Zeit stattgefunden hat Ich schlucke mein Essen runter und schiebe das Tablett von mir Weg da es mir das Essen sowieso nicht schmeckt.

Gina sieht ihn mitfühlend an. Ich starre ihn an. Aber er macht nur eine Wegwerfende Geste und setzt wieder ein schelmisches grinsen auf. Ich muss lachen, aber höre sofort auf als ich an Mike denke. Wir haben uns gestritten bevor ich hierher bin und sind deswegen ziemlich hässlich auseinander. Ich habe ihm die ganze Zeit verschwiegen das ich hierher ziehe, weil ich Angst hatte ihn zu verlieren und weil ich wusste das er nicht mitkommt Ich kann mich noch genau an dem Tag erinnern als ich in dem Flugzeug eingestiegen bin Ich bin dort hingeflogen London ist so eine magische Stadt und ich reise so gern dahin denn das war der Anfang Wenn du immer in deiner Komfortzone bleibst wirst du dich nie weiterentwickeln Im Flieger macht sich plötzlich für einen kurzen Moment dieses panische Im Flieger macht sich plötzlich für einen kurzen Moment dieses panische Unwohlsein in meinem Magen breit und ich versuche, mir mit geschlossenen Augen selbst gut zuzureden.

Ich spüre, wie Samu seine Hand auf meinen Oberschenkel legt und leise fragt "Alles ok? Wir machen uns sodann erst einmal auf den Weg zum Hotel, während Lisa und Kimi in ihre Wohnungen fahren, um dort nach dem Rechten zu sehen. Da das Deutschlandkonzert erst in zwei Tagen stattfindet, haben wir den Rest des Tages frei und so stellen wir im Hotel nur unsere ganzen Sachen ab und machen uns auf die Suche nach einem schönen Restaurant, um ganz in Ruhe was leckeres zu essen.

Aber trotz der Störungen lassen wir uns einige Zeit später gut gelaunt in einem von Samu's Lieblingsrestaurants nieder, um uns etwas zu stärken. Wir rollen dann mal in ein wundervolles Wochenende!!

Habt ihr denn schon einen Plan für heute und Sonntag?? Einen wunderschönen Guten Morgen ihr Lieben! No risk, no Ardy. Wärend der Fahrt spricht Ardy nicht mit mir"Ardy? So kann ich dir nicht helfen" Ardy macht die Tür auf und will raus gehen, doch ich halte ihm am Handgelenk fest"Ardy bitte" So kann ich dir nicht helfen" Ardy macht die Tür auf und will raus gehen, doch ich halte ihm am Handgelenk fest"Ardy bitte" er guckt mich ohne Gefühle an und zieht dann sein Arm weg.

Er steigt aus und ich ihm hinterher. Ich laufe zu Ardy der mit Händen in der Jackentasche zur Absperrung läuft, kurz vor dieser halte ich ihn fest und drehe ihn zu mir"Ich liebe dich Schatz"sage ich und gebe ihm einen Kuss,denn er nicht erweitert, aber auch nicht weg geht, wir lösen und und ich muss seufzen"Komm, lass uns denn Fall lösen"ich gehe unter der Absperrung unterdurch, da kommt auch schon eine Polizisten auf mich zu. Die Tote ist noch sehr Jung, um die Ich ziehe die Decke über ihr weg um sie besser inspirieren zu können.

Ich geh in dir Hocke und schau genau auf ihren Körper. Ardy bekommt ein Anruf von Lena, redet kurz mit ihr und erklärt mir dann alles"Das Mädchen ist Sie wohnen hier in Berlin, Lena schickt uns sie Adresse gleich".

Ich zeige euch, wie man Kokosjoghurt selber machen kann - einmal mit Elisa, dem Eis- und Joghurtzubereiter Ich zeige euch, wie man Kokosjoghurt selber machen kann - einmal mit Elisa, dem Eis- und Joghurtzubereiter von springlane. Happy Monday, ihr Lieben! Ich hoffe, ihr hattet ein tolles Wochenende und startet gut in die neue Woche.

In den Stories werd ich euch die nächsten Tage immer mal wieder mitnehmen und Auf dem Weg nach Berlin. Mit einem Konzert und ganz viel Zeit zu zweit. Ich wünsche euch allen auch ein schönes Wochenende. Studienfahrt, tolles Programm, tolle Leute. Jetzt hingegen, sitze ich mit gemischten Gefühlen hier.

Es geht zur Uni! Früher war der Gedanke immer: Wie werden meine Kommilitonen sein, wie die Professoren? Werde ich den Stoff überhaupt verstehen? Was passiert, wenn nicht? Immer, wenn ein Passant seinen Plastikbecher gegen einen Mehrwegbecher Immer, wenn ein Passant seinen Plastikbecher gegen einen Mehrwegbecher kostenlos getauscht hat, gab's frohe Gesichter und happy music!

Ally und ich waren beim Marsch dabei und sagen: Auf dass wir alle mit wenigen Handgriffen schon viel gegen den Plastik-Wahnsinn tun können! Infos gibt's auf www. Erinnert sich noch jemand an die Torte auf dem Bild vom. Anzeige Momentan bin ich auf dem Weg nach Berlin.

Dort wird die neue charge 3 vorgestellt. Also seid gespannt Infos bekommt ihr natürlich auch von mir nach und nach. Habt einen schönen Abend fitfam. Aber eine Sache, welche ich mir extra für euch vor Rimini zugelegt habe leider nicht.. Aufgrund einer dieser speziellen typischen ZeroCarb Tony M. Meiner neuer kleiner Säugling hat nun unfreiwillig einen Ausflug nach Amsterdam gemacht,und ist erst morgen wieder bei mir im Exil in Bremen und da wir bereits Donnerstag morgens nach Mailand fliegen, werde ich nun leider nicht in dem Umfang meine geplanten Berlin und Italien InstagramStorys und Impressionen für euch auf meinem Profil festhalten können..

Heute waren wir auf einem Kinderfest mit der kleinen Lola und mir ist zum ersten Mal richtig bewusst geworden, wie viele Menschen ich hier in Berlin aber auch auf der ganzen Welt kennen lernen durfte in den letzten Heute waren wir auf einem Kinderfest mit der kleinen Lola und mir ist zum ersten Mal richtig bewusst geworden, wie viele Menschen ich hier in Berlin aber auch auf der ganzen Welt kennen lernen durfte in den letzten 2 Jahren.

Man mag es mir nicht immer glauben aber vor ca 3 Jahren noch, war ich null offen neue Menschen kennen zu lernen. Ich hatte mein festes Umfeld und das reichte mir.

Ich war mit meinem privat Leben oft unzufrieden und machte stets die gleichen Fehler. Ich sehnte mich nach anderen Situationen und natürlich auch nach einem anderen Leben. Aber wie sollte das geschehen wenn ich immer die gleichen Dinge tue? Ich suchte nach neuen Impulsen und suchte mir Leute, die das haben was ich wollte.

Durch Social Media hatte ich ein paar " Vorbilder" finden können. Ich schaute mir ihre Videos an zum Thema "Persönlichkeitsentwicklung", andere haben Bücher zu diesem Thema geschrieben.

Und in allen sagte man immer wieder, wie wichtig dieser eine Punkt im Leben ist. Denn diese haben eine Lösung gefunden für Probleme, wo wir vielleicht noch mitten drin stecken. Nach drei Jahren Studium vor 6 Jahren habe ich begonnen und voller Neugier aufs Berufsleben war es vollbracht. Das ist jetzt auch schon wieder 3 Jahre her und Ich denke immer mit einem Lächeln an meine Unizeit zurück. Und bis heute empfinde ich einen gewissen Und bis heute empfinde ich einen gewissen Zauber, wenn die Jungs ihre drei Omas und den Opa treffen, zumal sie alle ein ganzes Stück von uns weg wohnen.

Auch Leonas und Lias haben nur noch einen. Doch wisst ihr was? Ich empfand ganz schnell, dass trotzdem auch noch die Menschen auf die Karte gehören, die nicht mehr unter uns sind.

Mein Papa zum Beispiel - er lebt zwar nicht mehr, ist jedoch trotzdem irgendwie da und vor allem trotzdem Opa. Für mich ist die Karte also doch absolut perfekt. Und nicht nur meine - auch alle anderen Milestone Karten, die von gretasschwester illustriert wurden, sind wunderschön und kreativ und ich freue mich, dass ich bald ein Set unter euch verlosen darf!

Was ist denn euer schönster Milestone im ersten Jahr eures Babys? Mike startet den Motor und fährt los. Eine Stille macht sich breit und man hört nur den Motor. Mike schaut kurz zu mir rüber. Ich bring dich zu mir.

Aufregung macht sich in mir breit aber auch Angst. Ich kann ja nicht einfach so fehlen. Die Lage, in der ich stecke macht es mir nicht einfach zu vergessen was war, wenn er ständig bei mir ist. Ich lächle trotzdem, denn in Berlin kann ich ja meine Mutter besuchen. Ich schreibe Lara in Kurzfassung was passiert ist und sage ihr nur das ich zu meiner Mutter fahre, danach mache ich es mir gemütlich denn das wird eine sieben stündige fahrt.

Mike macht das Radio an und die Stille wird übertönt. Ich schaue aus dem Fenster und beobachte wie wir an den Bäumen vorbei rauschen. Es ist eigenartiges Gefühl. Es fühlt sich an als würde ich mein altes Leben verlassen und weg gehen um neue anzufangen.

Nicht viel später stupst Mike mich an. Sie erzählte Katze das sie dabei war sich in Danny zu verlieben. Diese hatte mehrmals versucht Nathalie zu erklären Diese hatte mehrmals versucht Nathalie zu erklären das es nicht gerade gut wäre und das sie nur enttäuscht werden würde doch Nathalie hörte nicht auf sie… Danny hatte einen Auftritt im Lido, wo natürlich alle anwesend waren. Am Ende des Abends war Danny sehr betrunken und das was er in dieser Nacht machte bereute er nur zu tiefst und verletzte auch die Gefühle einer anderen Person.

Sie kamen beide nur sehr schwer mit dem Verlust klar und seitdem Amelia im Krankenhaus lag wurde es noch schwieriger für die beiden. Sie waren gerade auf dem Friedhof angekommen, da bekam Helen einen Anruf vom Krankenhaus. Sie ging ran und erwartete schon das schlimmste. Ihr Mann fragte sie dann was los sei und wer da angerufen hatte, da sagte sie, dass das Krankenhaus angerufen hatte und sie ihr gesagt hatten das Amelia aufgewacht war.

Die beiden machten sich natürlich sofort auf den Weg ins Krankenhaus Hin und wieder — und das nicht selten — hört man Sirenen von der Polizei oder einem Krankenwaagen. Na Gut sie versuchen es eher den es funktioniert nicht immer das die Leute hinterm Steuer richtig Platzt machen, daher Na Gut sie versuchen es eher den es funktioniert nicht immer das die Leute hinterm Steuer richtig Platzt machen, daher kommen sie immer wieder etwas ins Stocken.

Mein Kaffee der jetzt nur noch lauwarm ist und irgendwie durch meine Mutter nur noch halb voll, kippe ich mit einem Zug runter und stelle die Tasse beiseite. Ich beobachte weiter die Menschen und die Autos, die alle etwas zu tun haben. Was ist, wenn Mike mein Handy hat? Es ist möglich aber ein starkes Gefühl in mir sagt mir das es nicht so ist. Er schlingt die Arme um meinen Bauch und legt sein Kinn auf meiner Schulter ab.

Ich seufze und schaue frustriert auf die Arbeitsplatte. Auf meinem Handy sind so wichtige Dinge und vor allem ist in der Handyhülle meine Bankkarte. Wenn jemand mein Handy gefunden hat können sie einfach Dinge mit meinem Geld kaufen.

Was mach ich nur wenn mein Vater davon erfährt? Jemand aus meinem Umfeld möchte jetzt dauerhaft zuckerfrei leben und hat das Programm mit dem Buch gemacht. Und als ich so ein richtig Zuckerkater in Berlin hatte und die Erfahrungen von megabambi. Aber müsste nicht sein.

Ich bemerke immer wieder bei hohen Zuckerkonsum dass ich zu Migräne neige und meine Haut unglaublich schlecht wird. Natürlich ist das mein persönliches Empfinden aber es ist gar kein Verzicht für mich, sondern eine Befreiung. Ich habe aus dem Buch eine Liste gemacht welche Lebensmittel ich essen kann und macht das frei Schnauze, was ich esse. Ich kann euch endlich verraten für welche Sendung ich momentan drehe: Den Sendetermin gebe ich euch demnächst bekannt.

In dieser Sendung werden 7 Gründerinnen und ich In dieser Sendung werden 7 Gründerinnen und ich dokumentarisch beim Aufbau unseres business begleitet. Wir sind die erste Sendung , die den Fokus nur auf weibliche Gründungen , also auf geballte girlpower und female entrepreneurship, legt und die den gesamten Weg von der Idee hin bis zur Umsetzung zeigt, mit all den Höhen und Tiefen! Und glaubt mir das Unternehmerinnen Dasein ist vergleichbar mit einer Achterbahnfahrt! Am Freitag , den Die anderen inspirierenden Gründerinnen habe ich euch auf meinem Foto verlinkt.

Freitag , den Schau dich an du bist nicht mehr wert als die anderen. Ich knalle die Tür zu und mache mich auf dem Weg ins Bad von gestern. Ich ziehe die nasse Kleidung aus und ziehe einfach die von gestern wieder an. Ich muss hier einfach weg. Ob es deswegen ist das er sagt das ich nur eine weitere auf seiner Liste bin oder als er meinte das ich mich doch mal ansehen sollte. Durch ihn fühle ich mich manchmal schöner und fühle mich in meinem Körper wohl aber wenn dann wieder sowas ist fühle ich mich hässlicher als zuvor.

Ich ziehe mir meine Schuhe an, wische die Tränen so gut es geht weg und gehe aus dem Bad. Mike sitzt auf dem Bett und sieht mich an. Wieder zu deinem Vater? Ich laufe eilig in die Küche und nehme mein Handy, das immer noch auf der Theke liegt.

Mike läuft mir hinterher aber sagt kein Wort. Ich gehe zum Fahrstuhl und drücke den Knopf. Die Tür öffnet sich und ich steige ein. Mike sieht mich ohne jeden Ausdruck im Gesicht an während mein Herz vor Wut tobt und vor Schmerz sticht. Ich wähle meine Mutter ihre Nummer. Kannst du mich abholen? Ich bin gerade in Berlin. Ich schicke meine Mutter den Standort und verlasse das Gebäude, nach dem sich die Türen des Fahrstuhls geöffnet haben.

Meine Mutter schickt mir eine Nachricht das sie bald da ist. Jetzt mal kein mega aufwändiger Edit! Ich habe Twitter abgecheckt und dann nur so gelesen das Melina etwas getwittert hat. Wir wollten nach dem Sight-seeing wieder zurück nach Hause, ins Hotel. Als wir am Hauptbahnhof waren beschlossen wir dass wir noch zu Dunkin Donuts gehen. Wir setzten uns also rein und haben uns was geholt. Ich ging auf Snapchat und beschloss ein Bild vom Hauptbahnhof zu machen.

Da es mich so traurig machte das Melina irgendwo hier in Berlin ist und ich nicht wusste wo schrieb ich noch so: Es war ein ziemlich unspektakuläres. Ich guckte nach vorne Richtung Kasse. Ich sagte zu meiner Freundin: Das ist doch Melina, oder Spinne ich? D mit Melina ca. Er hatte ein Meeting in einem Büro das voller Leute war, für die er keinen Respekt hatte. Aber ein neues Leben, das ist anstrengend, das macht mehr Stress als gewollt und er hasst Stress und überhaupt, Aber ein neues Leben, das ist anstrengend, das macht mehr Stress als gewollt und er hasst Stress und überhaupt, die letzten zwei Nächte hat er kaum geschlafen, die neuen Nachbarn über ihm spielen Tischtennis Tischtennis, das muss man sich mal vorstellen, mitten in Berlin in einer Wohnung Er bestellt sich einen Kaffee, schwarz, und wartet auf die Ubahn, sieht sich die Leute an.

Ein Schmerz trifft ihn urplötzlich, er kommt aus dem Nichts. Er krümmt sich und keucht - und muss sich setzen. Die alte Frau neben ihm guckt ihn mürrisch an, er nimmt ihren Platz weg, doch er kann nicht mehr stehen, er hat keine Energie mehr Erstaunlich, wie stark der körperliche Schmerz sein kann, wenn man realisiert, dass es vorbei ist.

Dass sie weg ist. Ihre Haare im Gegenlicht und die goldenen Sprenkel in ihren Augen und die Grübchen, wenn er sie zum Lachen gebracht hat mit einem dummen und vulgären Witz und die Art, wie er ihre Haare gehalten hat, wenn sie Weg weg weg und kommt nicht wieder und das, das tut weh und dröhnt in den Ohren wie die einfahrende Ubahn, die ihn wieder in das normale Leben bringt, weg von den Gedanken an sie, wohlwissend, sie kommen wieder, wohlwissend, die wahre Liebe gibt es - er hat sich einfach nur dagegen entschieden und muss nun damit leben.

Es klingt so leicht. Und ist so schwer. Früher heute in Berlin ist ein Lkw durch einen Weihnachtsmarkt und auch über Gruppen von Menschen gefahren. Letzen Sommer verbrachte ich vier Woche in Berlin und ich errinere mich gut daran, als ich mich in der Nähe von der Gedächtniskirche in Berlin verlaufen bin, während ich auf dem Weg zum Bundestag war.

Also, jeder, der jetzt in Berlin ist, sag uns mal Bescheid, wenn du in Sicherheit bist. Verzeihung, falls mein Deutsch nicht perfekt war! Und während ihr euch erfrischt, bin ich bestens gebadet auf dem Weg nach friedrichshain Und während ihr euch erfrischt, bin ich bestens gebadet auf dem Weg nach friedrichshain um mich mit vrenifrost und volvic zu treffen!

Fast so, als würden wir uns Zuhause selbst unsere Wasserkeraffen mit den liebsten Zutaten bestücken, nur eben praktischer ganz besonders auch für unterwegs! Für mich ist das Trinken von Wasser Alltäglichkeit und der gesündeste Weg, sich mit Flüssigkeit zu versorgen. Also Prost ihr Lieben und los geschnattert! Womit verschafft ihr euch heute die gehörige Portion Frische?

Verbreite dies auf jedem Weg, der dir zur Verfügung steht, mit einer aufrichtigen Absicht, um von Gott, der nichts und niemandem ähnelt, im Jenseits dafür belohnt zu werden. FC Union Berlin 2: Bis auf ein paar schwächere, wahrscheinlich dem Spielverlauf geschuldete Phasen in Halbzeit zwei ein absoluter Sahneauftritt und mit das beste seit Langem!

Die Heimseite an diesem Abend nicht weiter erwähnenswert. Leider jedoch die Tatsache, dass Sicherheitsdienst und Polizei völlig einen weg haben. Frieda, neben der Nominierung zur süssesten Bloggerin der Welt, erhält sie heute den Award für die süsseste Fotografin. Denn dieser lustige Schnappschuss stammt aus ihren Händen. Was ein talentiertes Kind haben wir da? Ich habe die Maus gerade beim Kindergeburtstag abgeliefert und Was macht ihr heute feines? Das Wetter ist heute genau nach meinem Geschmack.

Nicht zu heiss, frischer Wind und dennoch kann man im Shirt laufen. Im Moment spielt mein Kreislauf total verrückt, ich vermute das es an dem heissen Wetter liegt. Wem geht es da ähnlich? Ich werde euch jetzt nicht mit technischen Daten langweilen, dazu bin ich nicht genug Auto-Mädchen aber nur so viel: Für einen echten Girls Roadtrip Für einen echten Girls Roadtrip ist der Wagen perfekt: Haben zwar Regen, Baustellen-Umleitungen und eventuell auch einen Blitzer mitgenommen aber dafür eben auch unendlich viel Lachen, Carpool Karaoke und jede Menge Erinnerungen.

Wo Rolf drauf steht ist auch Rolf drin!!! Und wenn ich erstmal im Flow bin Das Highlight des Abends war dann wohl noch die Begegnung mit Esther Perbandt, einer meiner wenigen Berliner Lieblingsdesignerin Zum Glück hatte sie die Karriereleiter unter dem Arm, mit meinem plötzlich improvisierten RTL Team hat sie dann noch nach Mitternacht eine Matze über die Kreativität der Berliner Modebranche in ihrem Atelier gedreht Ich hatte halt dann auch Hunger auf meinen runtergesetzten Heringssalat und ein Glas Rose und hab mich ausgeklinkt Ich muss sagen, ich bin verdammt froh dich vor 4 Jahren kennengelernt zu haben, denn ohne dich könnte ich mir mein Leben gar nicht mehr vorstellen.

Wer würde denn sonst in der Schule neben mir sitzen? Mit wem könnte ich denn dann auf Partys abgehen? Und was würde ich überhaupt nach der Schule machen? Es gibt einfach so viele Sachen, die ohne dich unvorstellbar wären. Schon allein in diesem 1 Jahr haben wir so viele neue Erinnerungen geschaffen. Auch die Tage in Hamburg waren unvergesslich.

Aber auch die ganzen Partynächte, die wir schon zusammen durchlebt haben, die ganzen Aktionen, die wir schon gestartet haben wie: Auch die kleinen Sachen sind immer unglaublich schön! Ich sag nur wenn die Kochpros mal wieder Ausfall haben und sich was leckeres kochen, nach der Schule hunderte Folgen Desperate Housewives suchten oder die Fresskalationen an unserem secret-place verliebt in diesen Ort.

Ein weiteres tolles Ereignis war das Wochenende in Dresden, als wir beim Milky Chance Konzert waren und uns danach durch die Neustadt gefressen haben. Es war bis jetzt einfach so eine tolle Zeit mit dir und ich freu mich jetzt schon auf die nächsten Tage, Wochen und Jahre die wir zusammen verbringen werden. Ich danke dir einfach so für alles: Danke, dass du immer für mich da bist, für die ganzen schönen Momente und vor allem danke, dass du einfach mal die beste Freundin der Welt bist!

Fühl dich ganz dolle gedrückt! Jeder von uns ist auf seiner ganz eigenen Reise. Jede Reise ist einzigartig. Genau deshalb können wir die Reise des anderen nicht bewerten geschweige denn verurteilen. Wir können und dürfen alle anderen einfach respektvoll anerkennen und akzeptieren. Es gibt nur eine Entscheidung. Du entscheidest dich für deinen individuellen Pfad und lässt dich von anderen Leiten, mit denen du dich identifizieren kannst. Du nimmst die Dinge auf, die dir in dem jeweiligen Moment wertvoll erscheinen.

Welche Medien du konsumierst, welche konkreten Informationen, welchen Projekten und Tätigkeiten du deine Aufmerksamkeit schenkst, welches Umfeld dich umgibt… Vielleicht ändert sich deine Reiseroute und damit deine Einstellung …vielleicht ändert sie sich morgen..

Du darfst flexibel bleiben. Du bist nicht der Weg - du beschreitest ihn nur. Genau deshalb kann man niemanden für seinen Weg beurteilen - weil wir alle diesen einen Weg ganz individuell wahrnehmen und unseren eigenen Schritt und unser eigenes Tempo haben. Wenn Du kannst, dann schenke dem Baum von dessen Frucht du grade gekostet hast, wertvolles frisches Wasser.

Dre den Weg zur Königin aller Musikrichtungen fand und im Plattenladen um die Ecke die ersten Westcoast-Scheiben diggte google it, grandpa! Alles scheint möglich, vom Storyteller bis zum nächsten Gassenhauer. Und es schmeckt fantastisch. Denn schon King Versace wusste: Bevor wir Luna damals gekauft haben, war mir klar das ich sie niemals in die engen Stallungen hier in Berlin unterbringen will. Man hat sofort gemerkt das sie sich bewegen will. Ich hab ja schonmal erwähnt, dass Luna ursprünglich ein Rennpferd werden sollte, da sie ein englisches Vollblut ist, wir sie vor diesem furchtbaren Leben aber retten konnten.

Unterwegs mit sämtlichen Verkehrsmitteln haben wir kein Abenteuer gescheut. Was ist also mein Fazit: Wenn ihr gern aktiv und viel unterwegs seid, schaut euch den Wagen unbedingt an! Selbst die Babyschale lässt sich zusammenklappen. Und er wächst mit dem Kind mit, denn die Fahrtrichtung lässt sich spielend leicht ändern. Vielleicht ist der City Tour Lux ja auch etwas für euch.

Mybabyjoggerride citytourlux Und - final sind wir wieder gut in Hamburg angekommen. Herr Alphonso kocht Tee, ich werfe mich auf den bequemen Sessel und lese Probe. Gut, dass ich so früh da war, denn so hört keiner meine ersten erbärmlichen Versuche. Ich lese noch schneller als ich spreche, meine Satzenden hören sich eine Oktave höher an als die Anfänge und ich verstehe mich selbst kaum. Weitere gute Tipps, diesmal von Don 2 nach Don 1 und Stattkatze: Ich werde allmählich warm, Frau Emily kommt endlich aus dem Bad, Andrea klingelt, Herr Shhhh bringt den Sportraucher Herrn Waldar zwei Kumpels mit, deren Identität mir für immer verborgen bleiben wird, und spricht mich beharrlich mit Mama an, Herr Pahl kommt zu spät und redet sich mit Selbstmördern auf Gleisen und Zugumleitungen raus, und Frank ist noch nervöser als ich.

Und liest vor allem noch schneller als ich! Mir geht es schlagartig besser, weil ich nicht mehr die einzige bin, die von Don auf Fehler hingewiesen wird. Wir diskutieren die Textauswahl. Die, die ich wollte, will Don teilweise nicht , die, die er aussucht, finde ich nach viel Honig ums Maul dann auch okay. Jeder von uns liest einen Text aus dem Buch und einen weiteren, der nicht drin ist.

Um 14 Uhr werde ich ein bisschen hibbelig, gehe alleine wieder ins Dons Wohnung und lese mir selbst die Texte mehrmals vor. Schön langsam, schön mit den hochgezogenen Mundwinkeln, schön deutlich. In meinem Kopf hört es sich an, als ob ich in Zeitlupe lese, aber in der Aufnahme klingt es richtig.

Die anderen trudeln ein, und wir beginnen mit den Aufzeichnungen. Dafür wird Emilys Gästematratze zwangsgeräumt und als Schalldämpfer in die Ecke gestellt. Davor das Mikro, und davor wir. Einer nach dem anderen. Herr Shhhh fängt an und rotzt seinen Text professionell runter.

Ich bin neidisch, aber auch sehr stolz auf meinen Sohnemann, der viel schöner liest als seine Mama. Dann kommt Frau Emily, die ein wenig mit den Textseiten zu kämpfen hat.

Weil wir sehr nah am Mikro stehen, müssen wir den Text ganz komisch verrenkt an uns vorbei halten, um ihn lesen zu können. Emily liest, bricht ab und Don spielt ihr wenige Sätze vor. Zum ersten Mal fällt ihr auf, wie komisch sie mit dem Zungenpiercing liest, und sie nimmt es raus. Emily und ich reden zehn Sekunden lang über Piercings, bevor uns Sickgirl Alphonso mit dem Rauswurf droht, weil ihm schlecht wird. Thie findet eth theithe, wir finden eth luthtig.

Andrea liest vom iBook ab, was noch komplizierter ist als das Papierhalten. Frank ist mehr mit Langsamlesen beschäftigt als mit Papier, ist aber ziemlich genervt von der seltsamen Haltung und schlägt vor, den Text an die Matratze zu pinnen. Ehe Frau Em ihr Reisenähset gefunden hat, hat Frank einen von seinen argh-Buttons geopfert und den Drahtbügel rausgebogen.

Damit bohrt er nun seinen Text an die Matratze und braucht fünf Anläufe, bis Don zufrieden ist. Frank und ich versichern uns gegenseitig, dass, wer uns wirklich verstehen WILL, uns auch versteht, und dass die Leute, die uns nicht folgen können, es auch nicht wert sind. Inzwischen ist es fast 18 Uhr. Kai und Don machen sich auf den Weg in die Volksbühne, ich fahre ins Hotel, um mich in die Lesungsklamotten zu werfen und die Texte noch jeweils viermal durchzuarbeiten. Um kurz nach sieben komme ich am Roten Salon an, werde am Eingang rotzig gefragt, wer ich denn sei, weil ich natürlich keine Eintrittskarte habe und kann zum ersten Mal sowas sagen wie: Don und Kai gehen ihre Moderation nochmal durch, Herr Shhhh raucht eine nach der anderen, Emily und Andrea trinken Whisky angeblich für die Stimme und Frank schluckt Emilys Bachblütentropfen literweise.

Ich will einfach nur, dass es anfängt, damit es ganz schnell wieder vorbei ist. Jetzt ist mir wirklich schlecht. Der Saal ist ausverkauft. Ich sehe davon nicht viel, weil uns gnädigerweise die Scheinwerfer blenden. Es ist anscheinend niemand rausgegangen, was ich als Erfolg werte. Ich sitze nur noch debil grinsend auf der Bühne und gucke ins Licht. Die Zeit geht wahnsinnig schnell rum, schon ist die erste Leserunde vorbei, und die zweite steht an.

Das sage ich auch: Auch an die erinnere ich mich nicht mehr. Aber an das Vorlesen der Eisente google it oder listen to it oder schau nach bei der Morgenpost , deren Artikelschreiberin während der Lesung wahrscheinlich dreimal auf dem Klo war, denn mein richtiger Beruf wurde, glaube ich, so oft erwähnt , bei der ich auch ein paar Lacher kriege, über die ich mich sehr freue. Im Anschluss an die Texte darf das Publikum Fragen stellen.

Hendrik outet sich als mein Groupie, als er fragt, wie lange mein Blog noch geschlossen bleibt, weil er das doch jeden Morgen so gerne liest. Ich antworte wie sehr diese Antwort stimmt, könnt ihr anhand dieses Eintrags überprüfen , dass das Blog so lange dicht bleibt, bis Frau Elfe mir ein schönes, neues, anständiges, erwachsenes Blogsystem installiert hat. Aus dem Dunkel kommt der Ruf: Die Lesung ist vorbei, Frank und ich schweben auf Wolken, die anderen sind die Öffentlichkeit seit Frankfurt ja schon gewohnt und daher nicht ganz so aufgekratzt.

Ich fange an, mir Martini Bianco in den Kopf zu schütten und mich mit Hendrik über die Einstürzenden Neubauen zu unterhalten. Dann kommt ein Journalist, der für das Deutschlandradio einen Bericht über die bobs macht, auf Andrea und mich zu und schleppt uns zum Interview. Ich gebe das erste Interview meines Lebens und fühle mich arschcool bis zum Anschlag.

Danach bin ich allerdings schlagartig müde und will eigentlich nur noch ins Bett. Ich gucke ins Dunkel und bin glücklich über die Erfahrung, die ich heute auf der Bühne und davor und danach machen durfte und knutsche die Schlafmütze, weil er dann so schön doof grinst. Aber ich habe wieder Big Brother verpasst. Mittwoch Morgens entdecke ich die Aufschrift auf dem Gebäude, das dem Hotel gegenüber steht.

Ich freue mich, Literatur an einem unerwarteten Ort entdeckt zu haben. Anscheinend haben die Jungs nur die Seiten des zur Ausstellung gehörenden Buchs farbkopiert, in billige Glasrähmchen gepinnt und an die Wand gehängt.

Teilweise kann man die Copys nicht lesen, weil die Typo zu verwaschen ist. Mir fällt auf, wie eklig die 80er Jahre waren, und ich schäme mich plötzlich für jedes einzelne Kleidungsstück, das damals in meinem Schrank war. Im Buch ist die DVD natürlich nicht drin. Ich blättere trotzdem 69 Euro für das Teil hin, weil ich gerne die Copys lesen will, die ich in der Austellung nicht erkennen konnte und verfluche nicht zum ersten Mal die Spacken vom ADC.

Wir knutschen zum Abschied vor dem Chinamann, ich winke Emily, Andrea und Don zu und bedauere es, mich nicht anständig von Frank und Herrn Shhhh verabschiedet zu haben. Das Pärchen neben mir diskutiert die Ähnlichkeit der Barrikaden mit denen in New York und dass der Typ, der den Valjean singt, als romantische Besetzung einfach nichts taugt.

Am liebsten würde ich bei einigen Songs mitsingen, die ich dann doch schon mal gehört habe, lasse es aber sein und hüpfe mit verheultem Make-up wieder in die S-Bahn am Bahnhof Zoo, die mir einen Blick auf die Reichtstagskuppel wieder nicht geschafft , die Museumsinsel wieder nicht geschafft und noch mehr Kram in Berlin ermöglicht, den man sich ja dann doch irgendwann mal angucken müsste.

Der Kerl ruft an, er sei zuhause angekommen und wünscht mir eine gute Nacht. Ich habe wieder Big Brother verpasst.

Donnerstag Ich sitze im Zug und tippe den Bericht über die letzten drei Tage, wünsche mir, dass ich zwei statt einer Woche Urlaub genommen hätte, gönne mir einen 2 Euro Kaffee im Zug und finde es ziemlich bezeichnend, dass mir der iPod Ozzys Mama, I'm coming home spielt, als ich in Hamburg das Berliner Tor passiere.

Hat irgendwer ER aufgezeichnet? Ich habe versucht, Rons Papagei deutsche Schimpfwörter beizubringen. Ich habe an einer Baustelle gehalten und mich darüber gewundert, dass es hier jemanden gibt, der ein Schild hält, das den Autofahren sagt, dass sie jetzt weiterfahren dürfen anstatt dass eine Ampel das tut.

Ich war bei Wendy's und habe die braune Papiertüte, in der der Burger verpackt war, behalten, weil ich den Kontrast zwischen dem altmodischen Logo und der aufgedruckten Internet-Adresse so hübsch fand. Ich habe Livin' la vida loca hundertmillionenmal gehört und mich darüber gefreut, dass die first come, first serve -Regel an Kreuzungen wirklich funktioniert.

Ich bin mit Karl stundenlang durch die Mall geschlendert, ohne irgendwas zu kaufen. Ich habe jeden Augenblick genossen, aber dieses ganz bestimmte Gefühl hatte sich noch nicht eingestellt. Dieses Gefühl, das ich letztes Mal bereits beim Anflug auf Chicago hatte. Das Gefühl, das mir sagt: And it's not the movies, it's real. Mein ganz persönliches Amerika-Gefühl eben. Ich fragte die Bedienung, ob ich eine Speisekarte kaufen könne als Andenken für einen Freund zuhause.

Sie fragte, wo ich herkäme, ich sagte Deutschland, und wir plauderten ein wenig. Sie gab mir eine Speisekarte und meinte, sie wäre ein Geschenk. Das Gefühl, auf das ich gewartet hatte. Dass ich alles hinter mir gelassen hatte, was mich belastete: Ich hatte nur mich mitgebracht, und das reichte, um mich sicher zu fühlen. Und alles, was noch zählte, war hier an diesem Tisch: Und die Aufforderung, sich an all das zu erinnern. It hurts a little.

But it's worth it. Seit einigen Monaten habe ich im Hinterkopf, Gesangsunterricht zu nehmen. Ich singe, seit ich denken kann. Meine englischen Vokabelkenntnisse kommen daher, dass ich Songtexte verstehen und mitsingen wollte. Ich bin allerdings niemand, der vor Leuten singt. Im Kinderchor, klar, in der Kirche, auch kein Thema. Ich war auch nie der Meinung, eine besondere Stimme zu haben. Aber vor ein paar Monaten sind zwei Freunde von mir und ich zu einer Party gefahren.

Die beiden haben vorne zum Radio mitgegrölt, und ich dachte mir hinten irgendwann, ach egal, singste halt mit.

Sie meinte, dass auf jeden Fall Potenzial da sei im Klartext: Nach ein paar Tagen Zieren und Zögern habe ich ihn angerufen, und gestern hatte ich meine erste Stunde. Was soll ich sagen? Er hat zum Einstieg Tonfolgen auf dem Klavier gespielt, die ich nachgesungen habe.

Anfangs noch etwas zittrig und nervös, aber schon nach wenigen Minuten freier und voluminöser. Nachdem ich warm war, habe ich zwei Lieder singen dürfen: Tony hat einige Takte vorgesungen, ich hab leise mitgesummt und dann selbst gesungen.

Dazu hat Tony mich auf dem Klavier begleitet. Auch hier habe ich kurz innegehalten, aber diesmal nur für mich: Ich singe, und jemand begleitet mich auf dem Klavier! Und es klingt für die erste Stunde schon verdammt annehmbar. Ich hatte leider nichts zum Aufnehmen dabei, wie Tony mir geraten hatte, so dass sich das Üben für nächste Woche als ein kleines Problem herausstellt.

Ich habe zwar die Noten hier, aber leider weder mein Akkordeon oder meine Geige, um mir den Anfangston zu geben oder mir die Melodie nochmal zu vergegenwärtigen. Ich glaube, ich muss meine Melodica mal suchen, um für nächste Woche vorbereitet zu sein. Der Kerl musste übrigens danach für Stunden meine geperlten Tonfolgen ertragen, denn ich wollte gar nicht mehr aufhören zu singen. Es war einfach klasse.

Und bis nächsten Montag schicke ich jetzt die Clowns rein und frage mich, wer ich bin. Deine Fingernägel, die widerstandslos über meine Haut gleiten. Deine griechischrömischimposante Nase, die sich in meiner Halsbeuge verliert.

Dein Rücken, der in einem perfekten, sanft definierten Schwung ausladender und für meine Küsse einladender wird. Deine Lippen, die immer noch nach immer neu schmecken.

Dein Atem, an den ich mein Ohr halte, wenn du schläfst. Dein Blau, das hell aufschimmert, wenn du morgens die Augen öffnest. Deine Hände, die meinen Körper nachzeichnen. Deine Arme, die mich einfangen. Ich musste mein Zungenpiercing rausnehmen.

Das Teil muss raus. Also habe ich Händchen und Piercing gut abgetrocknet und mit ein bisschen Gewalt die untere Kugel gelöst, so dass ich die obere Kugel mit dem Stift aus der Zunge ziehen konnte. Um die Mulde, die das Piercing in acht Jahren Tragen hinterlassen hat, ist die Zunge noch etwas empfindlich, aber es ist deutlich besser als vorher. Meine Zunge fühlt sich jetzt sehr leicht an. Ich habe meinen Kerl gebeten, mir die nächsten zwei Wochen Minimum zu sagen, dass es sich viel, viel, aber sowas von wirklich total viel besser anfühlt, mich ohne Piercing zu küssen, und natürlich werde ich es ihm jedesmal glauben.

Alle Horrorstorys, die ich vorher gehört hatte, haben sich in meinem Fall netterweise nicht zugetragen. Keine Gesichtslähmung, keine Nervenschäden, und ich konnte auch noch das englische Ti-Äitsch fehlerfrei aussprechen.

Von den fünf Piercings, die ich im Laufe meines Lebens hatte, hat die Zunge am allerwenigsten weh getan, nämlich gar nicht. Ich habe zwar gesabbert und geblutet, aber es war komplett schmerzfrei. Die Zunge war danach allerdings drei Tage lang zentimeterdick, aber dafür bekommt man ja auch die lange Lanze eingesetzt, wenn man sich piercen lässt.

Eine Woche später kam die etwas kürzere Stange rein, und wiederum eine Woche später das kleine Schmuckstück, das ich bis gestern im Mund hatte. Vor vier Jahren war ich der Meinung, ich sei allmählich durch mit der Piercing-Phase und habe es rausgenommen.

Und bereits drei oder vier Stunden später hatte ich das Gefühl, dass mir etwas fehlte. Jedenfalls war das Loch in der Zunge bereits nach wenigen Stunden ziemlich gut abgeheilt, ich im Gegenzug allerdings ziemlich bockig, so dass ich mit mehr Gewalt, als so empfindlichen Körperteilen wie Zungen gut tut, das Piercing wieder reingewürgt habe.

Ich habe geheult, ich habe geblutet, und ich habe lauter geflucht als jemals zuvor. Wenn auch ohne Konsonanten, denn die kann man ziemlich schlecht aussprechen, wenn man gerade seine Zunge in der Hand hat. So durfte mein Piercing noch weitere vier Jahre meinen Mund zieren.

Es wird nicht funktionieren. So nehme ich seit gestern ein bisschen weinerlich von meinem Lieblingspiercing Abschied. Gut, dass wenigstens mein Nasenring noch da ist. Aber spätestens dann lasse ich mir den Bauchnabel piercen, auch wenn der Schmuckstein in den Speck röllchen rollen verschwindet.

Ganz ohne Metall geht es einfach nicht. Danke für die Fragen. Die Rechtschreibreform ist gut, weil Nicht mehr radfahren und Boot fahren , sondern Rad fahren und Boot fahren. Kein Wegfallen mehr von Konsonanten wie bei Brennessel und Schiffahrt. Und mir persönlich gefällt die neue Schreibweise von Paragraf und zurzeit analog zu derzeit viel besser als die frühere. Die Rechtschreibreform ist schlecht, weil Ich habe in der Schule die wunderbar simple Regel gelernt: Es gibt im Deutschen kein einziges Wort, ich wiederhole gerne: Konnte man sich prima merken.

Und statt diese Regel zu belassen, wurde sie verkompliziert. Es ist für mich ein Unterschied, ob ich alleine stehen kann oder ob ich keinen Partner habe.

Bisher wurde die eine Möglichkeit getrennt, die andere zusammen geschrieben. Heute schreibt man beides getrennt, und ich finde es unlogisch. Was mich generell nervt, ist, dass mehrere Schreibweisen nebeneinander existieren. Jeder wie er mag. Was zur Folge hat, dass man sich nicht mehr auf das gedruckte Wort z.

Ich habe meine gute Rechtschreibung dadurch gelernt, dass ich viel gelesen habe und mir so die korrekte Schreibweise fast nebenher merken konnte. Vielleicht weil auch viele Redakteure die neue noch nicht so verinnerlicht haben. Und obwohl es natürlich für alles ein Lektorat gibt und ich eine Menge Texter kenne, die nicht mal die alte Rechtschreibung beherrschen, ist es einfach mein ganz eigener Anspruch an mich, korrekt schreiben zu können.

Also habe ich mich hingesetzt und Regeln gepaukt. Aber gerade bei Getrennt- und Zusammenschreibung muss ich vieles nachschlagen, weil ich mir einfach nicht merken kann, ob jetzt z. Aber es schleichen sich in meine Ergüsse immer noch Macken ein, einfach, weil ich bei vielen Worten gar nicht darüber nachdenke, ob sie inzwischen vielleicht anders geschrieben werden. Ich glaube trotzdem, dass es falsch wäre, die Reform zurückzunehmen.

Sie sollte in einigen Fällen nachgebessert werden, aber auf keinen Fall möchte ich wieder zur alten Schreibweise zurück. Warum sollte man zweimal neue Regeln lernen, wenn einmal völlig ausreicht?

Ich konnte mich umstellen, dann kann Günter Grass das doch erst recht. Mein deutsches Lieblingswort in diesem Jahr ist Ist das erste Wort, bei dem ich mich erinnere, die Bedeutung nachgeschlagen zu haben. Mein deutsches Unwort in diesem Jahr ist Ich mag Worte wie Knorpel oder Propf Pfropf nicht. Die klingen so organisch-eklig. Das Wort, das ich immer falsch schreibe, ist Es gibt zwei Worte, bei denen ich etwas langsamer tippe.

Einmal Atmosphäre h oder kein h? Wo das i und wo das y? Erst das i, dann das y. Mein Vorschlag für ein solches Wort: Kunstworte finde ich doof.

Der Verein Deutsche Sprache fordert weniger Anglizismen. Mich nervt eher der Verein Deutsche Sprache als irgendein Anglizismus. Die komische Altherrenrunde, die am liebsten aus E-Mail E-Post machen würde, nur weil es ums Verrecken deutsch klingt, kann ich einfach nicht ernst nehmen. Sprache ist etwas Lebendiges; sie profitiert von fremdsprachigen Einflüssen und wird dadurch reicher.

Wo ist die Bürgerbewegung gegen den allgemein fremdsprachlichen Einfluss? Ich wollte schon immer ne Demo gegen Haute Couture machen. Haben die Jungs eigentlich auch was gegen kreative deutsche Wortschöpfungen wie unkaputtbar? Man wird wachgekuschelt, albert schlaftrunken rum, steht auf, fährt zur Arbeit, schreibt, korrigiert, denkt aus, lernt dazu, telefoniert, surft, fährt nach Hause, kocht, isst zusammen, redet, schweigt, liest, lacht, liebt, schläft ein.

Und am nächsten Morgen fällt einem auf, dass das, was so banal klingt, ein wunderschöner Tag war. Nur das normale Leben. Was für ein Leben. Was für ein Tag. Was für ein kleines Wunder. Im Spar-Markt leuchtete mir als erstes eine Kiste Limetten entgegen, mein übermüdetes Nach-Präse-Hirn reagierte pawlowartig auf den Schlüsselreiz und wollte plötzlich nur noch eins: Einfache, damit man nicht so viele Zutaten kaufen musste.

Aber bei Limetten geht ja eh nur einer wirklich. Ich schlich also etwas ziellos in der Obstecke umher, weil ich dachte, Frau Eisente müsste doch nach 20 Sekunden fertig sein, aber weit gefehlt. Frau Eisente war weg. In nicht mal zehn Sekunden lagen sechs Limetten in meinem Körbchen, und trotz Müdigkeit fiel mir ein, dass ich auch noch braunen Zucker brauchte.

Ich kam an, sie war nicht da, ich dachte, ich hätte gewonnen. Um ihren billigen Triumph perfekt zu machen, stieg sie nach getätigtem Einkauf in einen schwarzen Boxster und fuhr offen davon, während ich mich vernichtet wieder ins überhitzte Büro schleppte.

Aber ich hab's bis zuhause ausgehalten und sogar auf dem Heimweg noch ein Fläschchen Ginger Ale für den Kerl gekauft, weil dieser dem Alkohol nicht so verfallen ist wie unsereiner.

Der muss ja auch nicht gegen Eisenten einkaufen. Im traditionellen Journalismus wäre das ein Fehltritt. Ich finde das hingegen ausgesprochen wohltuend, grenzt es doch für jeden Leser klar erkennbar Fakten von subjektiven Einschätzungen der Autorin ab. Why dost thou not call? Das mache ich hiermit nochmal, denn das kann man gar nicht oft genug tun. Punctuation directs you how to read, in the way musical notation directs a musician how to play.

Milan Kundera wird nachgesagt, dass er einmal einen Verleger feuerte, weil der aus einem Semikolon einen Punkt machen wollte.

Truss erzählt auch die Geschichte über den Humoristen James Thurber, der in den 30er Jahren für den New Yorker geschrieben und sich ewig mit dem Herausgeber Harold Ross über die Kommasetzung gestritten hat: They give it a furled look.

Lynne Truss merkt man ihre Liebe zu den Satzzeichen an; sie hat für jedes eine fast zärtliche Beschreibung. Hier zum Beispiel für den viel geschmähten und selten richtig verwendeten Apostroph: In fact one might dare to say that while the full stop is the lumpen male of the punctuation world do one job at a time; do it well; forget about it instantly , the apostrophe is the frantically multi-tasking female, dotting hither and yon, and succumbing to burnout from all the thankless effort.

Like internal springs, they propel you forward in a sentence towards more information, and the essential difference between them is that while the semicolon lightly propels you in any direction related to the foregoing 'Whee! Ich setze sie ungern, weil sie so vulgär daherkommen. Es zeigt natürlich auch den korrekten Gebrauch, sowohl im britischen als auch im amerikanischen Englisch.

Es stellt einen Vergleich zwischen dem geschriebenen Wort in Büchern und im Internet auf und huldigt der Erfindung der Emoticons. Mein Lieblingssatzzeichen ist das Semikolon, der kleine König der Interpunktion. Ein Freund von mir, ebenfalls Texter, und ich haben neuerdings eine Wette laufen, wer es als erster schafft, ein Semikolon in einer Copy beim Kunden durchzukriegen.

Denn Kunden können die Faszination für den kleinen Schatz selten nachvollziehen. Ich arbeite seit kurzem in einer neuen Agentur. Dabei betreue ich einen Kunden, der das gleiche Produkt herstellt wie ein Kunde in meiner alten Agentur. Ich arbeite trotzdem weiter daran, irgendwann Kunden von der Schönheit cleverer Interpunktion zu überzeugen. Das wird noch ein bisschen dauern, fürchte ich. Ich brauch mal ein Taschentuch.

Und ein paar korrekte Gedankenstriche zur Aufmunterung. Der passt ja gar nicht? Ich wohne hier seit zwei Monaten nicht mehr. Goldfischhirn Gröner strikes again. Jedenfalls per Geruch, Geräusch oder Gefühl. Manchmal reicht der Geruch von Chlor, und ich muss an Karl s Küche denken und daran, dass ich mich immer vor einer Gasexplosion gefürchtet habe, sobald er den Herd angemacht hat. Das Geräusch von Pokerchips lässt mich an die fiesen Abende denken, die wir mit seinem Freund Tom und seinem Bruder und viel zu viel Budweiser verbracht haben und an denen ich wirrste Varianten von stud poker gelernt und bis heute behalten habe.

Und manchmal bekommt man sogar alles auf einmal. Einen Geruch, ein Geräusch, ein Gefühl. Wir hatten gestern in der Agentur unsere so genannte Unitrunde. Dabei wurde unser Team von den Cheffes an einen uns vorher nicht bekannten Ort geführt, wo wir dann uns vorher nicht bekannte Dinge tun würden.

Müssen wir Text lernen? Aber die Aufschrift an der Tür war deutlich: Wir würden in der Gegend rumballern dürfen. Mit echten Knarren und scharfer Munition. Der Alptraum jedes Zivildienstleistenden.

Sobald ich das Türschild gelesen hatte, hatte ich ein Grinsen im Gesicht, das den ganzen Nachmittag nicht wieder wegging. Und als ich die automatische Pistole in der Hand hatte, war alles wieder da: Meinen Respekt, den mir die beiden vermittelten, indem sie mir jeden Hebel an jeder Waffe erklärten, bevor ich sie überhaupt anfassen geschweige denn laden durfte.

Und dieses unglaubliche Gefühl, als ich zum ersten Mal eine Waffe abgefeuert habe. Ich war wirklich nicht wild darauf, mit echter Munition in der Gegend rumzuknallen und hatte, ehrlich gesagt, auch ein bisschen Schiss. Die beiden haben locker gesagt, wenn du nicht willst, dann musst du nicht. Guck erstmal zu, und wenn du doch Bock hast, sag Bescheid.

Also habe ich zugeguckt, wie die beiden Toms Arsenal scharf gemacht haben. Natürlich dauerte es nur ungefähr 30 Sekunden, bis ich es auch mal versuchen wollte. Und so habe ich meine erste Waffe in die Hand genommen: Sie war schwerer als ich erwartet hatte, obwohl sie noch nicht geladen war. Ich muss gestehen, ich war von der Optik ziemlich beeindruckt.

Innerhalb einer Sekunde war das Unbehagen, eine tödliche Waffe in der Hand zu haben, der Faszination gewichen, ein Stück absolut präzise, kühle Mechanik zu erleben. Hab ich natürlich trotzdem, denn auf dieses Gefühl, dass mir gleichzeitig beide Hände hochgerissen und die Schultern zurückgedrückt wurden und es gleichzeitig trotz Ohrstöpseln noch höllisch laut knallte, war ich trotz aller Erläuterungen nicht vorbereitet.

Aber nach dem ersten Schreck war ich angefixt. Ich habe wie Dirty Harry breitbeinig im Sand gestanden und wie blöde Bierdosen weggeknallt. Im Laufe meines Urlaubs waren wir noch mehrmals auf der range , teils mit noch mehr Bierdosen selbst geleert, selbst abgeschossen , teils mit Zielscheiben, die wir in einem Anglerladen beim Campingplatz gekauft haben.

Dieses Erlebnis und das Gefühl, das ich mitgenommen habe, waren einmalig: Aber komischerweise hat es sich fast so angefühlt, als wäre er gestern dabei gewesen. Ich habe ihn gespürt, als ich zum ersten Mal die Pistole und danach den Revolver in die Hand genommen und erstaunt festgestellt habe, dass sich meine Hände an das Gefühl sofort erinnern, eine Waffe zu halten.

Und ich habe mich sofort wieder an den seltsamen metallischen Geruch erinnert, der danach an den Händen klebt. Hab mir ne gute Agentur ausgesucht. Ich hab da sogar mal gearbeitet. Ich muss sagen, von allen Studentenjobs, die ich so hatte, war McDonald's einer der angenehmeren. Das mag daran gelegen haben, dass ich in einem sehr netten, recht jungen und vor allem schnellen Team gearbeitet habe, für das diese 1-Minuten-Kampagne überhaupt kein Problem gewesen wäre.

Das mag auch daran gelegen haben, dass ich meistens die Nachtschicht hatte bis 7 Uhr morgens , was bedeutete, dass ich recht wenig Kindergeburtstage zu erdulden hatte. Und im Zweifelsfall ist mir ein Trupp debiler Discogänger, die sich immer noch auf 98 Dezibel unterhalten, lieber als eine Horde Fünfjähriger, die noch nicht wissen, was Zucht und Ordnung Als Einstieg musste man damals eine Zeitlang in der Küche arbeiten, dann durfte man schnellstmöglich an die Kasse.

Grund der sich bis heute bestimmt nicht geändert hat: Die Leute lassen sich lieber von Mädels bedienen.

In der Küche habe ich mit Salat angefangen. Nächste Station war das so genannte Dekorieren. Matsch auf Brötchen verteilen. Vor einem liegt ein Tablett mit zwölf toasterfrischen Brötchen buns , auf die man aus futuristisch klackernden Trichtern Ketchup und Senf klickt. Dann greift man ins Zwiebeltöpfchen, um kleingeschnittene Zwiebelstückchen wie eine Prise Salz auf die Brötchen zu streuen.

Jedes Brötchen bekommt noch eine eingelegte Gurkenscheibe eine! Auf diese Anzahl von Brötchen kommt ein Scheibchen leckerer Käse, das aus einem langweiligen Hamburger die Geschmacksexplosion Cheeseburger macht. Beim BigMäc ist natürlich alles anders.

Hier gibt es eine Art Pistole kenne ich auch aus dem Baumarkt, wo man Fugenkitt reinspannt , in der BigMäc-Sauce ist, die man auf die Brötchen spritzt. Der Gourmet bekommt hier zwei zwei! Scheibchen Gurke und eine Handvoll Eisbergsalat.

Wenn man mit dem Dekorieren fertig ist, gibt man das Tablett an den Griller weiter, damit der die Buletten patties draufpackt. Ich Dekoriertante musste ja nur alle zehn Minuten mal ein bisschen Salat und Zwiebeln zusammenfegen, die vielleicht danebengegangen waren.

Soviel zum Thema Sauberkeit. Die Station, die ich am langweiligsten fand, war die Fritteuse. Apfeltaschen, Fischmacs, Chicken McNuggets. Die Nuggets lagen nach dem Frittieren in kleinen Wärmeschubladen aus Draht, in die man dann flugs mit der Kelle reingehen und lustig Sechser, Neuner oder Zwanziger füllen konnte. Dabei war man angewiesen, auch ja darauf zu achten, nicht mehr als die vorgeschriebene Anzahl in die Kartons zu packen Gipfel des zivilen Ungehorsams! Zehn Nuggets im Neunerkarton!

Bis heute zähle ich nach, ob ich nicht endlich endlich endlich mal einen zuviel gekriegt habe. Habe ich aber noch nie. Jedenfalls wenn sie frisch sind.

Wenn sie aus dem Fett kommen, liegen sie erstmal eine halbe Stunde lang in der Küche zum Auskühlen, und selbst dann ist die Füllung noch das Zentrum der Sonne. Bevor sie ins Fett kommen, sehen die Taschen übrigens farblich aus wie Nacktmulle. Ich liebe das Zeug. Aber am schönsten waren die Schulungsvideos. Während der ersten Tage musste ich mir in der Mittagspause Lehrfilmchen angucken, in denen mir erklärt wurde, wie das Arbeiten bei McDonald's so funktioniert.

Was alles in der Küche passiert, wie lange die Brötchen im Toaster bleiben 30 Sekunden? Vergessen und vor allem, wie man sich der Kundschaft gegenüber zu verhalten hat. Die Tante zeigt dir mal, was da alles drauf kommt.

War aber oberste Regel: Lieber ein lustiges Fähnchen oder einen crazy Luftballon dazulegen. Ja, damals waren Kinder noch mit einem Fähnchen glücklich zu machen. Die Schulungsvideos sind natürlich für den amerikanischen Markt produziert worden, wahrscheinlich Ende der 70er Jahre, wenn ich mich korrekt an die Frisuren und Brillen erinnere.

Für die Kolonien wurden die Filmchen dann von irgendwelchen Praktikanten übereifrig nachsynchronisiert, so dass ich in der Pause vor Lachen kaum zum Essen kam. Essen durfte man damals für zehn Mark am Tag. Und so gerne ich das Zeug mag, es stimmt schon: Nach drei Tagen kann man echt keine BigMäcs mehr sehen. Mal ein Eis zum Nachtisch.

Und vielleicht ein paar Chicken McNuggets. Die komplette Küche wurde quasi unter Wasser gesetzt, die Milkshake-Maschine in Einzelteile zerlegt, alles, was noch in der Auslage war, wurde weggeschmissen, und dann wurde jede, aber auch wirklich jede Ecke in der Küche geputzt bis zum Abwinken. Was ich eigentlich sagen wollte: Die 1-Minute-Regel ist in einem gut laufenden Store überhaupt kein Problem.

It's just a shirt. It's not a message. It's just a haircut. It's just a song. It's just a building. It's just a sheep.

It's just a website. So get off my back. Dann klaue ich meine samstägliche Fremdinspiration diesmal eben aus Neon: Der Soundtrack meines Lebens. Cool Girl von The Teens. Lief auf der ersten Party, an die ich mich erinnern kann. I won't let the sun go down on me von Nik Kershaw. Der Song, bei dem ich angefangen habe, generell bei Songs auf den Text zu achten. Eine Folge davon war, dass ich ab sofort bei jedem Lied die Vokabeln nachgeschlagen habe, was insofern gut statt geeky ist, weil mein Englisch heute ziemlich klasse ist.

Eine weitere Folge, die eher geeky als gut ist, war, dass ich natürlich angefangen habe, fiese Texte voller Pubertätsschmerz und Weltverzweiflung zu schreiben und die dann knallhart mit der Akustikgitarre vertont habe. Oder mit dem Akkordeon. Die Diva des Cool. Shine on you crazy diamond von Pink Floyd. Der Song, zu dem mein erster Freund und ich 14 Minuten lang rumgeknutscht haben. Da fällt mir ein: Der Kerl und ich haben noch keinen gemeinsamen Song; wahrscheinlich, weil unser Musikgeschmack nicht ganz kompatibel ist.

Ich sehe uns schon beim ersten Tanz als frisch verheiratetes Paar, wie wir den Bandleader an der Bontempi kurz beiseite nehmen: Language is a virus von Laurie Anderson.

Erste CD, die ich mir gekauft habe. Damals, Saturn-Hansa, Hannover, ca. The miracle von Queen. Lief konstant im besten Dänemark-Urlaub aller Zeiten. Gute Freunde, viel zu esssen, viel zu trinken, Gesellschaftspiele, mein erster Stephen King, ein Kerl, der mich nachts beschützt hat, wenn ich gelaubt habe, tote Katzen vom Kuscheltierfriedhof würden das Ferienhäuschen stürmen, Meer, Strand, Drachensteigenlassen, faul auf Holzbohlen in der Sonne liegen.

La isla bonita von Madonna. Lief im Radio, als ich zum ersten Mal in der Fahrschule auf die Autobahn durfte.

Mein Fahrlehrer hat kurz ne Runde Aramis nachgelegt, sich die Sonnenbrille aufgesetzt und meinte nur: Unter fahren wir hier nicht wieder runter. Nothing aus A Chorus Line. Hab ich in meinem ersten Auto immer vor mich hingesungen, weil die dämliche Ente kein Radio hatte.

Kam über Bordradio auf meinem ersten Flug von Amerika bzw. Always look on the bright side of life von Monty Python. Der Song, den ich als Mantra vor mich hingesummt und -gesungen habe, als ich in Damp an der Ostsee wieder laufen gelernt habe nach der OP. Go the distance aus Disneys Hercules.

Denn ich kann gerade nicht alles sagen, was ich möchte. Das tut mir auch nicht weh, denn über die Arbeit rede ich mit Kollegen, und Rumnölen kann ich notfalls auch vor meinem Spiegelbild generell ein guter Zuhörer. Der geneigte Leser hat sicher schon mitbekommen, dass ein gewisser Kerl sich in viele meiner Zeilen geschlichen hat. Und meistens tut er das, indem ich launig über ihn plaudere, indem ich mich über einige seiner Gewohnheiten amüsiere und indem ich auch über mich und meine Gefühle schreibe.

Und nicht nur das. Kein Thema, höre ich die weiblichen, ebenfalls verknallten Leser schon. Mach ruhig, wir lesen Kitsch echt gerne. Der liest hier nämlich jedes Wort mit, und nicht nur deshalb haue ich mir seit Wochen auf die Finger, um nicht völlig liebestrunkenen Blödsinn zu schreiben.

Ist eben so ein Gefühl. Dann ist doch eigentlich alles in Ordnung, oder? Nein, ist es nicht. Ich hasse mein Zweitblog. Das hier, dieses Blog, ankegroener. Ich habe lange daran gearbeitet, dass es sich so anfühlt, wie es sich anfühlen soll. Ich schreibe über Dinge, die ich liebe, in einer Art, die ich mag. Das hier passt alles. Und mein Zweitblog ist eben nur ein blödes Zweitblog.

Wie ein Zweitwagen, den man auch nur dann fährt, wenn die Lieblingskarre in der Werkstatt steht. Es ist anonym, und schon das geht mir auf die Nerven, weil mir jedes anonyme Blog auf die Nerven geht.

Es hat eins von diesen Massenhoster-Layouts, weil es eben von einem Massenhoster gemassenhostet wird. Es befindet sich in guter Nachbarschaft zu Strick- und Schülerinnen-Weblogs, was mich komischerweise nicht so stört, denn das scheint ein sehr dankbarer Leserschlag für meinen Mädchenkram zu sein. Das, was mich am meisten stört, ist genau das, was mich vor Wochen in die Arme von Zweitblog getrieben hat: Ich will keine leeren Fässer aufräumen und Götterkotze wegwischen.

Und es nervt mich wahnsinnig, dass ich das eben nicht kann. Weil ich ihn dann eben doch nicht teilen mag. Und dann wieder doch. Und dann wieder nicht. Eine Beziehung zu führen, ist doch schon kompliziert genug.

Dass es noch komplizierter wird, wenn man sie öffentlich führt, war mir nicht so klar. Aber die anderen sind wirklich in der Abstellkammer. Habt ihr Toy Story nicht gesehen? Ich bin konfirmiert, bin aber irgendwann aus der Kirche ausgetreten, habe mich jahrelang als Agnostiker bezeichnet, und mir war organisierte Religion eher suspekt.

Selbst in den Zeiten, in denen ich nicht an Gott geglaubt habe, hatte ich immer im Hinterkopf: Und als es mir letztes Jahr so fürchterlich schlecht ging, die Therapie nur anstrengend und noch nicht stärkend war, da bin ich eben in einer Kirche gelandet.

Und auf einmal waren all die Gefühle wieder da, die ich zu Konfirmanden- und Kindergottesdienstzeiten hatte, die mir damals sagten, dass es richtig ist, was ich glaube: Dieses Gefühl, dass man vertrauen kann, ja, dass man muss. Und dass man daraus die Kraft zieht, jeden Tag positiv zu beginnen. Ich habe auch sehr, sehr lange mit mir selbst gehadert, diese Gefühle wieder neu zuzulassen.

Und so habe ich dem Wunsch nachgegeben. Es war ein Gefühl wie: Ich glaube wieder an dich, ich finde es schön, in die Kirche zu gehen, ich finde es beruhigend, in der Bibel zu lesen, jajaja, ist okay. Aber auf Kirchentage gehe ich trotzdem nicht, ich werde eine verwöhnte Konsumgöre bleiben, ich werde auch weiterhin meine Prada-Brille tragen und nie, nie, nie Birkenstocks.

Das kannst du dir gleich abschminken. Es hat sich ein bisschen angefühlt wie Autonomie aus der Hand zu geben. Aber gleichzeitig hat es sich angefühlt wie ein selbstbestimmter, mutiger Schritt in die richtige Richtung. Und vielleicht kann ich mit meinem Glauben, meiner Zuversicht, meiner Freundlichkeit und meiner Hoffnung dazu beitragen.

Mich würde interessieren, wer auf diesen Produktnamen gekommen ist. Da hat doch garantiert der Chef selbst Hand angelegt. Wie sagte mein Kumpel Olli doch neulich: Texten kann ein jeder! Because I still have your smell on my hands And your touch on my skin And your smile on my lips, My bed feels like the loneliest place on earth. Ich hoffe, das ist jetzt genehm.

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