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Kent Bazemore

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Turner also received additional multimedia rights. Silver also said Monday the new television deal would lead to a "substantial increase" in team salary caps. It is unclear at this point specifically how the increase will be implemented.

Silver suggested the league and the NBA Players Association would look into "smoothing" the increase -- or spreading it over several seasons. Some players, including Cleveland's LeBron James, have structured their contracts to become free agents in summer in order to take advantage of cap increase. Oklahoma City's Kevin Durant also will have an opportunity to test free agency in Details will be announced at a later date;.

Also, ESPN announced a multiyear extension for WNBA rights through , which will include increased in-progress highlights on linear and digital platforms. Our job will be to ensure that the players receive their fair share of the results of their efforts and that we do everything possible to maintain the growth and popularity of the game. To help make this website better, to improve and personalize your experience and for advertising purposes, are you happy to accept cookies and other technologies?

Harden's point streak ends due to 'flat' shots Houston Rockets. Ex-NBA player alleges racial profiling in Italy 3h. Hätte der Teenager sich nicht gefügt, wäre er wieder im Waisenhaus gelandet.

Für die schlechte Ausgangslage lief die Ehe recht gut. Bis ein Armeefotograf auftauchte und wieder den Traum von der Star-Karriere in ihr wachrief. Im Frühjahr hatte die Armee - genauer: Sie sei schön genug, um als Modell zu arbeiten, sagte der Fotograf.

Und sie würde dafür fünf Dollar pro Stunde bekommen. Sie war 19 Jahre alt. De Dienes hatte ein Modell angefordert, das auch zu Nacktaufnahmen bereit war. Die Agentur schickte Norma Jeane - allerdings mit dem Hinweis, sie sei Debütantin, dafür aber sehr ehrgeizig.

Auch Norma Jeane sei "nicht ohne Charme", stellte der Fotograf fest, aber - leider, leider - "einfach zu naiv, zu unbedarft" für seine Zwecke: Sie lebe in Scheidung, sagte Norma Jeane. Also engagierte er die junge Frau, für Dollar Gage pro Woche. Wochenlang war Norma Jeane sein einziges Modell: Die Fotografien zeigen eine junge Frau, die nur für die Kamera zu existieren scheint.

Sie gibt sich ihr hin, strahlend, gelöst und kokett; und wenn feministische Theoretikerinnen darüber mäkeln wollen, dass hier wieder einmal die Frau als Spektakel für den männlichen Blick hergerichtet wird, dann übersehen sie mutwillig, wie selbstbewusst und souverän Norma Jeane diese Aufnahmen beherrscht.

Sie fühlt sich in ihrem Körper wohl, sie will ihn zur Schau stellen, sie macht sich selbst zum Objekt des Begehrens - und wird dadurch zum Subjekt jeder einzelnen Fotografie. Die Sitten rund um die Hollywood-Studios, gegründet von ehemaligen Pelzhändlern und Schrottverwertern, waren damals nichts für Sensibelchen. Junge Frauen, die mehr Selbstachtung als Ehrgeiz hatten, konnten eine Karriere als Schauspielerin in aller Regel vergessen.

Und damit leben, dass Hollywood auf so etwas Albernes wie die Wahrheit keine Rücksicht nahm. Für diese so genannten Vertragsdarsteller wurde meist ein Künstlername erfunden, was manchmal keine schlechte Idee war: In 90 Prozent aller Fälle führten diese Anstrengungen zu nichts, und der gescheiterte Hollywood-Anwärter durfte den Überlandbus zurück nach Arkansas oder Nebraska nehmen.

Stars hatten allenfalls geringen Einfluss darauf, welche Rollen sie spielen durften, und wurden bei keiner Entscheidung um Rat gefragt. Dieses unrühmliche Ende sollte Norma Jeane noch miterleben, denn die beiden drehten einen Film zusammen - Grables letzter Erfolg bei der Fox; doch zunächst wurde das Fotomodell, das im August von der Twentieth Century Fox seinen ersten Jahresvertrag erhielt, durch den Wurstapparat gedreht.

Auch in diesem Fall musste zuerst der Name dem Image weichen: Das "Monroe" hatte Marilyn immerhin selbst beigetragen; es war der Mädchenname ihrer Mutter. Ihre einzige Chance, ein Star zu werden - oder wenigstens einen neuen Vertrag zu bekommen -, sah sie in der damals für Hollywood typischen Party-Prostitution.

Und so trieb sich Marilyn, wie viele andere junge Frauen, bei jenen Festen und Cocktail-Empfängen in Los Angeles herum, auf denen mehr oder weniger wichtige Produzenten, Studiobosse und Regisseure ihren künstlerischen Nachwuchs rekrutierten. Und weil es Onkel Joe mit seinen 69 Jahren in jeder Hinsicht gern bequem hatte, quartierte er Marilyn in seinem Gästehaus ein, damit sie auch nachts immer für ihn verfügbar war. Im Lauf ihres Lebens musste Marilyn etwa zwölf Abtreibungen über sich ergehen lassen.

Spiegels Feiern waren berühmt für die, so Orson Welles, "besten Delikatessen und besten Nutten" der Stadt; auch Marilyn gehörte zu den Stammgästen beziehungsweise zum Personal. Er hatte sich nicht nur in Marilyn verliebt, er verstand auch etwas vom Geschäft. Er wusste, dass Marilyn durch irgendeine Rolle in irgendeinem Film nicht berühmt werden würde.

Es müsste schon etwas Besonderes sein. Es folgte "All about Eve", Regie: Fox-Mann Darryl Zanuck, der Marilyn plötzlich doch ganz hübsch und talentiert fand.

Und auf einmal wurde alles anders. Marilyns Zeit war gekommen. Anfang der fünfziger Jahre entbrannte in der amerikanischen Gesellschaft ein heftiger Streit darüber, wie Sexualität begriffen und bewertet werden sollte; zugleich zeigten sich alle Parteien davon überzeugt, dass Sex der Schlüssel zum menschlichen Wesen sei.

Macht der Triebe galten als letzte Wahrheiten; wo immer Fragen auftauchten, wurden die Antworten in der Sexualität gesucht. Mit ihrer einzigartigen physischen Strahlkraft sollte Marilyn diese gesellschaftliche Besessenheit wie keine andere verkörpern. Sie war der zu drallem Fleisch gewordene Diskurs.

Alles an ihr suggerierte einen weiblichen Sex-Appeal, der narzisstisch in seiner eigenen Sinnlichkeit schwelgte und sich zugleich dem männlichen Betrachter zum Genuss anbot: Erst verwandelte sie sich endgültig in jene Lichtgestalt, nachdem sie in den Jahren zuvor ihre Haare schon zunehmend heller getönt hatte.

Jetzt wurde sie Marilyn, wie die Welt sie kennt, und als blondierschaumgeborene amerikanische Venus erlebte sie prompt ihren Durchbruch. Darryl Zanuck hatte allen Grund, mit seiner Entscheidung zufrieden zu sein. Die Aktaufnahme, für einen Kalender namens "Golden Dreams" entstanden, hatte schon bei ihrer Wiederveröffentlichung für einiges Aufsehen gesorgt.

Damals drohte der Skandal Marilyns beginnende Karriere zu ruinieren: Hollywoods neuer Star auf einem Foto, auf dem sie nach eigenem Bekunden "nur das Radio" anhatte!

Doch die Stimmung schlug um, als Marilyn die Flucht nach vorn antrat: Ich habe nichts Verwerfliches getan. Diese Strategie, Sex als natürlich und unschuldig darzustellen, entsprach genau einer Haltung, die sich just gegen die prüden amerikanische Normen durchzusetzen begann und die gerade der "Playboy" nicht ohne Eigennutz propagierte: Marilyn war der Inbegriff dieser neuen, positiven Sex-Ideologie, ein Glücksfall nicht nur für den "Playboy".

Sie kannte keine Scham und brachte es zugleich fertig, nie schamlos zu wirken - dafür sorgte ihre unverwechselbare Mischung aus Kindlichkeit, Verletzlichkeit und Unschuld; sie war immer willig und begehrenswert, aber nie fordernd.

Als Wilder später feststellte, Marilyn habe "keine besonders hübschen Beine" gehabt, verkannte er mutwillig den Ursprung ihrer Wirkung. Das Geheimnis waren nicht die Beine, es war die ganze Frau.

Doch wäre sie nur die Eiscreme-Verkäuferin gewesen, die freudig den sexuellen Hunger ihrer männlichen Zeitgenossen stillte, dann wäre Marilyn wohl mit den fünfziger Jahren untergegangen, genau wie die anderen Kurvenstars ihrer Zeit, etwa Jayne Mansfield oder längst Vergessene wie Diana Dors und Mamie van Doren. Marilyns Image aber war mit den Jahren immer komplexer geworden, und ihr Tod sollte seine Widersprüche noch genauer hervortreten lassen.

Sie sind, brutal gesagt, keine Individuen mehr, sondern Zeichensysteme, die sich zusammensetzen aus allen Filmen, Fotografien, Auftritten, Artikeln, Interviews und allem Klatsch übers Privatleben, der über einen Star veröffentlicht wird.

Stars kann es daher überhaupt nur geben in Gesellschaften mit hoch entwickelten technologischen Unterhaltungs- und Informationsstrukturen - sollte am Hindukusch eine lokale Marilyn den Ältestenrat becircen, in der Sahara eine einheimische Greta Garbo durch die Zelte streifen, so würde die Welt es nie erfahren.

Ein Star wird nur, wer nationale oder globale Verbreitung findet, und ein Star ist nur das, was über ihn bekannt wird - ganz egal, ob wahr oder unwahr, wichtig oder unwichtig, ganz egal auch, ob es dem Menschen dahinter gerecht wird.

Denn in dieser öffentlichen Zirkulation der Zeichen bildet sich eine neue Wahrheit: Ein Image entsteht wie eine Art chemische Verbindung in der Reaktion zwischen dem "Rohstoff", den ein Darsteller und der Publicity-Apparat Hollywoods anbieten, und den Köpfen der Zuschauer, die ihre eigenen Vorstellungen, Ansprüche und Prägungen mitbringen. Um aber an ein solches Image glauben zu können, verlangen die Zuschauer nichts weniger, als darin ein "authentisches" Bild des Stars zu erkennen.

Hinter dem kalten Zeichenkonglomerat sollen die physischen wie psychischen Konturen eines Menschen erkennbar bleiben. Darum wird von Filmstars so gern angenommen, dass sie auf der Leinwand immer nur "sich selbst" darstellen, darum stehen Fans Schlange, um ein einziges Mal einen eigenen Blick auf ihren Traum zu erhaschen, und darum nimmt jede noch so schludrige Biografie für sich in Anspruch, sie schildere einen Star so, wie er "wirklich" ist.

So entwickeln Images eine ganz eigene Dynamik, sie flottieren nahezu unlenkbar durch den kulturellen Raum einer Gesellschaft, hunderttausendfach vervielfältigt, wiederholt oder auch abgewandelt, ergänzt um immer neue Facetten, neue Informationen oder Deutungen.

Fast jeder Darsteller, der zum Star wurde, hat dieses Phänomen beschrieben, und viele haben darunter gelitten. Diesen Doppelgänger kann ich nicht kontrollieren". Für viele Darsteller wird ihr Image zum Fluch und zum unentbehrlichen Begleiter zugleich: Einerseits klagen sie darüber, ihm nie entfliehen zu können, andererseits erschrecken sie bei dem Gedanken, in der Öffentlichkeit nicht erkannt zu werden.

Als der britische Schriftsteller John David Morley dem jammernden Richard Burton Anfang der siebziger Jahre vorschlug, er solle doch im Ostblock Urlaub machen - ungestört, weil dort niemand seine Filme kenne -, wurde Burton bleich: Ohne sein Image, so muss er gebangt haben, wäre er niemand mehr.

Marilyn kannte die Macht des Images genau - und hat sie doch unterschätzt. So gezielt wie kaum eine andere hatte sie anfangs versucht, aus dem Rohstoff ihrer Möglichkeiten ein Image zu formen, um überhaupt zum Star zu werden. Sie wusste, dass der Star Marilyn ein anderer war als sie selbst, und sie sprach von "Marilyn Monroe" manchmal in der dritten Person. Als Fotomodell hatte sie vor allem gelernt, dass es die Bilder waren, die ihr Image prägten. So setzte sie für jeden Schnappschuss-Passanten ein strahlendes Lächeln auf, und obwohl sie kaum eine Drehbuchzeile behielt, konnte sie viele Fotografen in einer Paparazzi-Meute mit Namen anreden.

Die dankten es ihr, indem sie auch mal auf eine Aufnahme verzichteten, wenn Miss Monroe einen schlechten Tag hatte. Auch als Marilyn sich bald kaum noch vor eine Filmkamera traute und tausend Ausreden erfand, um in ihrer Garderobe ausharren zu dürfen, hatte sie keine Scheu vor der Fotografie.

Sie liebte die Kamera, manchmal auch die Fotografen dahinter. Die Fotografie konnte sie so zeigen, wie sie gesehen werden wollte - neben glamourösen Porträts entstanden auch Fotos, die das Image eines Stars zum Anfassen verbreiten sollten. In der Fotografie war Marilyn ganz bei sich, und eigentlich kann man heute nicht mehr behaupten, dass wir uns an Marilyn als Filmstar erinnern: Das Medium hat sie weit hinter sich gelassen.

Der Star, als der sie heute weiterwirkt, ist einer aus eigener Kraft, mit ein bisschen Schützenhilfe von Andy Warhol - der Star als pures Bild. Marilyn sei "die ungewöhnlichste Person" gewesen, die er je fotografiert habe, sagt der Fotograf Douglas Kirkland siehe Interview Seite Kirklands Kollege Bert Stern ging noch weiter: Jetzt hatte ich diese Frau gefunden", erzählte Stern über seine dreitägige Sitzung mit Marilyn im Juni , die ihre letzte werden sollte.

Aber ich hatte einen Fotoapparat in meinen Händen und Drogen im Blut. Als er die Abzüge zurückerhielt, war mehr als die Hälfte der Bilder durchgestrichen. Das war mehr als die Willkür eines Stars. Sie hatte nicht nur ihr Abbild, sondern sich selbst durchgestrichen. Doch vielleicht war das längst ein und dasselbe. Das Marilyn-Bild, das sie selbst mitgeschaffen hatte, hatte zu diesem Zeitpunkt die echte Marilyn längst verschlungen.

Die Ungeister des glamourösen Sexsymbols, die sie gerufen hatte, wurde sie nicht mehr los - und widersprüchlich, wie sie war, hat sie auch nur halbherzig versucht, sie loszuwerden. Bis zum Schluss hat sie als Traumfrau posiert und zugleich dar-. Der Erfolg der Marke "Mari-.

Deutsches American Football Blog zu NFL und College Football

Der Star, als der sie heute weiterwirkt, ist einer aus eigener Kraft, mit ein bisschen Schützenhilfe von Andy Warhol - der Star als pures Bild.

Closed On:

Es ist ein Bowl-Spiel, das eigentlich keiner braucht. Florida State — South Carolina

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