Literatur und weiterführende Informationen

Höret nicht auf die Finanz-Onanisten!

Der Finanzwesir antwortet.

Zins (lateinisch census ‚ „Abschätzung“) ist in der Wirtschaft das Entgelt, das der Schuldner dem Gläubiger als Gegenleistung für vorübergehend überlassenes Kapital zahlt. Höret nicht auf die Finanz-Onanisten! Exemplarische Leserfragen Leserin A. Ich möchte gerne anfangen, zwei ETFs zu besparen (MSCI World & MSCI EM, ganz klassisch) mit irgendwas um die €.

Inhaltsverzeichnis

Wie sagt Albert dazu ja auch öfters immer wieder mal - die Hauptmission des Blogs ist es, die Anfänger und Einsteiger überhaupt erstmal vom Sparbuch weg in den allgemeinen Weltaktienmarkt hinein zu bewegen.

Leute wie wir, die erstens schon wissen was sie tun, und zweitens es eben überhaupt schon tun , bekommen da eine viel längere Leine. Ich rede auch lieber mit Anfängern und Einsteigern, denn in der Zeit, in der man mit einem Fortgeschrittenen über so relativ unwichtige Spezialdetails wie zB die "beste Aktienregionengewichtung" diskutiert, könnte man auch zehn Einsteiger lieber davon überzeugen, überhaupt mal in den Weltaktienmarkt anfangen zu investieren.

Beim russischen Roulette kommt So denken viele Menschen, die bis jetzt nicht investiert sind. Das führt dann zu diesen kognitiven Verzerrungen. Meine Ziel mit diesem Artikel: Ich will den Anfängern klarmachen, das alle Kammern gefüllt sind. Und zwar nicht mit Kugeln, sondern mit einem Batzen Geld. Aber ich finde, man überliest das leicht und zumindest bei mir bleiben dann diese Zahlen vor allem hängen 6.

Aber vermutlich ist das eine Kritik mindestens auf Detailebene 4, vielleicht darunter, sprich "Jammern auf hohem Niveau". Wobei Gerd Kommer in seinem neuen Buch ja eher die Marschrichtung in noch exotischere Indizes vorgibt. Lese mich daher gerade in Multifaktorinvestments ein. Das Argument mit den 15 Fonds muss halt immer mit dem ebenfalls gezeigten Argument der absolut vernachlässigbaren Performanceunterschieden verbunden werden.

Zumal, das ist auch ein wichtiger erwähnter Punkt, dass ja auch solch eine Rückspiegel-Analyse wenig für die Zukunft bedeutet , denn solche ETF Performanceunterschiede untereinander werden sich in Zukunft auch immer wieder ändern. Von daher ist es relativ schwer bis unmöglich, jetzt schon treffsicherer als der Zufall verlässlich den bestperformendsten ETF für die nächsten 5, 10 oder 20 Jahre vorhersagen und rauspicken zu wollen, und damit ist es also für den Privatanleger auch relativ unnötig, sich darüber mit langem Kopfzerbrechen aufzuhalten.

Wenn wir also den "Russisch Roulette" vergleich weiter strapazieren wollen, die Vorstellung der Verunsicherten ist, dass in einer oder mehreren Kugeln Produkte der "Tod" also extreme negative Performanceabweichung im Ggs zu den anderen lauern würde was nicht stimmt , und daraus abgeleitet, dass einem eine ewige Produktauswahlgrübelei davor bewahren könnte was auch nicht stimmt.

Die Botschaft des Artikels ist eher, dass die Kugeln sich nicht so sehr wie geglaubt voneinander unterscheiden. In der einen steckt halt "aus Hier geht es darum, die Anleger überhaupt mal zum investieren zu bringen. Sich dazu noch mit Smart Beta -ETFs an dieser Stelle beschäftigen zu wollen, würde den verunsicherten Anfängern um die es geht nur einen Bärendienst erweisen. Selbst dass erzeugt bei ihnen schon Krämpfe, Schockstarre und kopfzerbrechende Zweifel, die sie vom Investieren abhalten.

Von denen ist also nicht zu erwarten, dass sie darüber hinaus noch willens oder fähig sind, sich aus den dutzenden abgeleiteten Faktorprodukten vom MSCI World zu entscheiden, weil das die Auswahlkomplexität nochmal um einiges erhöht nicht nur Anbieterauswahl allgemein, sondern auch von welchem Faktor, ob jetzt Value, Low Vola, Momentum, Quality oder sonstwelcher Kombi man sich am meisten verspricht, und welche Umsetzung am besten wäre - "Value" zum Beispiel ist ja nicht gleich Value, da unterscheiden sich die verschiedenen Indexkonzepte auch untereinander oft sehr.

Kommer selbst wird ja auch zugeben, dass die Faktor-Portfolios nur für eine Minderheit am oberen Ende der Anlegerschaft relevant sind, und die allermeisten normalen Leute, die keine besonderen Ansprüche in diese Richtung haben sondern eher den Anspruch, dass es möglichst überschaubar und simpel sein soll mit einem "einfache re n" Depot schon mehr als gut genug bedient sind.

Kann man die Teilfreistellung als Ersatz für die weggefallene Erstattung der Quellensteuer betrachten? Tatsächlich würdest du sonst kürzer Antworten: Ja, die Teilfreistellung sollte die weggefallene Quellensteueranrechnung ungefähr kompensieren.

Das wird für jeden Anleger unterschiedlich gut funktionieren relativ zur alten Gesetzgebung, manch einer zahlt jetzt etwas mehr Steuern und manch einer etwas weniger Hier noch ein passender Artikel, der die vielen Kombinationsmöglichkeiten beim Faktorinvesting beleuchtet:.

Separating Ingredients and Recipe in Factor Investing. Wie kann im Prospekt vom Bei Xetra gibt es den auch erst seit kurzem. Warum steht im Factsheet Anlageklasse: Hier sieht man übrigens die Zusammensetzung mit allen Positionen: Darin wird die Situation oben wie folgt beschrieben: Für mich konkret war's so: Ich hab nach Beschluss, Überlegerei, AA und Indexauswahl auch überlegt, was denn dann konkret gekauft wird.

Ich hatte zu meinem Konto bei Consors automatisch ein Depot dazubekommen und hab dann mal geschaut, was da möglich ist.

Oh, Sparpläne umsonst mit ComStage. Okay, haben die World, EM, etc.? Oh ja, haben sie. Die beste Produktauswahl bringt nichts, wenn man dann feststellt, dass der eigene Broker der Wahl das nur mit vergleichsweise hohen Gebühren abwickelt. Sparpläne bei Consors für 50 Euro gingen aber super. Dass ich da eh schon ein Konto hatte, war ein dickes Plus. Und nach der Brokerwahl hatte sich das Produktproblem dann eben auch sehr schnell gelöst. Nichtsdestotrotz behauptest du das nicht einfach nur, sondern fütterst auch alles mit den entsprechenden Details.

Leider gibt es auch andere Kollegen, die aus verschiedenen Motivationsgründen alles wieder viel komplizierter darstellen und das einzig Wesentliche, überhaupt breit gestreut investiert zu sein, aus den Augen verlieren und die Anleger verunsichern. Detailebene 5 ist laut deinem Schaubild die Wahl zwischen Aktiv und Passiv. Wenn du erlaubst, hänge ich hier den Link eines Bloggerkollegen an, der noch etwas auf die Portfolio Allocation eingeht und eigentlich ebenfalls nur aussagt, ja es ist so einfach und Verkomplizierung macht es nicht besser: Broker, mich noch etwas über die gängigen Begriffe swap, replizierend, thesaurierend etc.

Ich habe es bis heute nicht bereut. Das Problem vieler Leute ergibt sich wohl daraus, dass sie total risikoavers sind. Aber Rendite kommt nun mal von Risiko und den Sparplan einfach mal mit geringer Sparrate an Start zu bringen, sollte kein Ding sein.

Provozieren für mehr Klicks? Es ist ja nicht so, dass sich diese privaten Leute aufdrängen wie die professionellen, kommerziellen Finanzpornographen es per Bannerwerbung und Co.

Auf private Einzelpersonen zu schimpfen ist einfach nur ungehobelt. Wer so ein Depot besitzt hat entweder geerbt oder geht einer gut bezahlten Arbeit nach. Es kann auch beides zutreffen. Ich habe allerdings nicht geerbt und verdiene nur gut. Mein Depot liegt bei ca. Genau das meine ich. Die Optimierung ergibt erst für Leute mit höheren Vermögen Sinn. So ein Vermögen verdient man nicht, indem man verzweifelt ETFs auswringt.

Auch das ist richtig und ich habe nichts anderes gemeint. Denkt irgendjemand durch die ETF-Auswahl wird man reich?! Da ich nun aber eine sechsstellige Summe in ETFs stecken habe, beschäftige ich mich auch etwas intensiver damit.

Dafür lasse ich mich doch nicht beschimpfen - ich war hier bisher ein besseres Niveau gewöhnt! Nur mal ein Beispiel. Was das gebracht hat? Also bei angenommenen Finde ich nicht schlecht für ein paar Stunden Arbeit, das schlägt meinen Stundensatz bei weitem.

Die bessere Tracking Difference des ComStage ist übrigens persistent. Klar kann sich das in der Zukunft ändern gerade angesichts der Umstellung auf physische Replikation bei ComStage! Ansonsten nochmals die Zustimmung: Da will ich überhaupt nicht widersprechen. Anfänger sollten sich nicht von fortgeschrittenen Themen irritieren lassen.

Ich mag aber folgendes Menschenbild nicht: Wenn sich jemand durch eine selbst gewählte Lektüre beeinflussen lässt, dann ist der Schreiber schuld und nicht der Leser. Wenn der Schreiber ein Verkäufer ist Finanzinstitut, aber auch Blogger! Warum gibt es denn soviel nachgewiesenen Schwachsinn wie Einzelaktienempfehlungen und warum produzieren das so viele Anbieter?

Das richtet den wahren Schaden an! Dieser Artikel, Depot eröffnen dazu ETF von mir aus auch einem Weltportfolio a la Kommer kaufen und fertig ist der solide finanzielle Vermögensaufbau! Wer jetzt, genau wie ich der Überzeugung ist, man könne darüberhinaus eine höhere Rendite erzielen, der muss sich um die lukrativen Mehrwertstrategien kümmern. Soll nicht als Empfehlung verstanden werden, aber so verteufelt es in der Szene immer dargestellt wird, so extrem gut funktioniert es, wenn man es richtig anstellt.

Haja, Aufmerksamkeit ist halt die Währung des Internets: Ne mal im Ernst, statt Provokation würde ich das eher Positionsbestimmung nennen. Der Finanzwesir wirft gerne mal grob gehobelte Aussagen in den Raum.

Entweder man stimmt zu oder man lehnt es ab, beides ist okay. Wer optimieren will, soll das machen Selbstbefriedigung verbieten zu wollen wäre ja auch ungesund: Wie gesagt, die Fortgeschrittenen können sich von uns aus gerne weiter untereinander auf ihre eingesparten Nullkommairgendwas Prozent gegenseitig einen runterholen, das wird und will ihnen ja keiner verbieten können.

Die eigentlich angesprochene Zielgruppe, um die es hier geht, sind aber stattdessen vor allem die Anfänger und Einsteiger, also Leute die eben noch kein "sechs- und siebenstelliges Depot" haben, sondern erstmal noch überhaupt vor der Grundentscheidung stehen, welchem MSCI World -ETF sie ihre ersten Euro Sparrate anvertrauen wollen.

Denen sei gesagt, dass die ETFs für ihre Zwecke alle ziemlich gleich "gut genug" sind, bzw eine lange Suche nach dem einen "besten" ziemlich sinnlos ist über die Probleme bzw mangelnde Zukunftszuverlässigkeit von "Rückspiegel-Analysen" hab ich ja oben schon was geschrieben.

Könnte man das auch netter formulieren? Klar, aber wie gesagt, für den Zweck bei dieser Zielgruppe, die lieber klare Ansagen braucht und auch selbst will , hilft eine derbe Überspitzung oft auch besser, den Kopf freizuwaschen.

Um Fortgeschrittene , und was die so machen, ging es im Grunde garnicht - Thema des Artikels sind die Einsteiger, die wegen ewiger überkomplizierter Grübelei noch garnicht investiert sind. Da die Fortgeschrittenen ja erstens schon investiert sind und zweitens kein Untätigkeits-Problem durch Optimierungen haben denen das also leicht fällt , sind sie garnicht die Angesprochenen.

Ich habe eine Frage in die Runde zu dem Satz: Nunmehr steht seit einem Jahr alles und es läuft. Das Einzige, was ich seitdem aktiv getan habe: Hier gilt mein Dank dem Finanzwesir und seinen Kommentatoren. Ab wann fängt denn für wen und warum dieses erwähnte Optimieren an? Und wie sieht das dann konkret aus? Sparrate erhöhen, wenn Kurse fallen? Das widerspricht sich doch mit dem Grundgedanken: Buy and Hold, Rebalancing und sonst einfach laufen lassen und nicht auf tägliche Finanznachrichten zu hören?

Oder wie ist dieses Optimieren zu verstehen? Ihr seid dabei, ihr investiert und ihr habt euch entschlossen mehr zu tun. Es ist Euer Leben und es geht mich nichts an, wie ihr eure Zeit verbringt.

Jeder Jeck ist anders. Mir geht es wirklich um die Anfänger, die drauf und dran sind, vor der Herausforderung "Kauf eines ETFs" zu kapitulieren. Denen möchte ich zeigen, dass es sich hier um eine asymmetrische Situation zu ihren Gunsten handelt. Nun ich würde sagen für Dich: Du hast ein Jahr Erfahrung, ich vermute das Depot war auch schon mal rot.

Jetzt überlegst Du Dir:. Das wäre eine systematische Optimierung, die einer Wirtschaftlichkeitsrechnung standhält. Du kannst es aber auch frei Schnauze und ohne Uhr machen. Hier mal ein bisschen rumrechnen, da mal ein bisschen kalkulieren. Dann nennst Du das ganze Optimierung und maskierst so Deinen Spieltrieb. Die fehlende Zeiterfassung rechtfertigst Du dann mit: Ich selbst bin kurz vor der 50, gehe um 6: Habe 2 Jungs 25 und 17 bin glücklich verheiratet und ständig auf Achse.

Also ob es wirklich illusorisch neben Beruf, Familie und Freunden ist, sich um seine Finanzen zu kümmern, halte ich für eine nicht wirklich gute Argumentation. Zumal genau diese Menschen oft einen miniJob nachgehen um die Sparquote zu erhöhen.

Wenn ich aber einen Mehrwert von ca. Also eher "der normale Budesbürger. Kind bekommen haben ;-. How ever, dieser Artikel über die Leichtigkeit des investieren gefällt mir prima und hat mich unheimlich gefreut endlich einen solchen Artikel in der Szene lesen zu dürfen.

Ich werde ihn bestimmt sehr oft verlinken: Ich wünsche ein entspanntes sonniges Wochenende und vielleicht sieht man sich beim Lauf um die Alster: Bisher ging es hier immer um Aktien-ETFs. Zur Vollständigkeit wollte ich erwähnen, dass es auch ETFs auf Staats- und Firmenanleihen gibt, in ganz verschiedenen Geschmacksrichtungen leider aber ohne Teilfreistellung. Das soll in keiner Weise eine Anlageempfehlung sein, ich lerne die ja auch erst gerade in der Praxis kennen.

Monatszahler habe ich markiert, weil, "wenn ausschüttend, dann auch richtig": Erinnert an österreichische "Pensionen" Renten mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld, aber die sitzen in Houston TX und machen das seit so.

Ihre Höhe richtet sich nach der Art des Fonds. Bei Mischfonds liegt dieser Anteil bei 15 Prozent. Ob der Fonds diese Bedingung erfüllt, ergibt sich aus den Anlagebedingungen. Ich bin totale Anfängerin, hab vor ca. Trocken und langwierig, aber sooo gut. Ich habe gerade erst angefangen ein wenig nach konkreten ETFs und Brokern zu schauen, da kommt dieser Artikel gerade recht.

Jetzt hat Kommer es geschafft, dass ich auf Multifaktor setzen möchte. Ich finde, wenn man sich einfach daran hält, was er als mehr oder weniger geeignet befindet, macht man bestimmt nichts falsches. Und ja, loslegen muss man auf jeden Fall, aber wenn mir aus dem Buch eins neben konsequentem Buy'n'Hold im Gedächtnis geblieben ist, dann wieviel auch nur kleine Prozent-Quäntchen auf einen Anlagehorizont von bei mir noch 30 - 40 Jahren ausmachen können.

Ich nehme an, nach noch so einer schicken Tabelle, diesmal mit ein paar Multifaktor-ETFs drin, wäre es unverschämt zu fragen? Ich ergreife mal die Gelegenheit, ein paar Fragen zu stellen, die ich allgemein bisher noch nicht beantwortet sah:. Und eine schnelle Meinungsumfrage: Kurz nachdem ich mit dem Thema "Geld investieren" angefangen hatte, entdeckte ich das Thema "nahender Crash". Ich war zuerst sehr verängstigt und wollte schon noch Offshore-Häfen suchen.

Mittlerweile sehe ich das entspannter. Hat hier eigentlich noch jemand Angst vor'm bösen Crash? Nochmals vielen Dank an den Autor für den schönen Arschtreter-Artikel, kommt genau richtig und wird gebookmarkt und geteilt! Du findest, dass Deine Zeit da gut anlegt ist. Die letzte Hürde erleichtern dann Artikel wie diese.

Auch wenn das alte Hasen vielleicht nervt oder ein gewisses Unverständnis vorliegt, warum sich manche bei der ETF Auswahl so schwer tun. Ich kann das nachvollziehen. Da hilft eine gute Datengrundlage. Kümmern muss man sich danach halt trotzdem - so wie man sich eben auch um andere Dinge wie Autopflege oder Kauf neuer Gegenstände kümmert. Finanzen laufen nebenher, wozu gibt es Bankberater? Aber die eigenen Finanzen? Man kann das zwar machen, jedoch schmälert man bei häufigem Umschichten den Barwertvorteil, den man durch langfristiges "Buy and Hold" eines Fonds hat.

Das kann schon einiges ausmachen. Selbst wenn der Anlagebetrag siebenstellig ist: Und was macht man dann, umschichten und eventuell noch Abgeltungssteuer bezahlen? Das einzusehen hat bei mir etwas gedauert. Dafür läuft jetzt alles auf Autopilot und ich kann meine Zeit nutzbringender einsetzen und dort optimieren, wo ich auch einen vernünftigen Hebel habe. Und das ist nicht die Anlage in ETFs. Ist hier gar nicht das Thema, oder ist es eines deiner Totschlagargumente, dass Riester teuer ist?

Bei dem ETF ohne Teilfreistellung zahlt man ca. Und die sind unabhängig von Sparrate und -dauer. Kann man also schon drauf achten. Auf dem Blog von Mark gibt es hierzu diesen Artikel: Das hier zu Grunde liegende Anlagepropekt ist schlicht veraltet Schön, wie du das schreibst.

Ich hätte das Dilemma mit diesem Kommer nicht besser ausdrücken können. Sorry, liebe Tanja, dass es dich ob deiner vorbildlichen Beichte trifft. Also dann will ich diesem überaus berechtigten Rat sehr gerne folgen: Multifaktor-ETFs ist die aktuelle Mehrrendite-Sau, die vom a-typisch gierigen Finanzestablishment gerade durch das weltweite Investment-Dorf getrieben wird. Wie kann denn mit einem solchen Massen-Hype jemals passiv Mehrrendite erzielt werden?

Das widerspricht doch ganz offensichtlich dem gesunden Menschenverstand! Aber damit sollen jetzt auch die mittlerweile durch das Internet, Finanzwesir u.

Aber das schädigt diese leider sehr, denn uralter Börsenspruch: Sei es durch eigenen Entschluss oder spätestens von anderen beschlossen, wenn die ETFs der vergangenen Mode wegen Schwund geschlossen werden müssen. Und das Dumb Money folgt brav unseren falschen Propheten. Und er legt plötzlich den Ausstieg zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt nahe die beginnen m. Die haben nämlich eine noch kürzere Halbwertszeit als die letzten Kommer-Tipps im 3-jährigen Rhythmus.

Einfacher Dreisatz genügt für die letzte Abschätzung, dass in 10 Jahren mit ca. Merkt denn keiner hier, wie dieser Kommer das Spiel des Finanzestablishments mit geschickt kaschiertem, pseudowissenschaftlichen BlaBlaBla bedient? Wacht auf und haltet euch an die echten Ratgeber wie unseren wahrhaftigen Wesir Albert. Für die deckt er mit seinem voll-aktiv - aber nicht so "smart" wie Kommer - gemanagten, weltbesten Stiftungsfonds ca. Ich will dich hier keineswegs vorführen. Sondern solche Erfahrungen sind mehr als Gold wert.

Und ob du wirklich Mehrrendite anstreben willst, solltest du dir sehr gut überlegen. WiWis reichen kaum dafür, denn die versuchen das bekanntlich alle mit in der Tat "very dumb" Finanzporno ;-. Der immense Einarbeitungsaufwand für "richtig aktiv" ist allerdings erst ab höherem 6-Stelligem wirtschaftlich.

Oder man macht ein Hobby draus, wie ich auch. Das ist die anerkannte Bibel zu wirklich langfristig aktiver Mehrrendite. Oder du hörst ihm direkt zu, wie er dem nächsten Crash noch besser ein Schnippchen schlagen will als beim letzten Mal: Habe ich auch ähnlich in meinem Portfolio abgebildet. Wen sowas aber reizt, bitte melden und willkommen im Club…. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Werter Finanzwesir, Leider gibt es auch andere Kollegen, die aus verschiedenen Motivationsgründen alles wieder viel komplizierter darstellen und das einzig Wesentliche, überhaupt breit gestreut investiert zu sein, aus den Augen verlieren und die Anleger verunsichern.

Smartinvestor Sehr guter Kommentar zu Kommer. Seine Zielgruppe sind jedoch Anleger mit k und mehr. Er ist, wie die "bösen" Bankberater ja auch nicht frei von Interessen, da er mit seinem Consulting wohl auch Geld verdienen will. Für alle anderen sind die Tipp vom Finanzwesir der beste Einstieg. Habe mich durch die ganze Welt der Einsteiger-Finanz-Anlage weitergebildet. Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. So hart ist eben das Leben. Ich habe als privater Amateur praktisch alle passiven und viele aktive Steine umgedreht, aber nicht in alle investiert.

Simply Best in Class. Mehr Qualität im Anlegerinteresse geht nicht auf diesem Planeten. Sind wir froh, dass Vanguard endlich zu uns gekommen ist. Darauf habe ich schon seit über 20 Jahren gewartet und hätte fast nicht mehr daran geglaubt. Anleihen machen für mich dann keinen Sinn, wenn man keinen kurz- bis mittelfristigen Liquiditätsbedarf hat.

Denn für die langfristige Anlage bringen Anleihen i. Wenn die heruntergestuft werden, sollte man zügig in andere AAA-Anleihen wechseln. Denn diese beiden Hemisphären weisen bislang noch keine so hohe Korrelation auf.

Opportunistisches Rebalancing kann daher noch eine begrenzte Mehrrendite in Aussicht stellen. Und EM generieren bislang noch etwas mehr Rendite. Aber sie sind langfristig eher gering zu Aktien-Indizes korreliert, da sie ein ganz andersartiges Ertragsprofil besitzen.

Das ist durch die bisherigen Diversifizierungsbemühungen sehr vieler Investoren praktisch alles abgegrast. Auch die Korrelation zwischen World und EM wird weiter ansteigen, da immer mehr darauf setzen. Das wirkt auf den Markt strukturell verändernd zurück. Denn wie Bogle so schön sagt. Es gibt nur ein paar ganz wenige Wege, es gut zu machen, s.

Aber mit der Vielzahl an Gags gibt es unendlich viele Möglichkeiten, es schlechter zu machen… Daher kann es praktisch nur schlechter werden. Vor diesem Problem stand Ich auch. Smartinvestor Sehr gute Beschreibung, stimme voll überein. Wie gestaltet ihr den risikoarmen Teil? Welcher Anteil hat er im Portfolio und welche Assetklasse habt ihr dafür ausgewählt Tagesgeld, Anleihen? Irgendwie scheine ich mich bislang missverständlich ausgedrückt zu haben.

Das lässt sich über die Brokerwahl aber deutlich komfortabler ausleben, bringt dabei auch ganz konkret nicht nur hypothetisch ein Fünkchen mehr Rendite UND schränkt in den meisten Fällen gleichzeitig auch die ETF-Auswahl stark ein, weil nicht bei jedem Broker alle Produkte für günstige Konditionen verfügbar sind. Dadurch entsteht am Ende ein Gewinn gleich an mehreren Fronten: Und nachdem die Depot-Eröffnung durch ist, kann's dann auch endlich losgehen.

Anleihen kann ich nicht zustimmen. Oder anders ausgedrückt, es ist leichter vorherzusagen, wo sich der Aktienmarkt in einem Jahr befinden wird als wo er sich in 30 Jahren befinden wird, oder siehe hier Risk and Time.

Den Anleihenmarkt kann zwar auch keiner zuverlässig vorhersagen, doch der Bereich in dem sich das ganze abspielen wird, ist deutlich begrenzter. Sichere Staatsanleihen waren bisher ein guter Diversifikator für ein Aktienportfolio und haben in der Mischung zu höheren risiko-adjustierten Renditen geführt, was nicht gleichbedeutend mit einer höheren Rendite ist. Auch bei Anleihen kann durch Diversifikation das Totalausfallrisiko verringert werden. Wie viel genau muss jeder für sich selbst entscheiden.

Unternehmensanleihen mag ich persönlich nicht, da ich nicht den gleichen Unternehmen Geld leihen möchte bei denen ich auch Miteigentümer bin, das fühlt sich irgendwie schizophren an Ramschanleihen und Schwellenlandanleihen sind nicht risikoarm und korrelieren stärker mit dem Aktienmarkt als Investment Grade Anleihen, da bevorzuge ich Aktien. Insgesamt ist die Entscheidung, wie man den risikoarmen Teil aufteilt, ziemlich bedeutungslos relativ zur Entscheidung, wie hoch die Aktienquote ausfallen soll.

Wurmt es hier eigentlich keinen, dass der Artikel an bestimmten Stellen faktisch falsch ist? Woher kommen dann die ganzen Fehlinformationen? Eines wird mir in dem Artikel nicht klar und, soweit ich es sehe, auch in den Kommentaren noch nicht thematisiert.

Ich war bislang immer davon ausgegangen, dass die TER alle wesentlichen Kosten nach dem Kauf abdecken und entsprechend auch miteinander vergleichbar sind. Wenn dem so wäre, sähen aber die Zahlen und Grafiken in obigem Artikel anders aus. Warum sehen wir diese Referenz real nicht? Oder gibt es eine andere Erklärung, die ich übersehe? CarstenP Deine Aussagen zu Anleihen scheinen meinen zu widersprechen.

Aber sie entsprechen teilweise nicht der üblichen Anlagepraxis auf Basis des gesunden Menschenverstandes. Ja, das kam z. Bei und Jahresperioden gab es das dann nur noch in einem aus 25 bzw, aus über Perioden! Meine Aussage wäre nur dann falsch, wenn ich mich explizit auf die dabei unüblichen totalen Renditen bezogen hätte, bei den es sich nach den Berechnungen deines verlinkten Artikel danke für Link wohl so verhalten soll, wie du schreibst.

Dass ich mich auf die eher gebräuchliche jährliche Rendite beziehe, hätte ich also angeben sollen. Danke für deinen Hinweis. Sichere Staatsanleihen waren bisher ein guter Diversifikator für ein Aktienportfolio und haben in der Mischung zu höheren risikoadjustierten Renditen geführt, was nicht gleichbedeutend mit einer höheren Rendite ist. Das habe ich deswegen, weil diese Korrelationen für die üblicherweise mit Bonds bezweckte Reduzierung mittelfristiger Volatilität am relevantesten ist und leider seit stark zugenommen hat und positiv ist.

Ich werde die hier fehlenden Infos zukünftig gern angeben. Vielen Dank für deinem Hinweis. Danke für die Ergänzungen, es ist natürlich schwierig der gängigen Anlagepraxis zu widersprechen, "man muss Aktien nur lang genug halten, dann macht man sicher Rendite".

Nichtsdestotrotz halte ich Aktien auch für den wahrscheinlicheren Gewinner langfristig gegenüber Anleihen. Doch entsprechend der persönlichen Risikotoleranz und für den Fall, dass man sich irrt, z. Bei synthetisch nachgebildeten ETFs ist hingegen die Swapgebühr zu berücksichtigen. Zudem fallen auch Steuern an und es können Erträge durch Wertpapierleihe erwirtschaftet werden.

Diese Kosten sind keinesfalls ETF-spezifisch. RK1-Anlagen habe ich keine mehr. Die habe ich komplett durch un-korreliertes, reines Alpha aus unterschiedlichsten aktiven Fonds ersetzt. Der Vorteil ist, dass ich damit ich eine ähnliche Reduzierung der Drawdowns erziele, aber ohne Reduzierung der Gesamtrendite im Vergleich zu reinen Aktienanlagen.

Das würde ich wohl ähnlich sehen, wenn ich keine höher rentierliche, unkorrelierte, reine Alpha-Anlagen zum Risikoausgleich hätte. Vorläufig sollte man dann am bestem Kurzläufer von Staaten höchster Bonität nehmen. Wobei die letzt Finanzkrise gezeigt hat, dass die Ratingagenturen auch nur aus fehlbaren Menschen bestehen, gerade bei der hochkomplexen, dynamischen Risikoeinschätzung.

Wenn man Taleb hört und liest, wandelt sich die Einstellung zu Risiken. Denn Hedgefonds sind nicht systemrelevant und werden nicht gerettet, wenn's schief läuft. Daher gilt für die: Ich kann dein Argument zwar verstehen, bin da aber eher skeptisch, dass alternative Investments dieses Versprechen längerfristig und in den nächsten Krisen einhalten können, es ist nicht garantiert. In der Vergangenheit wurden ähnliche Versprechen z.

Wohingegen langlaufende Staatsanleihen weiterhin sehr gut als Diversifikator funktioniert haben: Gleichwohl bleibt das Problem bei all diesen unkorrelierten Assets mit vergleichbarer Renditeerwartung aber, dass sie selbst riskant sind und im Falle eines unerwarteten Liquiditätsbedarfs evtl. Und wie Hedgefonds und sonstige aktive Fonds mit ihren Alpha-Versprechen scheitern können, kann man nur spekulieren, aber passiert ist das alles schon mal, siehe z.

Long Term Capital Management. Das muss halt jeder mit seiner persönlichen Risikotoleranz in Einklang bringen. Talebs schwarze Schwäne unterstützen übrigens auch die Sichtweise, dass der weit verbreitete Glaube, dass die Aktienanlage mit längerem Zeithorizont ein immer sichereres Ding wird, ein Trugschluss sein könnte. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von einem sehr unwahrscheinlichen Ereignis schwarzer Schwan steigt nämlich an je länger der Betrachtungszeitraum ist.

Das ist deren Hauptvorteil, dass die nichts garantieren und versprechen, wie bei Aktien auch. Dadurch wird bislang eine nicht genau vorherzusagende statistische Hedging-Wirkung renditekostenfrei erzielt. Die ist jedoch umso gesicherter, je mehr man mit unterschiedlichsten Alpha-Fonds diversifiziert. Die allgemeine Skepsis gegen schwer zu verstehendes Alpha hilft dabei sogar, da sie dadurch viel seltener overcrowden.

Dadurch ist die Fortsetzung deren bisheriger statistischer Eigenschaften recht wahrscheinlich, wie schon über die letzten 20 Jahre meiner Nutzung.

Ich allokiere dann nur solche, deren Strategien und deren dadurch erzielte Ergebnisse ich ausreichend verstehe. Aber gefunden werden sie bislang wohl weniger, weil die schwer verstanden werden und ausgewählt werden können.

Sogar David Swensen, der darauf genauso, wie ich, aus guter Erfahrung schwört, tut sich damit nach kürzlichen eigenen Aussagen in der schon mal zitierten "A Conversation with David Swensen", , sehr schwer. Weil jeder damit diversifizieren will, funktioniert es wegen Overcrowding nicht mehr. Der Erhalt der Korrelationseigenschaften von Alpha ist jedoch dadurch viel wahrscheinlicher, dass die durch aktives Management gegen den Markttrend erhalten werden.

Deren Volatilität wird dabei i. Nein danke, die kommen mir aufgrund des zunehmenden Vertrauensschwundes in aktuelle Währungen vorerst nicht mehr ins Haus. Die können uns doch wegen der unvorstellbaren Geldmengen und wegen der hohen Fragilisierung des Finanzmarktes praktisch jederzeit um die Ohren fliegen. Aber ich diversifiziere die auch noch in etliche verschiedene Liquid Alternatives, die z.

Das sichern die Crashs bislang teilweise noch besser ab als Cash, da die zum Teil allokierten Trendfolger während Crashs durch Shorten der einbrechenden Anlagen sogar zeitweise sehr vorteilhaft hoch negativ zu denen korrelieren korrelieren. Um während dieser langfristig unbedeutenden reversiblen Events sehr liquide zu bleiben und primär nachkaufen zu können, habe ich ja reines Alpha.

Das ist somit eine laut Taleb antifragile Strategie, mit der man bei solchen Events erheblich profitieren kann. Bei mir hat es und auch für mich Überzeugten überraschend gut geklappt. Nein, ich bin zufrieden mit einem passiven Simpel-Beta-Portfolio und bin eher Anhänger der Philosophie: Teure Fehler vermeiden ist wichtiger als die ungewisse Extrarendite von einer komplexeren Strategie.

Also ich kann nachvollziehen, warum du mit alternativen Anlagen diversifizierst, das ergibt total Sinn. Worauf ich hinaus wollte, ist aber, dass man deswegen nicht zwangsläufig auf eine risikoarme Komponente verzichten kann, das bleibt eine persönliche Entscheidung. Es gibt einfach keine Garantie dafür, dass die zukünftigen Drawdowns reduziert werden bzw.

Ja, das hatten wir doch schon mal. Aber was willst du damit sagen? Garantien gibt es einerseits in der ganzen Finanzwelt sowieso nicht. Andererseits würde es mir eine trügerische Schein-Robustheit vortäuschen, die das unbegrenzte Upside meiner antifragilen Investmentstrategie auch noch reduzieren oder gar ganz zunichte machen würde.

Und so wähle ich auch bewusst meine Alpha-Fonds aus. Sie dürfen gar keine Schein-Sicherheiten, Garantien und "todsicheren" Strategien enthalten, wie z. Das sind jetzt alles bis ins letzte analysierte und durchdeklinierte Ausschlusskriterien für mich. Ähnliche Angebote habe ich aber auch schon in D vor deren Auffliegen sicher erkannt bzw.

Denn die verraten sich an ihren statistischen Eigenschaften rel. Vor 20 Jahren bin ich in D z. Ich habe dann gezielt nach einem Weg gesucht, um an die original offshore Hedgefonds mit anfangs m. Liquidität zu kommen und sofort in die umgetauscht, als ich drankam!

Von denen habe ich sogar jetzt noch einige und werde die irgendwann in die nochmals bzgl. Daher fühle ich mich jetzt mit viel mehr unterschiedlichsten, unkorrelierten Alpha-Assets viel sicherer als je zuvor mit nur einigen wenigen Alpha-Assets und RK1. Things That Gain from Disorder. Danach muss man trachten. Das ist die bewährte "Flucht nach vorne" in der Finanzwelt. Denn Chancen maximieren geht m. Die wissen dann besser als jeder andere, wann ihre systematischen Alpha-Strategien nicht mehr innerhalb ihrer Auslegungsgrenzen arbeiten.

Taleb nennt das "Skin in the Game", das aktuell die beste Garantie fürs Überleben ist. Er sagt dabei dann immer "Trader don't like Risk". Besser geht da schon mal nicht, was sich ein normal Sterblicher an normalem Krisenmanagement leisten kann. Und wenn es dann in relativ kurzem Zeitabstand sogar zu historisch m. Denn ich pflege fast zu allen gute persönliche Kontakte dorthin, bei einem Mrd. Der sagte mir mal zu meiner gesamten Investment-Strategie, dass er es aktuell auch nicht anders machen würde, wenn er die Aufgabe hätte.

Die katholische Kirche hob das kanonische Zinsverbot offiziell erst auf. Sollzinsen und Habenzinsen blieben dadurch stabil, Anpassungsbedarf bestand nicht. Diese Zinsverordnung endete im April Nach Freigabe der Zinsen im April konnten sich Soll- und Habenzinsen frei der Marktentwicklung anpassen, wodurch jedoch für die Marktteilnehmer Marktrisiken und insbesondere Zinsänderungsrisiken entstanden. Seit Januar verbreiten sich in der Eurozone Negativzinsen , zunächst in Form einer negativen Rendite , dann aber auch durch einen negativen Nominalzins , so dass Gläubiger bei ihrer Geldanlage einen Zinsaufwand zahlen müssen.

Für eine Geldanlage werden Zinsen oder ähnliche Vergütungen bezahlt. Der Geldmarktzins ist der Zinssatz für kurzfristige Kreditaufnahme auf dem Geldmarkt, besonders im Verkehr von Kreditinstituten untereinander Interbankenhandel oder zwischen Kreditinstituten und Zentralbank, wo er speziell Leitzins genannt wird. Kapitalmarktzins ist der Zinssatz für langfristige Kredite auf dem Kapitalmarkt.

Pacht oder Pachtzins ist der Zins für die Überlassung von Grundstücken und Immobilien, die der Pächter nicht nur nutzen, sondern auch bewirtschaften und die Früchte ziehen kann. Wenn kein Verbraucher beteiligt ist, liegt der Verzugszinssatz mit 9 Prozentpunkten p.

Die Zentralbanken steuern über verschiedene Finanzinstrumente die Geldpolitik ihres Währungsraumes mit so genannten Leitzinsen. Volkswirtschaftliche Ziele, die durch Beeinflussung des Zinsniveaus erreicht werden sollen, sind z. Insbesondere für den Geldmarkt werden an jedem Handelstag unter anderen diese Referenzzinssätze ermittelt:.

Einige Ökonomen haben über Entstehung, Verlauf, Entwicklung oder Auswirkungen des Zinses Theorien aufgestellt, von denen die wichtigsten erwähnt werden. Einen guten Überblick hierüber verschaffte der Wirtschaftswissenschaftler Friedrich A. Spezifische Funktionen des Zinses sind darüber hinaus:. Im Verständnis klassischer und neoklassischer Wirtschaftswissenschaftler erfüllt der Zins und allgemeiner das Kapitaleinkommen eine wichtige Funktion als Allokationsmechanismus , also einen Mechanismus, der Messungen erlaubt und daher Entscheidungshilfe bietet: Eine Kühlschrankfabrik am Nordpol vermöchte womöglich tatsächlich kostendeckend zu arbeiten, dennoch wäre die niedrigere Rendite ein Indiz und Anreiz dafür, dass eine andere Investition sinnvoller wäre — für die Allgemeinheit ebenso wie für die Investoren.

Ein allgemeines Verbot von Zinsen würde also erschweren, diese Knappheit zu finden und zu beseitigen. Des Weiteren besagen die Erfahrungen aus dem islamischen Bankwesen, dass Nullzinsgebote schlichtweg umgangen werden — Kapital kann aufgrund der Liquiditätspräferenz eine Rendite fordern, und ohne Investition keine wirtschaftliche Entwicklung.

Dies führt zu der Vermutung, dass selbst die Schwächsten einer Gesellschaft in einer Wirtschaft ohne Nullzinsgebot schlussendlich wirtschaftlich besser gestellt sind als in einer Wirtschaft, die das Nehmen von Zinsen bzw.

Kapitaleinkommen effektiv verbietet und verfolgt. Ein hypothetischer Investor, der aus rein altruistischen Motiven handelte, müsste das Renditeniveau zuhilfenehmen, um herauszufinden, wo er am nachhaltigsten die Versorgung der Gesellschaft mit Gütern — und somit die langfristige Reduzierung der wirtschaftlichen Knappheit — unterstützt. Der österreichische Ökonom Eugen von Böhm-Bawerk — untersuchte als einer der ersten das Zinsphänomen systematisch. Bei der Untersuchung der Frage, weswegen man überhaupt Zinsen verlangt, stellte er fest, dass das Einkommen im Lauf des Lebens ansteigt und man daher für heute verliehenes Geld in Zukunft auch mehr zurück erwartet, da man sonst nicht bereit wäre, durch das Verleihen von Geld sparsamer sein zu müssen.

Um sie dennoch zum Verleihen zu bewegen, müsse man ihnen als Ausgleich Zinsen anbieten. Wenn Arbeiter eine Maschine produzieren, kann hinterher mehr damit hergestellt werden, als die Arbeiter vorher leisten konnten. Zinsen lassen sich danach aus der zusätzlichen Ergiebigkeit der auf einen Produktionsumweg geleiteten Arbeit erklären.

Um die Arbeiter im Voraus zu entlohnen, benötigt der Unternehmer Kapital , wofür er Zinsen zahlen muss und aus der zusätzlichen Ergiebigkeit der Arbeit auch zahlen kann. Böhm-Bawerk wollte so mit einer eigenen Erklärung des Zinses ein bedeutendes Argument des Marxismus entkräften, wonach der Zins Teil des Mehrwerts ist, der wiederum durch Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten gewonnen wird. Nach ihm ist Zins die Belohnung für die Aufgabe von Liquidität über einen bestimmten Zeitraum oder — was das Gleiche ist — für die Nichthortung von Geld.

Sie besteht darin, dass man mit Geld überall und jederzeit problemlos zahlen kann, nicht aber mit anderen Dingen, beispielsweise mit einem Schuldschein aus einem Kreditvertrag. Sie wollen zahlungsfähig sein und unter dem Marktangebot frei wählen können. Der Vorteil des Geldbesitzes, die Liquiditätsprämie des Geldes , wird beim Kreditgeschäft vom Kreditgeber an den Kreditnehmer verliehen.

Für den dabei entgangenen Vorteil lässt sich der Kreditgeber einen Zins bezahlen, welcher die Höhe der Liquiditätsprämie verkörpert. Dieser Zins ist der Preis dafür, dass er über das verliehene Geld während der Laufzeit des Kredits nicht verfügen kann. Umgekehrt ist der Kreditnehmer bereit, für den erworbenen Vorteil des Geldbesitzes diesen Zins zu bezahlen. Die Tatsache, dass Geld beim Behalten praktisch keine Nachteile Durchhaltekosten verursacht, macht es Kreditanbietern risikolos, ihr Geld vom Angebot zurückzuhalten, zu horten, solange ihnen der Zins für Kredite nicht hoch genug erscheint oder sie sein Steigen erwarten.

Damit wird dem Wirtschaftskreislauf Geld in spekulativer Absicht entzogen und in der Spekulationskasse gehalten. Diese Zurückhaltung verhindert, dass der entsprechende Zinssatz gegen null sinkt. Keynes bemängelte, dass dadurch die Wirtschaft massiv gestört werden kann. Nel tempo, furono anche disponibili modelli di lusso fatti con tavolette di avorio invece che di legno. Ai romani va il merito di aver compiuto questo passo essenziale, e devono averlo fatto alcuni decenni prima della fine del I secolo d.

Il grande vantaggio che offrivano rispetto ai rolli era la capienza, vantaggio che sorgeva dal fatto che la facciata esterna del rotolo era lasciata in bianco, vuota.

Il codice invece aveva scritte entrambe le facciate di ogni pagina, come in un libro moderno. La prima pagina porta il volto del poeta. I codici di cui parlava erano fatti di pergamena ; nei distici che accompagnavano il regalo di una copia di Omero , per esempio, Marziale la descrive come fatta di "cuoio con molte pieghe". Ma copie erano anche fatte di fogli di papiro. Quando i greci ed i romani disponevano solo del rotolo per scrivere libri, si preferiva usare il papiro piuttosto che la pergamena.

I ritrovamenti egiziani ci permettono di tracciare il graduale rimpiazzo del rotolo da parte del codice. Fece la sua comparsa in Egitto non molto dopo il tempo di Marziale, nel II secolo d.

Il suo debutto fu modesto. A tutt'oggi sono stati rinvenuti 1. Verso il d. I ritrovamenti egiziani gettano luce anche sulla transizione del codex dal papiro alla pergamena. Sebbene gli undici codici della Bibbia datati in quel secolo fossero papiracei, esistono circa 18 codici dello stesso secolo con scritti pagani e quattro di questi sono in pergamena.

Non ne scegliemmo alcuno, ma ne raccogliemmo altri otto per i quali gli diedi dracme in conto. Il codex tanto apprezzato da Marziale aveva quindi fatto molta strada da Roma.

Nel terzo secolo, quando tali codici divennero alquanto diffusi, quelli di pergamena iniziarono ad essere popolari. In breve, anche in Egitto , la fonte mondiale del papiro , il codice di pergamena occupava una notevole quota di mercato.

Sono tutti di pergamena, edizioni eleganti, scritti in elaborata calligrafia su sottili fogli di pergamena. Per tali edizioni di lusso il papiro era certamente inadatto. In almeno un'area, la giurisprudenza romana , il codex di pergamena veniva prodotto sia in edizioni economiche che in quelle di lusso.

Le ragioni erano buone: La caduta dell'Impero romano nel V secolo d. Il papiro divenne difficile da reperire a causa della mancanza di contatti con l' Antico Egitto e la pergamena , che per secoli era stata tenuta in secondo piano, divenne il materiale di scrittura principale. I monasteri continuarono la tradizione scritturale latina dell' Impero romano d'Occidente. La tradizione e lo stile dell' Impero romano predominava ancora, ma gradualmente emerse la cultura del libro medievale.

I monaci irlandesi introdussero la spaziatura tra le parole nel VII secolo. L'innovazione fu poi adottata anche nei Paesi neolatini come l'Italia , anche se non divenne comune prima del XII secolo. Si ritiene che l'inserimento di spazi tra le parole abbia favorito il passaggio dalla lettura semi-vocalizzata a quella silenziosa.

Prima dell'invenzione e della diffusione del torchio tipografico , quasi tutti i libri venivano copiati a mano, il che li rendeva costosi e relativamente rari. I piccoli monasteri di solito possedevano al massimo qualche decina di libri, forse qualche centinaio quelli di medie dimensioni.

Il processo della produzione di un libro era lungo e laborioso. Infine, il libro veniva rilegato dal rilegatore. Esistono testi scritti in rosso o addirittura in oro, e diversi colori venivano utilizzati per le miniature. A volte la pergamena era tutta di colore viola e il testo vi era scritto in oro o argento per esempio, il Codex Argenteus. Per tutto l'Alto Medioevo i libri furono copiati prevalentemente nei monasteri, uno alla volta. Il sistema venne gestito da corporazioni laiche di cartolai , che produssero sia materiale religioso che profano.

Questi libri furono chiamati libri catenati. Vedi illustrazione a margine. L' ebraismo ha mantenuto in vita l'arte dello scriba fino ad oggi. Anche gli arabi produssero e rilegarono libri durante il periodo medievale islamico , sviluppando tecniche avanzate di calligrafia araba , miniatura e legatoria. Col metodo di controllo, solo "gli autori potevano autorizzare le copie, e questo veniva fatto in riunioni pubbliche, in cui il copista leggeva il testo ad alta voce in presenza dell'autore, il quale poi la certificava come precisa".

In xilografia , un'immagine a bassorilievo di una pagina intera veniva intarsiata su tavolette di legno, inchiostrata e usata per stampare le copie di quella pagina. Questo metodo ebbe origine in Cina , durante la Dinastia Han prima del a. I monaci o altri che le scrivevano, venivano pagati profumatamente. I primi libri stampati, i singoli fogli e le immagini che furono creati prima del in Europa, sono noti come incunaboli. Folio 14 recto del Vergilius romanus che contiene un ritratto dell'autore Virgilio.

Da notare la libreria capsa , il leggio ed il testo scritto senza spazi in capitale rustica. Leggio con libri catenati , Biblioteca Malatestiana di Cesena. Incunabolo del XV secolo. Si noti la copertina lavorata, le borchie d'angolo e i morsetti.

Insegnamenti scelti di saggi buddisti , il primo libro stampato con caratteri metallici mobili,

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