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Schweine- oder Hühnerfleisch aus niedersächsischen Agrarfabriken weist beispielsweise trotz der vergleichsweise hohen Lohnkosten in Deutschland aufgrund des betriebswirtschaftlich hoch effizienten Produktionsverfahrens mit einem hohen maschinellen Einsatz einen niedrigeren Stückkostenpreis auf als afrikanisches Schweine- oder Hühnerfleisch. Ähnlich verhält es sich beim Getreide. Wenn ein chinesischer Textilhersteller die Baumwolle aus dem Mali importiert und daraus in China ein T-Shirt fertigt, kann er dieses T-Shirt im Mali günstiger anbieten als ein lokaler Textilproduzent.

Afrika ist aufgrund seiner niedrigen wirtschaftlichen Produktivität abgehängt. Weltweit gab es immer Staaten und Regionen, die in puncto Produktivität hinterherhinkten und dennoch den Sprung schafften und dabei sogar vormals produktivere Regionen und Staaten überholten. Die Antwort ist denkbar einfach: Durch einen teils rigorosen Protektionismus und durch eine egoistische Zoll- und Subventionspolitik. Würde die Republik Mali beispielsweise so hohe Einfuhrzölle auf chinesische Fertigtextilien erheben, dass sie am lokalen Markt teurer als einheimische Produkte sind, hätte die lokale Textilindustrie einen profitablen Markt und könnte die Umsätze erwirtschaften, die dafür nötig sind, die eigene Produktion effizienter zu machen und mittel- bis langfristig die Stückkosten so gering zu machen, dass man selbst ohne Schutzzölle mit chinesischen Produkten konkurrieren kann.

Das Gleiche gilt analog für Agrarprodukte, die heute mit Importgütern aus dem globalen Norden konkurrieren. Genau diese erfolgversprechende Politik ist den afrikanischen Staaten im globalen Wirtschafts- und Handelssystem jedoch untersagt. Wer sich diesem Diktat nicht beugt, verliert seinerseits den Zugang zum europäischen Markt. Tee, Kaffee, Kakao, Schnittblumen ein. Solche Kraftproben gewinnt am Ende immer derjenige, der den stärkeren wirtschaftlichen Arm hat und gegen den Wirtschaftsgiganten EU kann kein afrikanischer Staat bestehen.

Heute dominieren EU-Agrarprodukte die afrikanischen Märkte. Gegen industriell produziertes und subventioniertes Milchpulver aus Deutschland, Hühnerfleisch aus den Niederlanden oder Tomatenmark aus Italien können lokale Produzenten preislich nicht bestehen.

Die Folge ist, dass sie vom Markt verschwinden. Heute sind es nur noch 10 Prozent. In der Folge fischen dann europäische Fabrikschiffe den Ostatlantik leer und die senegalesischen Fischer kommen mit leeren Netzen zurück. Und nun dürfen sie dreimal raten, welche Perspektive diese Fischer haben und wohin es sie zieht. Viele ehemalige Fischer nutzen dabei ihre Boote, um ihre Landsleute gegen Gebühr in die gelobten Länder des Nordens zu transportieren. Es ist jedoch nicht nur die EU, die ihre schiere wirtschaftliche Macht nutzt, um Afrika zu zerquetschen und ewig in der Abhängigkeit zu halten.

Der neue Gigant auf dem afrikanischen Kontinent ist China. Der Handel zwischen China und Afrika wächst dabei jährlich im zweistelligen Prozentbereich, wobei die chinesischen Exporte noch schneller wachsen als die Importe. Das Wachstum der chinesischen Importe erklärt sich von selbst.

China ist zur Werkbank der Welt geworden und benötigt Rohstoffe, um Fertigprodukte für den globalen Markt herzustellen. Diese Rohstoffe kommen zum Teil aus Afrika. Als Gegenleistung für meist ordentlich dotierte Schürf- oder Förderrechte und Exportabkommen besteht China seinerseits darauf, dass die afrikanischen Staaten ihrerseits ihre Märkte für chinesische Produkte öffnen.

Oberflächlich betrachtet, ist dies ganz im Interesse der Afrikaner. Chinesische Unternehmen produzieren spezielle qualitativ minderwertige Produktlinien für den asiatischen und afrikanischen Markt, die nicht mit den chinesischen Importen in der EU oder den USA zu vergleichen sind. In Folge überschwemmen Billig-Handys und Billig-Kühlschränke made in China die afrikanischen Märkten und sind dabei oft die ersten Produkte dieser Art, die sich afrikanische Haushalte überhaupt leisten können.

Waren es vor wenigen Jahren noch die Altkleidersammlungen aus dem Norden, die die lokalen afrikanischen Märkte beherrschten und die heimische Textilwirtschaft schädigten, sind es heute preiswerte Textilien aus China.

Mit den steigenden Produktionskosten in China tritt jedoch auch hier bereits ein Wandel ein. Denn neben China gehört auch Indien zu den rohstoffhungrigen Ländern, die ein Auge auf Afrika geworfen haben und seinerseits 1-Euro-T-Shrits im Programm hat, die zollfrei die afrikanischen Märkte überschwemmen sollen.

Die wenigen heimischen Betriebe, die sich noch gegen die 3-Euro-Shirts aus China halten konnten, drohen nun auch noch von der Bildfläche zu verschwinden. Kaum ein anderer Wirtschaftszweig bietet — gemessen am Umsatz — so wenigen lokalen Arbeitnehmern ein Einkommen.

Vom Rohstoffexport profitiert daher in der Regel vor allem eine kleine, dafür aber um so wohlhabendere korrupte Elite, die ihre Einnahmen nicht in produktive Investments im eigenen Lande steckt, sondern für Luxusgüter, Villen und ausgedehnte Shoppingtouren in New York, Zürich oder Hong Kong verplempert. Die lokale Wirtschaft profitiert in diesem Fall überhaupt nicht von den Einnahmen. Hinzu kommt, dass volkswirtschaftlich nur sehr selten überhaupt Überschüsse erzielt werden.

Die Handelsbilanz ist dabei negativ, woraus folgt, dass das betreffende Land sich schlussendlich verschuldet.

Und sobald die Staaten in der Schuldenfalle gefangen sind, haben sie endgültig ihre Souveränität verloren. Da die zerstörerische Korruption auch in den betroffenen Ländern bekannt und ein destabilisierender Faktor ist, haben alle nennenswerten Akteure ihr eigenes Programm, um dafür zu sorgen, dass ihre teuren Investment nicht beim nächsten Putsch wertlos werden. Das ist natürlich auf den ersten Blick eine gute Sache. Den afrikanischen Ländern ist damit jedoch kaum geholfen, da diese Projekte komplett von chinesischen Unternehmen mit chinesischem Geld, chinesischen Maschinen, chinesischen Ingenieuren und Arbeitern umgesetzt werden.

Der Gedanke, der dahintersteckt, ist, dass die dringend nötigen Investitionen schon kommen werden, wenn erst einmal die Infrastruktur vorhanden ist. Dies war jedoch in Afrika noch nie der Fall. Umgekehrt wird ein Schuh daraus — wenn produktive Unternehmen ernsthaftes Interesse an einem Investment haben, folgt in der Regel automatisch die nötige Infrastruktur.

Doch zu produktiven Investitionen lassen sich weder die Chinesen noch die Europäer überreden. Und das ist auch gar nicht so falsch, behebt die grundlegenden Probleme Afrikas jedoch auch nicht. Und das Losertum soll versteckt werden, wie eine anrüchige Krankheit.

In der neuen Welt werden alle Probleme mündlich gelöst, durch das Umbenennen unangenehmer Erscheinungen in angenehme oder in wenigstens neutrale. Was dafür für Begriffe von der globalen Marktwirtschaft geschaffen wurden! Der winzige Händler, welcher aus Hoffnungslosigkeit seinen Stand zwischen den Türen der Markthalle platziert, wird Unternehmer genannt.

Den intelligenten Schieber, welcher mit Werbeanzeigen zusammen mit Übersetzungen von sonst was über die Runden kommt — einen Freelancer. Viele Beschäftigungen, welche zu früheren Zeiten Teilzeitarbeit während der Freizeit darstellten, haben sich in die einzigen und höchst unsicheren Beschäftigungen von Menschen verwandelt. Zum Beispiel verdienten früher manche Lehrkräfte mit Hausunterricht dazu, aber trotzdem war ihr Hauptwerk das Unterrichten an Schulen und Hochschulen, mit was sie ihre professionelle und soziale Identität verbanden.

Heute ist alles anders. Das Prekariat hat kein wahrnehmbares Selbstbewusstsein oder wenigstens ein stabiles Selbstgefühl. Was ist mein Platz im Leben? Was habe ich für einen Wert und habe ich überhaupt einen Wert, oder bin ich nur Staub, verweht vom Wind?

Vielleicht bin ich aber auch ein moderner, ambitionierter Profi von internationalem Niveau: Oder eher, die Herren des Diskurses geben darauf beruhigende Antworten, welche den Schmerz der Sinnlosigkeit leicht unterdrücken; wie eine Analgin-Tablette gegen Zahnschmerzen. Ein Brand ist eine relativ langlebige und gut wiedererkennbare Marke einer Ware; aber nicht nur.

Das Brand ist ein Schlüsselwort unserer Epoche; heute spricht man von der Schaffung eines persönlichen Brands, also eines Brands aus sich selbst. In den meisten Fällen werden sie sowieso in ein und der selben Fabrik produziert.

Nichtsdestotrotz kostet eine Markenware deutlich mehr. Glauben Sie das einer Händlerin mit Erfahrung. Selbstverständlich verneinen Händler die Gleichheit von Marken- und Nichtmarkenartikeln, allerdings weniger beharrlich, als viel mehr rituell, aus Gewohnheit.

Heutzutage finden generell Gespräche viel weniger über die realen physischen Eigenschaften der Waren statt. Über die physischen Eigenschaften von Artikeln diskutiert man nur noch im niedersten Bodensatz: Wer mag es schon, das falsche zu trinken oder seine Zukunft nicht im Griff zu haben?

Somit müssen Sie kaufen. Gerade deshalb ziehen es die Hersteller vor, viel mehr ins Brand zu investieren, als in die eigentliche Ware. Es entsteht so ein Gefühl, dass die Ware selbst sich immer mehr in eine Beigabe zum Brand entwickelt. Erfolgreiche Unternehmer sind solche, welche es geschafft haben, das folgende Schema zu verwirklichen: Und das ist auch logisch; eine populäre, starke Marke kostet heutzutage deutlich mehr als die Fabrik, welche die entsprechenden Waren produziert.

Das Brand wurde jedoch verkauft und setzt fort, seinen Besitzern Geld einzubringen. Eines Tages habe ich eine glamouröse Dame kennengelernt und sie zu Hause besucht. Als sie bemerkte, dass mein Blick an etwas haften geblieben ist, kommentierte sie: Der moderne Mensch bezahlt nicht, wenn er kauft, für die Eigenschaften der Ware, sondern für das Plus an Selbstachtung, an Selbstschätzung. Zu gewissen Teilen war das auch früher so, aber heute ist diese Erscheinung angewachsen und global führend.

Es ist ein Surrogat des Respekts. Und Respekt wird vom Menschen sehr benötigt, er braucht ein Gefühl irgendeiner Bedeutung seiner selbst, einen Wert; ohne diesen ist es unerträglich zu leben. Nicht umsonst klären Säufer die ewige Frage: Respekt braucht jeder, aber während der Nüchternheit redet man nicht darüber. Wofür sollte man ihn respektieren, diesen unbekannten Bürohocker, dieses Staubkorn im Wind?

Und wer sollte ihn respektieren? Er gehört keiner Wohngemeinschaft an — das ist ein sehr, sehr bekannter Fakt. An seinem Wohnort übernachtet er nur: Er hetzt zur Arbeit, dabei den Verkehrsmitteln einen Teil seiner Kräfte abgebend, und die Arbeit verleiht nur selten einen Hauch an Bewunderung.

Für viele, für die überwältigende Mehrheit ist Arbeit etwas zufälliges und zeitlich begrenztes. Damit man respektiert wird…. Und hier kommt das Brand zur Hilfe. Es kommt auf sanften Pfoten, mit dem Aussehen eines Freundes. Wie Alkohol, wie Fluoxetin [ AdÜ.: Und der Mensch kauft. Zuerst fängt selbstverständlich unser Held an, sich selbst mehr zu respektieren, da er den anderen völlig egal ist. Na gut, vielleicht nicht zum Kreis der Auserwählten, aber wenigstens nicht zu dem der Zurückgebliebenen; den Unansehlichen, dem Niedersatz, den Hinterwäldlern.

Du bist nicht mehr allein, du gehörst zu uns. Du bist mit denen, die X haben. Na, dass der junge Kerl, welcher X besitzt, in seinem Leben nicht verloren geht.

Letztendlich ist alles Coca-Cola. Und Hoffnung, das wissen Sie selbst, kostet viel. Das alles ist in seiner Natur eine krankhafte Anpassungsreaktion an das Grauen vor einem leeren Leben — sinnlos, ohne Ziel, ohne Selbsterkenntnis.

Guy Standing, wie auch die Mehrheit der Autoren, betrachtet das Prekariat aus einer, wie soll man sagen, umsichtigen Position: Dementsprechend muss die Konzeption eines bedingungslosen Mindesteinkommens realisiert werden, also eine vom Staat garantierte monetäre Beköstigung eines jeden Bürgers.

Einfacher gesagt, die Verwandlung der unklaren Fälle der Zeitarbeiter, aber letztendlich dennoch Arbeiter, in vollkommen legale Faulenzer; das direkte Analogon der römischen Proletarier aus der Epoche des Niedergangs, welchen aus der Staatskasse Brot und Spiele bezahlt wurden. Aber im Gegensatz zu diesem Proletariat sind die Menschen des Prekariats uneinig, unsolidarisch; sie verstehen die Geschehnisse nicht und und werden andauernd von nebulösen Hoffnungen geleitet: Über das Prekariat wird viel aus dem Sozialmitleidsaspekt geschrieben: Übrigens ist das keine wirklich gigantische Zahl: Das Phänomen des Prekariats hat aber auch einen anderen, wichtigen Aspekt.

Sie, diese Unglücklichen, sind ein mächtiges Werkzeug zur Degradierung aller Lebensaspekte. Sie sind linksärmige Trottel; nicht aus eigener Schuld, aber ein Faktum bleibt ein Faktum: Der Anspruch der Arbeitsausführung in beliebigen Bereichen sinkt immer mehr, er rollt förmlich bergab.

Heute einen gebildeten Spezialisten und kompetenten Arbeiter zu finden ist ein unglaubliches Glück. Egal mit wem man redet, von der Hausfrau bis zum Unternehmer, alle atmen auf und breiten ihre Hände aus: Wenn du einen triffst — Glück gehabt; aber allen ist so ein Glück nicht beschieden.

Der Schuldirektor meiner Tochter ist besorgt: Ein Angestellter der Weltraumbranche gab vor kurzem zu: Es geht hier nicht um Geld; die Sache ist die, dass der Mensch auf seine Arbeit eingestellt sein muss, und nicht auf das Totschlagen von Zeit am Arbeitsplatz, bis man etwas Besseres findet. Ein Mensch mit bescheidenen Fähigkeiten und einer sogar vernachlässigbaren Vorbildung kann vieles erlernen, wenn er zu einem Resultat strebt und an sein Werk glaubt.

Aber um etwas zu erlernen muss man in diese Sache einen Teil seiner Lebenszeit investieren; anders geht es nicht. Es existiert die Vorstellung, dass einen Menschen Rechnen Sie erst gar nicht nach: Wer kann schon damit angeben? So trifft man das auch in der Realität an. Der Mensch arbeitet genau so gut, wie er kann. Wenn er nichts kann, wird man auch nichts erreichen, egal wie viel man ihm zahlt. Von hier aus wird bis zur Gänze klar, warum Bildungsreformen immer solch ein bleiches, und oft auch direkt lachhaftes Aussehen besitzen.

Wenn haben wir vor vorzubereiten? Ah, einen gebildeten Menschen? Würden wir Volkswirtschaftler vorbereiten, könnte man auch klären und entscheiden, wer was lernen soll; so wie das jetzt läuft, ist das unmöglich. Ich kann noch mehr sagen. Selbst wenn unsere Schulen, die Hoch- und Mittelschulen, aus unerfindlichen Gründen anfangen würden, hervorragend, wunderbar, besser als alle anderen in der Welt zu unterrichten, würden unsere Schüler trotzdem nichts lernen.

Buchstäblich nach dem alten Studentenspruch: Denn sie immatrikulieren und lernen letztendlich für Nichts. Sie lernen einfach so: Aber nicht, um etwas zu erlernen und ES dann zu tun. Sie sehen, wie alles im Leben läuft, wie ihre Eltern und Bekannten arbeiten. Wozu noch zusätzlich lernen, wenn niemand dann nach seinem erlernten Beruf arbeitet? Natürlich gibt es immer Ausnahmen, man trifft Menschen, welche ihr Wissen lieben und schätzen, aber ich schreibe hier über Massenprozesse. Das war gestern, sagen Sie?

Heute herrscht die Ökonomie des Wissens? Allerdings schmiert sich das rückständige Volk morgens nicht Wissen aufs Brot; es bemüht sich immer um Butter und Käse.

Wissen wird natürlich trotzdem benötigt; dafür, um im Land die Produktion für all das aufzubauen, was das Volk benötigt. Es wird ein sehr, sehr ernstes Problem sein. Dass Kader alles entscheiden ist eine absolute Wahrheit, welche jeder versteht, der sich heute mit einer beliebigen, praktischen Sache beschäftigt.

Und jeder, der an eine Sache rangeht, versteht sofort, in was für einer Kaderwüste er sich befindet. Tja… da müssen wir irgendwie raus.

Ich werde ein paar wichtige Wege vorzeichnen:. Man muss dieses Thema als wichtigste gemeinstaatliche Sache betrachten. Vorbereitet werden müssen Berufe, die man wirklich braucht, und keine Philologen-Politologen. Unbedingte Vermittlung nach dem Studium.

Es wäre gut, wenn der Mensch beim Einschreiben ungefähr wüsste, wohin man ihn schicken wird. Für wie lange muss der Mensch an der Arbeitsstelle nach der Vermittlung verbleiben?

Ich finde, nicht weniger als fünf Jahre: Es ist sehr wahrscheinlich, dass er dort bleiben wird, wohin man ihn geschickt hat.

Es gilt das Prinzip: Er war ein Musterschüler, und er war priviligiert, seinen Arbeitsplatz aus der kompletten Liste der Vakanzen auswählen zu dürfen, woraufhin er die Kolomensker Maschinenwerkhalle wählte. Alle Studenten waren nach ihren Leistungen rangiert und wählten ihre Arbeitsplätze nach der Reihe der abfallenden Erfolge im Studium.

Ich finde, das ist einfach, praktisch und gerecht. Und man muss sagen, dass die Menschen damals genuin lernten; einfach deshalb, weil sie eine klare Perspektive sahen. Meine Eltern erzählten mir, dass diejenigen, welche sich vor der Vermittlung drückten, es regelrecht mit der Miliz zu tun bekommen konnten. Aber innerhalb unseres Bekanntenkreises gab es solche nicht: Interessant, dass heutzutage mal hier, mal da zaghaft angefangen wird, diese Ordnung herzustellen.

Ein Freund meiner Tocher, ebenfalls ein Abgänger einer Hochschule, genau wie sie, in Nischni Tagil lebend, hat vor, sich ins pädagogische Insitut einzuschreiben. Die örtliche Verwaltung findet, dass in den Schulen nicht genug Männer vorhanden sind und stimuliert die Immatrikulation von Jungen in pädagogische Studiengänge.

Das alles sind aber nur örtliche Initiativen. Es muss aber zur Norm werden. Es ist überhaupt an der Zeit, dass das Verreisen in die Ferne durch eine Vermittlung zur Lebensnorm wird; es muss propagandiert, anerzogen, romantisiert, und natürlich auch materiell stimuliert werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die heutige Generation der jungen Menschen dies mit Enthusiasmus aufnehmen würden. Offensichtlich, dass man für solche Vorhaben einen Volkswirtschaftsplan braucht.

Ich erinnere daran, was ein Plan ist: Wenn heute die Aufgabe zu sein scheint, die Jugend so lange wie möglich mit einem Studium zu beschäftigen, damit sie keinen Unsinn macht und mit irgendwas beschäftigt ist, so wird beim Übergang zur Schöpferwirtschaft im Gegenteil der Beginn der Berufslaufbahn ungefähr schon mit 20, und nicht erst mit 23 Jahren benötigt.

Das ist durchaus zu bewerkstelligen, wenn die Menschen in ihrer Mehrheit einen spezialisierten, mittleren Schulabschluss erhalten werden. Einen Hochschulabschluss müssen nur ungefähr 10 Prozent erhalten, aber es muss in diesem Fall wirklich hohe Bildung sein, ausgerichtet auf die Schaffung von neuem Wissen.

Alles, was die Verwendung von bereits erworbenen Wissen betrifft, liegt in der Kompetenz der spezialisierten mittleren Bildung. Solche Arbeit gibt es in der Volkswirtschaft immer am meisten. Das optimiert die Qualität der Arbeitsvorbereitung enorm.

Indem es in einer Atmosphäre eines bestimmten Berufs aufwächst, nimmt das Kind schon von Kindheit an vieles auf, was andere erst viel später mithilfe von Arbeitserfahrung, oder sogar niemals verstehen.

Nicht umsonst sagt man, ein guter Arzt ist ein Arzt aus dritter Generation; ähnlich ist es auch bei militärischen und diplomatischen Berufen. Diese Berufe als Neuling zu durchdringen ist nicht sehr einfach. Nicht umsonst wurden im Mittelalter, und auch später, Berufe vererbt. Geschlossene Berufsgilden, Werkstätten, die Abwesenheit von Konkurrenz half bei der Ausarbeitung von Qualitätsarbeiten, eben dieses Können, welches uns beim Betrachten von antiken Stücken entzückt.

Unser Volk hatte diese Erfahrung nie, da die Qualität unserer Arbeit immer niedriger war; unsere unfreiwillig gehetzte, zusammengeknüllte Industrialisierung hat nicht den Massentyp eines gekonnten Arbeiters und Meisters geschaffen obwohl es sie natürlich gab. Unsere sowjetische Führung verstand dies: Ich habe nicht nur einmal geschrieben, dass das Lebenssystem, welches uns beim Verlassen der heutigen Smuta [ AdÜ.: Das Mittelalter zeichnet sein ständischer Gesellschaftsbau aus.

Irgendwann erwuchs das Ständesystem aus praktischer Notwendigkeit, als Mittel zur Arbeitsaufteilung. Indem sich die Menschen Aufgaben einer konkreten Art widmeten, erlangten sie in diesen Bereichen Virtuosität.

Es dünkt mir, dass so etwas ähnliches auch heute in irgendeiner Form nützlich wäre. Damit das Volk im Ganzen geschickt und produktiv wird, darf es nicht sein, dass die Leute einfach so ohne Hindernisse durchs Leben schweben: Interessanterweise schrieb der damals bekannte Publizist Michail Menschikow über genau das selbe.

Dabei schrieb er unter dem Einfluss von Revolutionseindrücken, seine Gedanken verlassen jedoch den Rahmen der direkten Bösartigkeit des Alltags und richten sich, so scheint mir, an die Zukunft. Ich sage dazu nur so viel: Die Gesellschaft war ein Ständesystem, aber die Stände waren keine leeren Titel wie heute, komplett sinnlos, sondern lebendige und standfeste Erscheinungen. Die Stände waren werktätige Professionen, Gilden einer durchaus realen, von allen gebrauchten Arbeit.

Die Aristokratie war das Organ der Volksverteidigung und der Verwaltung. Es führte real Krieg. Für den Krieg geboren, starb es auch meistens im Krieg. Die Kaufmänner handelten und taten nichts weiteres; Handwerker tätigten ihr Handwerk, Landwirte ihre Landwirtschaft. Wie ein lebendiger Körper war die Gesellschaft streng auf Organe und Gewebe aufgegliedert; bei aller Unwissenheit und Armut, welche von anderen Gründen abhingen, ermöglichte diese Ordnung das Erblühen einer wundersamen Zivilisation, deren Zerfall wir nun miterleben.

Der Niedergang des Gesellschaftsaufbaus begann vor einer langen Zeit. Der Klerus verlor seinen Glauben an Gott. Die mittleren Stände, die ihre Arbeit fortsetzten, sonderten eine arbeitslose Gilde von Sophisten ab, welche mit Voltaire und Rousseau als Köpfe die heiligsten Schreine der Gesellschaft anzündeten.

Durch die Ablehnung von Arbeit durch solch wichtige Organe, durch die Perversion der Ständefunktionen führte das alles zur Erschöpfung der Schultern der Nation, den Bauern. Das hungrige Gewebe hat die atrophischen Organe aufgesaugt — das ist der eigentliche Sinn der Revolution.

Passiert nicht das selbe nun bei uns? Russland könnte durch einen Gesellschaftsaufbau gerettet werden, welcher sich nach dem Arbeitstypus orientiert.

Man muss der Gesellschaft den organischen Aufbau wiedergeben, welchen wir heute verloren haben. Die Arbeitsregierung muss andauernd erneuert und durch ein Arbeitsparlament reguliert werden, also durch eine Versammlung von Arbeitsständevertretern des ganzen Landes. Die unnützen, heutigen Stände, falsch und sinnlos, müssen durch echte Stände, durch berufliche Professionen ersetzt werden; diese Professionen müssen, wie bei Organen und lebendem Gewebe eines Körpers, miteinander verschränkt sein.

Die gesamte Bevölkerung muss sich auf die Arbeitsschichten verteilen; alle Berufszweige müssen dabei so unabhängig sein, wie es die Natur eines jeden Berufs erfordert. Anfangen muss man hier mit dem wichtigsten Standbein der Revolution — mit der ständelosen Schule. Man muss nicht die Gedanken Menschikows übertrieben wortwörtlich verstehen, wie eine Instruktion.

Charles de Gaulle sagte einst: In ihnen liegt der Samen zukünftiger Erfolge unseres Volkes. Es ist die Chance, das Prekariat in Werktätige und wahre Könner zu verwandeln. Dieser Text ist hervorragend.

Kann dazu nix sagen, muss ihn noch 3x lesen, um ihn erstmal sacken zu lassen, aber dieser Text geht wie ein Kamel durch das Nadelöhr.

Das Prekariat, die neue gefährliche Klasse. Syrien sollen die Leistungsträger junge, gut ausgebildete, wehrfähige Männer entzogen werden, um das Land auszubluten. Könnte sein, könnte auch nicht sein, alles nur Vermutungen, nichts konkretes. Konkret lässt sich aber nicht erst seit gestern eines feststellen, es geht immer um Geld und Macht.

Bezüglich Syrien geht es um den Bau einer Pipeline, die das arabische Öl nach Europa transportieren soll und somit gleichzeitig das russische Öl vom Zugang nach Europa abzuschneiden bzw. Was den finanziellen Profit angeht, würden vor allem US-Investoren profitieren, während die Zionisten jubeln, weil Russland geschwächt werden würde.

Assad hat nein zu einer solchen Pipeline gesagt, deshalb soll er weg, deshalb der seit Jahren andauernde Krieg in Syrien, der von den, vom CIA und den Saudis aufgebauten und unterstützten Dash-Proxys, geführt wird. Ein zerstörtes Europa käme doch als zahlender Kunde für das arabische Öl gar nicht mehr in Frage. In ähnlicher Weise könnte man versuchen, die anderen Theorien zu überprüfen. Einfach die bekannten Fakten den Theorien gegenüber stellen.

Jeder kann das mal für sich selbst versuchen. Auf die Resultate wäre ich wirklich gespannt. Sonst würden sie die Siedlungspolitik nämlich nicht so vehement fordern oder sie zum Teil freiwilllig unterstützen.

Ja das seh ich auch so. Nur ganz ehrlich, wenn diese kriminellen kriminelle sind und hier sogar häuser bekommen pluss den ganzen andeen versorgungskladeradatsch, dann frag ich mich, was sie damit sagen wollen? Gib mir hartz4 , ein haus , familiennachzug in ihr beispiel spanien und ich nehme, bin ein vorzeigeneubürger, lerne die sprache und bring mich ein wo es nur geht.

Ich zünde abe keine obdachlosen an, greife die polizei an, oder vergewaltige omas oder jungs im schwimmbad. Beide , die bonzen und die ausnutzenden kriminellen unwerten sind es die raus müssen. Alle die da aus vorteilsgründen mitspielen, machen sich gemein als un-menschen. Ja, das halte ich auch für eine hervorragende Idee. Und könnte sehr hilfreich sein in dem ganzen Durcheinander im politischen Gespräch, wo man zusehends nur noch aneinander vorbeiredet.

Gedanken dieser Art habe ich erstmals vor ein paar Jahren kennengelernt, als das Mitglied der russ. Akademie der Wissenschaften Arkady Petrov und Mitarbeiter seine Einsichten in Buchform und in seinen Instituten und bei Vortragsreisen veröffentlicht hat. Vielleicht hört man ja vielleicht hier bei Gelegenheit etwas Belastbares zu dieser grauenvollen Entwicklung, um nicht irgendwelchen Verschwörungstheorien aufzusitzen?

Als Beispiel sei Soros genannt, der einer der mächtigsten Erfüllungsgehilfen dieses Umvolkungsterrors ist, der sich nicht nur auf Europa begrenzt, sondern ebenfalls in Australien, Kanada und selbst in Ami-Land stattfindet. Und so kirre es sich auch anhört: Ich kann alles was Sie auf meinen Kommentar erwidern unterstreichen, man muss aber aufpassen, sich nicht im Klein, Klein zu verlieren. Es geht um die Relevanz, oder anders ausgedrückt, ist eine Interessensgruppe stark genug, um z.

Das war wirklich ein einschneidendes Ereignis, wofür es einen ganz konkreten Grund geben muss. Sicher gibt es da unter vielen Profiteuren z. Aber all das erklärt nicht die Öffnung der Grenzen, dafür sind diese Interessensgruppen nicht stark genug. Stark genug wäre z. Werden Russland und China jedoch zu Kreuze kriechen, wird dasAsylantenproblem so schnell gelöst wie es geschaffen wurde. Das würde auch mit dem nächstn Artikel korrespondieren. Migration wird als waffe eingesetzt, um die Deutschen auszurotten, die allerdings wehren sich nicht, ja erkennen den Sachverhalt noch nicht einmal.

Was hoffentlich nie passieren wird. Sobald sich eine gewisse Anzahl von Männern gemeinsam zu einem bestimmten ziel aufmacht, gäbe es Alarm. Der ist überall in kurzer Zeit möglich. Das ist nun wieder sehr Pauschal. Meinen sie nach Storfer, Tucholski oder einen Mix aus beiden. Die Flüchtlingskrise als Klassenkampf über Niedriglohn?

Halte ich so für nicht haltbar. Ob sich dann die Unterschicht gegnseitig das Leben schwer macht? Aber dass die Terroristen der Unterschicht aufmischen, das halte ich für wahrscheinlich. Das alles ist Spekulativ. Aber, das Spekulative ist der Intransparents der Bundesregierung geschuldet. Ein Text einer respektvollen Gemeinschaft. Arbeit und Mühe — Entwicklung — als Teil des Glücks. Leben, Wachsen und Kooperieren.

Im Krieg höhnischer Gieriger. Dieses Problem besteht nicht nur in Russland sondern findet sich auch, in schon apokalyptischem Ausmass in Brasilien. Da müssen handwerkliche Spezialisten und sonstige Kader in der gesammten Welt zusammen gesucht werden, wenn irgendwo zum Beispiel in Pecem Ceara eine Industriezone gegründet werden soll. Die einheimischen cearensische Bevölkerung entsprecht voll und ganz dem Artikel und kann allenfalls fürs grobe bauliche verwendet werden. Es ist wie der Artikel beschreibt.

Wenn nicht bald etwas einschneidendes in der beruflichen Qualifikation der Menschen geschied, dann werden wir wohl heftige Rückschritte in allen Richtungen erleben.

Dieses Phänomen gibt es nicht nur in Russland sondern weltweit. Deutschland ist da keine Ausnahme. Schon die Kinder werden systematisch verdummt. Ich sehe sie jeden Tag zur Schule gehen. Die registrieren nix, entweder haben sie einen Knopf im Ohr oder sie trampeln mit Handy vor sich haltend zur Schule. Weiters habe ich Abiturienten kennengelernt, wo man sich fragt, wie sie das geschafft haben.

Auch in der Arbeitswelt herrscht vielerorts Leih und Zeitarbeit, dass man auch als modernes Sklaventum bezeichnen kann. Hinzu kommt noch das suggerieren einer Party und Spassgesellschaft. Kurzum, man kennt Menschen, die eine Arbeit bekommen und nach 3 Wochen die Fliege machen, weil sie es entweder nicht schaffen oder arbeitsentwöhnt sind.

Viele finden sich dann in Hartz IV wieder und gewöhnen sich daran. Komisch ist daran nur: Ein aussergewöhnlicher und wertvoller Beitrag, dem ich vollkommen zustimme.

Ich bin davon überzeugt, das der genannte Weg der richtige ist um viele Dinge, -und auch echte Probleme, -zu lösen. Was mich, verwundert ist, dass man vielleicht das grösste Problem sieht, aber es in seiner Kernfrage nicht lösen kann. Man spricht von der organischen Natur der menschlichen ökonomie des Nützlichen für die Menschheit.

Der Notwendigkeit in dieser, -um mit ihr, in die Zukunft zu fliessen… Welche Zukunft? Da haben wir einen ziemlich statischen Punkt, -nicht einen unveränderlichen, aber ser soliden. Könnte über vier Milliarden Jahre weiter auf diesem Planeten leben.

Was ist es denn, was diese organische Ökonomie in etwas giftiges für die Menschheit verwandelte? Die Laxitud der Erziehung? Diese ist das Resultat einer faktischen Spaltung des Begriffs Ökonomie. Das Wertsystem, vollkommen inorganischer Natur und einfach nicht geeignet der Menschheit nürtzlich zu sein. Diese systemische Strukturierung die die Ewigkeit anstrebt, kann einer freien und glücklichen Menschheit nur Kriege, Hunger und Armut gewähren.

Wir sind organischer Natur und müssen uns organisch organisieren wenn wir überleben wollen. Staaten, wie wir sie heuten kennen, werden nicht überleben können. Nationen waren immer organischer Natur. Seht interessant, etwas langatmig. Danke für die Mühe. Ein Think-Tank Leiter, repariert zum Lebensunterhalt Motorräder, und wird intellektuell damit mehr gefordert als in seiner alten Arbeit.

Der reine Luxus

Sie ist die einzige essbare Art in der Gattung der Pistazien. Seit ist das WGM im Schloss Rastatt beheimatet und gehört mit seinen Sammlungen und seiner modernen Präsentation zu den führenden militarhistorischen Museen Deutschlands.

Closed On:

Die sogennaten Manager sind meist unfähige Leute.

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