"Einheit der Verschiedenen"

Konjunktur

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Spätestens seit Anfang der er-Jahre gehört die Arbeitslosigkeit zu den größten sozialen Problemen in Deutschland. Abseits der konjunkturellen Wellenbewegungen hat sich die Zahl der Arbeitslosen bis zum Jahr immer weiter erhöht. Allerdings ha. 2. Die aktuelle Zins- und Inflations-Situation. Die aktuelle Niedrigzins-Situation wird besonders stark von der derzeit noch expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank geprägt.

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Er […] erzählt von Begegnungen mit Menschen, die beglückt gewesen seien, "weil sie hier so lieben und so glauben können, wie sie es wollen". Das habe Gaucks Blick verändert, und diesen Perspektivwechsel wünsche er dem Land. Wer vietnamesische Eltern habe, wolle sich nicht fragen lassen, woher er "eigentlich" komme. Umdenken sei von allen gefragt: Kulturelle und soziale Ursachen seien "nicht in einen Topf" zu werfen. Aber wer das Grundgesetz missachte, habe mit "null Toleranz" zu rechnen.

Das ist ein neues Leitmotiv. Er steht bei den neuen Staatsbürgern, ist beschäftigt. Constanze von Bullion, "Wir bunten Deutschen", in: Süddeutsche Zeitung vom Statistisches Bundesamt; Datenbasis für Ausländer linke Spalten: Die Sozialstruktur Deutschlands, 7. Zweiter Integrationsindikatorenbericht, Paderborn , S. Quellentext Mehr Gelassenheit beim Thema Einwanderung […] Deutschland verzeichnet seit vier Jahren eine kontinuierlich und rasch steigende Nettoeinwanderung, wie sie das Land seit zwanzig Jahren nicht erlebt hat.

Vor zehn Jahren waren noch 59 Prozent überzeugt, dass Deutschland aufgrund der Lage auf dem Arbeitsmarkt keine Einwanderung braucht; das glauben heute nur noch 34 Prozent. Dagegen setzte sich immer mehr die Einschätzung durch, dass Deutschland aufgrund seiner robusten Konjunktur und auch aufgrund seiner demographischen Entwicklung auf Einwanderer angewiesen ist.

Die Überzeugung, dass Einwanderung notwendig ist, um den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zu decken, hat im selben Zeitraum von 13 auf 39 Prozent zugenommen. So stabil sich diese Trends entwickelt haben, müssen sie allerdings auch als Warnung interpretiert werden, dass ein längerer Konjunktureinbruch hier zu einer Trendwende führen könnte. Solange der Arbeitsmarkt in einer guten Verfassung ist, sieht die Mehrheit in Einwanderung kein Problem — vorausgesetzt, dass Struktur und Qualifikation zu dem Bedarf auf dem Arbeitsmarkt passen.

Die Mehrheit glaubt, dass viele Einwanderer von dem sozialen Netz angezogen werden. Auch diese Einschätzung ist in den vergangenen Monaten signifikant schwächer geworden: Im Frühjahr waren davon noch 67 Prozent überzeugt, jetzt 57 Prozent.

Die Einschätzung, dass dies eher Ausnahmen sind, hat sich binnen weniger Monate von 14 auf 32 Prozent erhöht. Die Gründe für die zunehmende Gelassenheit sind neben der Verfassung des Arbeitsmarktes und der intensiveren Auseinandersetzung mit dem Thema persönliche Beobachtungen der Bürger.

Die Mehrheit zieht die Bilanz, dass in der eigenen Region nur wenig oder kaum etwas von Einwanderung zu spüren ist. Die Produktivität pro Arbeitsstunde jedoch stieg in dieser Zeit mehr als doppelt so schnell, wie der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berechnet hat.

Die Lohnzurückhaltung war vernünftig und verständlich. Es war die Phase der Massenarbeitslosigkeit. Zeitweise überstieg die Zahl der gemeldeten Jobsuchenden fünf Millionen.

Belegschaften und Gewerkschaften kämpften um jede Stelle. Mit den Geschäftsführungen gingen sie viele "Bündnisse für Arbeit" ein. Nicht Arbeit war knapp, sondern Arbeitsplätze. Das drückte auf die Lohnentwicklung. Spätestens seit aber sind wir in einem anderen Szenario.

Das deutsche Jobwunder ging weiter. Und bislang ist kein Ende in Sicht. Tatsächlich steigen die Reallöhne seither wieder stärker, im Schnitt um 1,6 Prozent jährlich. Aber die Dynamik ist immer noch verhalten. Die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie laufen. Gerade die Industrie und der Bau erfreuen sich prächtiger Geschäfte.

Volkswirte der Commerzbank rechnen denn auch mit Tarifabschlüssen von mehr als drei Prozent in diversen Branchen. Bei einer Inflationsrate von inzwischen wieder knapp unter zwei Prozent käme allerdings nur ein schmaler Kaufkraftzuwachs dabei heraus.

Den Gewerkschaften geht es aber nicht mehr nur um Geld und Jobsicherheit, sondern auch um mehr zeitliche Flexibilität. Ein nachvollziehbares Ansinnen, das allerdings viele Unternehmen schmerzen dürfte. Angesichts schon heute existierender Produktionsengpässe würden Arbeitszeitverkürzungen den Fachkräftemangel wohl noch verschärfen.

Derzeit jedoch scheinen die Arbeitnehmervertreter am längeren Hebel zu sitzen. Die Konjunktur läuft , nicht nur in Deutschland. Auch in anderen europäischen Ländern hat sich die Lage aufgehellt. Der Zustrom von EU-Bürgern auf den deutschen Arbeitsmarkt, von dem die Wirtschaft in den vergangenen Jahren enorm profitiert hat, dürfte künftig abnehmen; die Leute finden wieder leichter in ihrer Heimat Jobs.

Das Nachholbedürfnis nach langen Jahren der Zurückhaltung ist berechtigt. Nachhaltig werden solche Steigerungen aber nur sein, wenn auch die Produktivität wieder rascher zunimmt. In den vergangenen Jahren haben die Stundenverdienste zwar nur langsam zugelegt, aber immer noch schneller als das Produktionsergebnis pro Arbeitsstunde.

Bislang wirkt sich dies nicht negativ aus. Noch ist die deutsche Wirtschaft enorm wettbewerbsfähig. Doch dies ist ein endliches Spiel. Damit auf Dauer ordentliche Einkommenszuwächse möglich sind, braucht es vor allem eines: Und zwar nicht nur des Staates, sondern insbesondere der Unternehmen.

Anders wird der lahmenden Produktivität kaum auf die Sprünge zu helfen sein. Nötig wäre eine Investitionsoffensive. Sie sollte ein zentrales Projekt der neuen Bundesregierung werden, wie auch immer sie aussehen mag.

Sie sollte aber auch ein Anliegen der Gewerkschaften in den Tarifverhandlungen der kommenden Jahre sein, um gute Jobs und steigende Einkommen in Deutschland zu sichern. Es gibt viel zu tun. Die Unternehmen in Deutschland investieren seit der Finanzkrise viel weniger als vorher - trotz guter Auftragslage und extrem niedriger Zinsen.

Stattdessen sammeln sie immer dickere Finanzpolster an, so haben es kürzlich die Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten dargelegt. Hält dieser Trend an, wird die Produktivität weiter stagnieren. Entsprechend wenig gibt es auf Dauer zu verteilen.

Was genau die Unternehmen vom Investieren abhält, ist eine bislang unbeantwortete Frage.

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