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Erdöl - Entstehung-Gewinnung-Nutzung

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Rohöl ist der bedeutendste globale Energieträger - der Ölpreis ist damit ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft. Die für Europa wichtigste Rohölsorte Brent ist nach dem gleichnamigen. Die Preisentwicklung beim Rohöl macht sich bei den Kosten für Heizöl und Diesel-Kraftstof bemerkbar. Foto: Patrick Pleul/dpa Mitten in der Heizperiode müssen sich die Verbraucher auf weiter.

Preissturz von 40 Prozent

Die Experten halten die steigenden Preise für Rohöl für

Und die Saudis wollen auf 10,2 Mio. Die Rohölbestände blieben konstant, ebenso wie die inländischen Ölfördermengen. Wir möchten aber andeuten, dass die Zahlen eine Schieflage haben mögen , was mit den Inventurbeständen in Büchern im Jahreswechsel zu tun haben könnte. Börsenwerte machten am Freitag ein Sprung nach oben: Der aktuelle Gasölpreis bildet die Berechnungsgrundlage für die jeweiligen Tagespreise der Heizölhändler und der Dieselanbieter.

Gasöl ist ein Mitteldestillat im Raffnierieprozess und es wird an den Rohstoffbörsen gehandelt. Durch die Verfügbarkeit der stündlichen Gasöl-Notierungen ergibt sich ein wichtiger Preisindikator für die Mineralölbranche. Das obige Chart stellt den jährlichen Verlauf der Gasölnotierungen dar.

Die Heizölhändler orientieren sich bei ihrer täglichen Preisfindung stark am morgentlichen Gasölpreis. Finanzmärkte Börsenwerte machten am Freitag ein Sprung nach oben: Aus den Laufzeiten und Charakteristiken der reflektierten Signale lassen sich Schichtenprofile errechnen. Dabei wird mit Gruppen von üblicherweise drei bis fünf Spezialfahrzeugen, die Schwingungen einer definierten Frequenz über eine Art Rüttelplatte in den Erdboden übertragen, eine Messstrecke abgefahren.

Das systematische Befahren eines Gebiets mit sich kreuzenden Messstrecken erlaubt die Errechnung eines dreidimensionalen Modells der Bodenschichtung. Befindet sich die Erdöllagerstätte nahe der Erdoberfläche sogenannte Ölsande , kann das Öl im Tagebau gewonnen werden Beispiel: Aus tieferen Lagerstätten wird Erdöl durch Sonden gefördert, die durch Bohrungen bis zur Lagerstätte eingebracht werden.

Lagerstätten im Meeresbereich werden von Bohrinseln erschlossen und ausgebeutet, die ein Bohren und Fördern mitten im Meer ermöglichen. Zum Bohren werden Hohlbohrer verwendet, damit das dabei entstehende Bohrklein aus dem Bohrloch zutage transportiert werden kann.

Das Bohrwerkzeug besteht aus Stahlrohren, die zu einem immer längeren Rohrgestänge, dem Bohrstrang, aneinandergeschraubt werden können. Andere Bauformen haben keine beweglichen Teile, sondern sind zum Bohren härterer Gesteine mit Diamanten , Schneidkeramiken oder Hartmetall besetzt. Gelingt dies nicht, muss einige Meter oberhalb des abgebrochenen Werkzeuges eine neue Bohrung angesetzt werden, die die Schadensstelle umgeht.

Bei früheren Bohranlagen erfolgte das Drehen des Bohrstranges über einen Drehtisch, während neue Anlagen zumeist über einen Top Drive am Flaschenzug des Bohrturms verfügen. Um das Bohrklein herauszufördern und die beim Bohren entstehende Reibungswärme abzuführen, wird eine Bohrflüssigkeit durch das Bohrrohr eingepresst, die an der Bohrkrone austritt und im Ringraum zusammen mit dem Bohrklein wieder nach oben gedrückt wird. Die Bohrflüssigkeit muss ein hohes spezifisches Gewicht und eine hohe Viskosität aufweisen, damit sie durch das hohle Bohrgestänge eingepresst und durch den Ringraum wieder ausgepresst werden kann und damit das Bohrklein dabei mitgerissen wird.

Sie besteht aus Wasser, das unter anderem gelöste Polymere und suspendiertes Baryt -Mehl enthält. Damit die einzelnen Rohre des Bohrgestänges gehandhabt werden können, wird über dem Bohrloch ein Bohrturm errichtet, in dem sich auch die Vorrichtung zum Drehen des Bohrgestänges mittels Motor befindet. Wenn die Gegebenheiten es erfordern, kann auch in weiten Bögen gebohrt werden, so dass eine Lagerstätte auch von der Seite aus erschlossen werden kann siehe Richtbohren , zum Beispiel bei Lagerstätten unter besiedeltem, schwierigem, zu schützendem oder militärisch genutztem Gelände.

Die Rohre werden fest ans Gebirge einzementiert. Am unteren Ende der Bohrung wird die Rohrwand perforiert , um eine Anbindung an die Lagerstätte herzustellen. Damit erhält man eine Fördersonde, durch die auf verschiedene Weise siehe unten Erdöl gefördert werden kann.

Zunächst finden Produktionstests statt, um die Ergiebigkeit des Vorkommens zu erkunden. In nicht wenigen Fällen zeigt sich nach anfänglich hoher Ergiebigkeit eine rasche Verwässerung, sodass nach wenigen Wochen bis Monaten eine Bohrung aufgegeben werden muss. Dabei werden zum Beispiel Ablagerungen entfernt, die Förderpumpe erneuert, die Perforation gesäubert oder ein Rohrtourabschnitt ausgetauscht.

Beim ersten Anbohren der Lagerstätte muss deshalb das Austreten des unter Druck stehenden Öls mit Hilfe eines Blowout-Preventers verhindert werden, der sich am oberen Ende des Bohrgestänges befindet. Lässt der Lagerstättendruck nach, muss das Öl mit technischen Hilfsmitteln — meist Tiefpumpen — zutage gefördert werden.

Dabei befindet sich der eigentliche Pumpenmechanismus — ein Kolben und ein Rohrabschluss mit je einem Rückschlagventil — in einem eigenen Rohrstrang im Bohrloch nahe der ölführenden Schicht. Der Kolben wird mittels einer verschraubbaren Stange von einem an der Erdoberfläche befindlichen Pumpenbock über zwei parallele Stahlseile in eine kontinuierliche Auf- und Abbewegung versetzt. Statt eines Pumpkolbens kann auch eine Exzenterschneckenpumpe im Bohrloch angebracht werden, die über eine verschraubbare Stange mit einem Triebkopf an der Erdoberfläche betrieben wird.

Bei Bohrungen mit gekrümmtem Verlauf kann die Exzenterschneckenpumpe auch über einen direkt an der Pumpe angebrachten Elektromotor angetrieben sein. Bei Bohrungen mit gekrümmtem Verlauf bietet sich ein hydraulischer Antrieb an. Der eigentliche Pumpenmechanismus — wie bei der Gestängetiefpumpe ein Kolben mit Rückschlagventilen — wird mittels eines direkt über dem Kolben sitzenden Hydraulikzylinder betätigt, der über eine eigene Rohrleitung mit einer an der Erdoberfläche verbundenen Hydraulikpumpe verbunden ist.

Das gewonnene Erdöl dient dabei als Betriebsmittel des gesamten Pumpensystems. Aus tiefer liegenden Ölvorkommen wird häufig mittels Gasliften vgl. Dabei wird das Begleitgas , das bei der Erdölförderung mit an die Oberfläche tritt, abgetrennt, getrocknet und in den Hohlraum zwischen Förderstrang und Casing gepresst. Über Ventile gelangt das Gas vom Ringraum in den Förderstrang. Durch den Effekt der aufsteigenden Gasblasen wird das Öl-Wasser-Gemisch im Förderstrang nach oben getragen — ähnlich wie bei einer Mineralwasserflasche, bei der die Kohlensäure die Flüssigkeit zum Überschäumen bringt.

Dies erfolgt über sogenannte Einpressonden engl.: Man bezeichnet diese Förderphase als Sekundärförderung. Das restliche, zunehmend zähe und dichte Öl erschwert die weitere konstante Förderung. Der Rest lässt sich durch die beschriebenen Förderverfahren nicht von den Feststoffen des Speichergesteins lösen. Die Durchlässigkeit des Speichergesteins kann durch Einpressen von Säuren erhöht werden, wodurch Komponenten des Speichergesteins, speziell Karbonate , gelöst werden.

Die Tertiärverfahren werden teilweise auch kombiniert. Ein beträchtlicher Rest des Erdöls kann aber bisher mit keinem Verfahren aus der Lagerstätte gewonnen werden. Nach Abschluss der Bohrarbeiten kann auch eine reine Förderplattform eingesetzt werden.

Die Ölmenge, die man mittels konventioneller Ölbohrungen an Land und im Flachwasser fördern kann, ist begrenzt. Seit Anfang der er Jahre ist die Menge neu entdeckter Ölvorkommen im Gegensatz zum kontinuierlich steigenden Verbrauch rückläufig, weshalb viele Experten mit einem Rückgang der Ölförderung Globales Ölfördermaximum innerhalb der nächsten Jahre rechnen. Zusätzlich würde das Eintreten des globalen Erdölfördermaximums Peak Oil voraussichtlich stark steigende Preise für Erdöl nach sich ziehen.

In Europa wurde bereits Ende des Zugsalbe und zum Gebrauch als Schmierstoff. Ab wurde hier auch in Bergwerksstollen unterirdisch nach Erdöl- Linsen gegraben. Man wusste bereits, dass bei Bohrungen nach Wasser und Salz gelegentlich Erdöl in die Bohrlöcher einsickerte. Die ersten Bohrungen wurden vom russischen Ingenieur F. Semjonow mit einem Schlagbohrsystem im heute noch genutzten Ölfeld von Bibi-Eibat bei Baku durchgeführt. Der Bericht über diese weltweit erste industrielle Ölbohrung blieb aber mehrere Jahre in der Bürokratie des Zarenreichs hängen und gelangte erst in einem Bericht vom Juli an den Zarenhof.

Weltberühmt wurde die Bohrung nach Öl, die Edwin L. August am Oil Creek in Titusville , Pennsylvania durchführte. Drake bohrte im Auftrag des amerikanischen Industriellen George H. Bei der Erdölförderung in Deutschland , genauer gesagt in Westdeutschland , stellte das Jahr eine Wende in der Erdölförderung nach dem Krieg dar.

Das Emsland wurde als Erdölgebiet entdeckt und trug wesentlich zum deutschen Erdölaufkommen bei. Um weiterhin Erdöl zu fördern, müssen neue Ölquellen entdeckt werden.

Ölpreise: Marktsituation zum Wochenende

Hier verlieren die niedrig-oktanigen Moleküle, durch die Wirkung eines Platin katalysators, einige ihrer Wasserstoffatome und werden zu hoch-oktanigen Benzinmolekülen.

Closed On:

Das Ölfördermaximum ist die maximale Förderrate, die ein Ölfeld im Laufe seiner Bewirtschaftung erreichen kann.

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