Investieren in Weizen Überblick

Rohstoffe als Geldanlage

Wachstum der Weltbevölkerung.

Weizen gehört neben Mais zu den weltweit wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Um an der Börse in Weizen investieren zu können, sollten jedoch einige Grundlagen beachtet werden. Denn beim Investieren in Rohstoffe kommt es nicht immer darauf an zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen oder zu handeln. Es ist vielmehr wichtiger den richtigen Rohstoff auszuwählen. Es ist vielmehr wichtiger den richtigen Rohstoff auszuwählen.

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Weizen dient in erster Linie als Nahrungsmittel und deckt rund 20 Prozent des Kalorienbedarfs der Weltbevölkerung. Das Eiweiß Gluten macht Weizen zu einem äußerst vielseitigen Getreide und dient einem Großteil der Weltbevölkerung als wichtige Eiweißquelle.

Investitionen in die Landwirtschaft sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Wie Investitionen die Welternährung retten. Seit einigen Jahren fallen sie. Paradoxerweise lautet das beste Mittel gegen hohe Preise - hohe Preise. Gefühlt steigen die Preise für Agrarrohstoffe wie Getreide immer höher. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Alles richtig, die Story stimmt, die Bedrohung der Welternährung ist greifbar und wird medial gerne wiederholt.

Nur das wesentliche wird übersehen: Vor zehn Jahren hingegen war die Welt noch eine andere. Die Landwirtschaft rund um den Globus befand sich in einer Art Koma. Die Preise für Agrargüter waren so niedrig wie niemals zuvor. Der Bauer war wirklich der Dumme. Anleger können direkt oder indirekt mit Rohstoffen wie Weizen handeln.

Zu den direkten Investments gehören Terminkontrakte wie Futures Terminkontrakte. Weizen gehört zu den Getreidesorten. Jeder, der in Rohstoffe investiert, sollte jedoch wissen, wie die weltweiten Preise zustande kommen. Ein kleines Beispiel zeigt, wie riskant der Rohstoffhandel mit Weizen sein kann.

Der Getreidepreis hängt in erster Linie von den klimatischen Bedingungen und dem Wetter ab. Dieser Ernteausfall wirkt sich auf die Nachfrage und den Preis aus.

Während die Nachfrage nach Weizen gleichbleibend hoch ist, verringert sich zur gleichen Zeit das Angebot, was wiederum zu einem deutlich spürbaren Preisanstieg führt. Diese Entwicklung bekommen nicht nur die Verbraucher zu spüren, sondern auch die Trader, die auf die Kursentwicklung von Weizen spekulieren.

Hat der Trader im Fall es zuvor genannten Szenarios auf sinkende Kurse für Getreide an den Börsen spekuliert, fährt er einen Verlust ein, da er die Marktentwicklung nicht richtig vorausgesehen hat. Andererseits kann er einen guten Gewinn realisieren, wenn er zuvor auf sinkende Getreidepreise gesetzt hat. Andres herum ist dieses Szenario gleichfalls denkbar. Ein Jahr fährt gute Ernten ein, auf dem Weltmarkt befindet sich vielleicht sogar ein Überschuss an Weizen.

Bei gleichbleibender Nachfrage existiert nun ein Überangebot, das zu einem Preisverfall führt. Hat der Anleger auf steigende Preise spekuliert, verliert er, hat die Marktentwicklung jedoch richtig vorausgehen und auf sinkende Preise gesetzt, gewinnt er. Daher sollten Anleger sich mit dieser Materie vertraut machen und wissen, wie der Hebelhandel funktioniert und welche Auswirkungen er hat.

Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um den Handel mit geliehenen Geld. Dieser Handel findet über einen Broker und dem dort geführten Handelskonto statt. Der Broker stellt bei einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz das restliche Geld zur Verfügung. Das bedeutet jedoch nicht, dass er dem Anleger dieses Geld schenkt, denn für seine Dienstleistung erhält er Gebühren.

Grund dafür ist einfach ein Überangebot an den Märkten. So paradox es klingt da Millionen Menschen auf der Welt hungern. Aber das Angebot ist einfach sehr ungleich verteilt. Die einen haben zu viel und die anderen zu wenig. Das Geschäft mit landwirtschaftlichen Produkten ist ohnehin alles andere als einfach. Es ist sehr volatil. Über eine gute Ernte kann man sich heutzutage nicht einmal mehr richtig freuen. Eine gute Ernte bedeutet für gewöhnlich hohes Angebot und somit niedrige Preise.

Theoretisch werden immer mehr Nahrungsmittel benötigt. Die Bevölkerung wächst global und die Ansprüche werden höher. Das gilt langfristig, nicht aber kurzfristig.

Kurzfristig drückt hohes Angebot auf die Preise und Margen. Besonders deutlich wird das in den USA. Dort sind die Einnahmen aus der Landwirtschaft in den letzten Jahren massiv gesunken. Immer mehr Farmer geben daher auf oder müssen sich einen Zweitjob suchen.

Das Geld reicht vorne und hinten nicht mehr.

Weizen allgemein – Investments in Agrarprodukte

Bestandsveränderungen Bilanzberichte Wie handelt man Rohstoffe?

Closed On:

Ist die bestimmte Kursmarke erreicht, wird die Position automatisch geschlossen. Das Geld reicht vorne und hinten nicht mehr.

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