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WirtschaftsBlatt-Leitartikel: Retten wir auch die Immofinanz-Aktionäre - von Alexis Johann

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Online-Kreditplattformen stellen neben den ethisch-ökologisch Dies dient zum Schutz der Anleger als auch der Das Vertrauen der Beteiligten. So funktionieren Online-Kreditplattformen. Das Prinzip einer Betreiber der Plattform oder eine Partnerbank prüfen dass seine Anleger sogar bei der Eröffnung.

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Daraus abgeleitet müssen Berater vor einer Anlageempfehlung, in einen Schiffsfonds zu investieren, genau prüfen, ob die Anlage in einen Schiffsfonds mit den Anlagezielen des Bankkunden überhaupt vereinbar ist. Es kommt also auf das Risiko an, welches der Kunde bereit ist einzugehen. Weiter müssen die Anlageberater ihren Kunden ausführlich über die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds aufklären.

Es handelt sich dabei um das Pflichtenpaar der Anlageberater, welches mit anlagegerechter und anlegergerechter Beratung umschrieben wird. Zu ihrer Verteidigung können sich die Drahtzieher aber erstaunlicherweise oft teuerste Anwälte leisten. Es ist richtig was der BSZ e. Das Geld ist in den Auslandstresoren der Finanzindustrie gelandet.

Alles schön verschleiert über eine oder mehrere Briefkastenfirmen. Natürlich ist alles was man anbietet und tut legal! Abenteuerlich bis grotesk sind mitunter die Verkaufsargumente der Banken und Anlageberater, die ihren Kunden miese Anlageprodukte als sicher und lukrativ aufschwatzen.

Die Ratschläge sind oft so mies, dass die Berater ihre Empfehlungen gleich aus der Lostrommel ziehen könnten, wobei sie nach allen Regeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung mehr Erfolg haben müssten. Es gibt Berater die Produkte empfehlen, die dem überwiegenden Teil ihrer Klienten statt der versprochenen Rendite ein sattes Minus bescheren. Hunderttausende Anleger haben mit zweifelhaften Kapitalanlagen Ihr Geld verloren.

Als Beleg stehen dafür zum Beispiel die Massenverkäufe von schwindelhaft überbewerteten Schrottimmobilen, die von aggressiven Drückerkolonnen als Steuersparmodelle unters Volk gebracht wurden. Viele Kapitalanlagestrategien erweisen sich als Reinfälle. Mit Schrottimmobilien, Bauherrenmodellen, Film- und Medienfonds, Schiffsfonds, Schneeball- und Pyramidensystemen, und wertlosen Billigaktien zieht sich eine Ausplünderungsspur durchs ganze Land.

Jährlich werden Milliardenbeträge versenkt, meist das Geld von Kleinanlegern. Für Anleger denen beim Abschluss der Investition zum Beispiel in Schiffsfonds, versichert wurde, dass es sich bei Schiffsfonds generell um eine sichere Kapitalanlage handelt, ist die aktuelle Entwicklung überraschend und katastrophal.

Viele Anleger hatten die Anlage im Schiffsfonds als Altersversorgung gedacht. Statt satter Ausschüttungen sind die Betroffenen nun von hohen Rückzahlungsforderungen betroffen. Geschädigte Kapitalanleger werden immer öfter von Rechtsanwälten umworben die ihnen versprechen das verloren gegangene Geld einzuklagen. Sicher kann sich der betroffene Anleger nur sein, dass er eine hohe Anwaltsrechnung erhält und ob sein Anwalt mit seiner rechtlichen Einschätzung richtig liegt, das erfährt er erst wenn der Richter gesprochen hat.

Da die Kapitalanlageopfer in der Regel von der Gesellschaft keine Solidarität erwarten können, bleibt nur noch der Anwalt als scheinbar solidarischer Partner übrig. Auch die Presse zeigt wenig Zuwendung für die Opfer. Auch durch die Vielzahl der Opfer geht der Einzelne mit seinem Schicksal praktisch in der Masse als uninteressante graue Maus unter.

Oft wird dann noch behauptet, die Anleger hätten es den Betrügern zu leicht gemacht sie um ihr Geld zu bringen. Flugs wird den Anlageopfern eine gewisse Mitschuld zugeschrieben. Selbst Richter neigen manchmal dazu das Pendel für die Bedeutung der Mitwirkung für die Schadenszurechnung und Tatbestandsverwirklichung zum Nachteil der Geschädigten ausschlagen zu lassen.

Erfolgreich war der Anwalt. Das Rettungspaket muss weiter greifen. Was haben diese Anleger falsch gemacht? Sie haben sich auf Aussagen der beiden Gesellschaften verlassen, was mit dem zur Verfügung gestellten Geld passiert. Sie haben sich auf unabhängige Gutachter verlassen, die den Wert der Immobilienportefeuilles und damit den "inneren Wert" der Aktie sowie deren Verzinsung beziffert haben. Sie haben sich auf die Aufsichtsräte verlassen, die im Namen der Constantia Privatbank das Management jährlich von Verfehlungen entlastete.

Sie haben sich auf staatliche Kontrollorgane verlassen, die Bankgeschäfte auf Werthaltigkeit prüfen. Sie haben sich auf Vermögensberater verlassen, die gesetzlich zu ordentlichen Beratungen verpflichtet sind. Ein Millionen-Euro-Darlehen ist irgendwo verschollen. Niemand kann ihn beziffern. Wer die Aktien als Tilgungsträger für Hypothekarkredite eingesetzt hatte oder damit Pension ansparte, hat alles verloren. Vor allem das Vertrauen in die Börse und seine staatliche Aufsicht.

Die Anleger fürchten Rechtsbelastungen in Milliardenhöhe und sind deshalb scharenweise aus der Aktie ausgestiegen. Am Mittwochmorgen stagnierte der Kurs bei 65 Euro. Neuigkeiten zu den Verfahren um Glyphosat hat Baumann nicht mit nach London gebracht. Dafür präsentierte er sehr ambitionierte Wachstumsziele für die kommenden drei Jahre und hohe Gewinnspannen bis zum Jahr Die Anleger können auf höhere Dividenden und Aktienrückkäufe hoffen.

Das sind die Pläne des Konzerns: Der Umsatz soll bis auf 52 Milliarden Euro steigen, im kommenden Jahr um vier Prozent und danach um vier bis fünf Prozent. Noch höhere Ziele setzt sich Bayer beim Ertrag.

Wer ruft an? Wie überprüft man die Telefonnummer?

Laut dem Insolvenzverwalter ist die erste Abschlagszahlung nach wie vor erst für geplant.

Closed On:

Ob das ehemalig als Peer-to-Peer-Kreditmarktplatz gestartete Unternehmen wirklich mit seinem vormaligen Kerngeschäft Gewinn erwirtschaftet, wird bezweifelt. Politik - Methoden, Forschung.

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