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Gewerkschaften: höhere Löhne, kürzere Arbeitszeit

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Shin-ichi Takezawa* Gewerkschaften und Unternehmensführung in Japan J. Das Unternehmen als Grundlage der Gewerkschaftsbewegung Das Gewerkschaftsgesetz von , das heute 8,8 Millionen organisierte Arbeit­. Gewerkschaften vertreten die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der arbeitenden Menschen. Seit ihrem Bestehen setzen sich unter anderem für höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Mitbestimmung ein.

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Bei der Firma Automotive Lighting wird Lichttechnik für Fahrzeuge gefertigt. Doch die Gewerkschafter dort sind erbost, weil die Unternehmensführung mit ihnen bisher nicht über Tariferhöhungen verhandeln will.

Bei der Konferenz einigten sich die Arbeitnehmervertreter auf einige konkrete Forderungen. Doch die Gewerkschafter dort sind erbost, weil die Unternehmensführung mit ihnen bisher nicht über Tariferhöhungen verhandeln will. Gegenüber dem Tschechischen Fernsehen sagte er:. Deswegen haben qualifizierte Mitarbeiter begonnen zu kündigen. Die Empfehlung für die 29 Mitgliedsorganisationen lautet, für das kommende Jahr sieben bis neun Prozent Lohnanstieg zu fordern.

Zum anderen folgt das aus einer laufenden Kampagne des Verbandes gegen billige Arbeit. Von den Arbeitgebern kommen bisher unterschiedliche Reaktionen. Die Löhne werden ohnehin derzeit durch die Lage auf dem Arbeitsmarkt nach oben getrieben. So fehlen Arbeitskräfte, während zugleich die Nachfrage und die Zahl der Aufträge wachsen. Zugleich hat die Handelskammer in einer Studie die Lage ermittelt. Demnach werden die schnell steigenden Löhne mittlerweile für die Firmen zum Problem. Die Handelskammer rät daher zu Vorsicht bei den Tarifforderungen.

Wie es derzeit aussieht, wird kein Austrittsabkommen zustande kommen. Zu unvereinbar sind die Verhandlungslinien: Und über all dem hängt das drohende Damoklesschwert der Grenzfrage zwischen Nordirland als Teil des Vereinigten Königreichs und der unabhängigen Republic of Ireland.

Immer noch sind in Belfast die protestantischen und katholischen Stadtteile durch Zäune und Mauern voneinander getrennt , um den Frieden zu sichern. Diese zarte Friedenspflanze ist durch die Verhandlungsposition der britischen Regierung gefährdet: Zollunion ja, Freizügigkeit nein. Der gordische Knoten scheint noch fester gezogen, für dessen Auflösung die britische Regierung bis jetzt aus Sicht der EU keinen gangbaren Weg angeboten hat.

Das Zeitloch wird rasant kleiner: Hinzu kommt, dass auch das britische Parlament das Austrittsabkommen ratifizieren muss. Harte Grenzen ab dem Bei den britischen Gewerkschaften war dieses Szenario offenbar nicht auf der Agenda. Die eigentliche Vision Corbyns scheint zu lauten: Labour wird den BritInnen unter seiner Führung ein Vereinigtes Königreich bescheren, das viel höhere Sozialstandards aufweist als die Europäische Union.

In Rechtsstaaten sind diese vorwiegend finanzieller Natur. Sie unterscheiden sich somit von den menschlichen Kosten, die durch erzwungenen Konsens in autoritären Staaten entstehen. In den vergangenen Jahren nahm der Druck auf die Gewerkschaften zu.

Staaten in Mittel- und Osteuropa sowie in Asien gelang es, ein hohes Bildungs-, Produktivitäts- und Infrastrukturniveau aufzubauen. Weiterhin existiert als Kennzeichen für fehlende Rechtsstaatlichkeit ein Widerspruch zwischen gesetzlichen Regelungen und der Einklagbarkeit von Rechten. Trotz der hohen Arbeitslosigkeit und der umstrittenen These, ein Industrieland wie Deutschland sei international nicht mehr wettbewerbsfähig, halten die Gewerkschaften an Lohnforderungen fest, die zumindest die Inflation ausgleichen, aber auch teilweise höher sind als das wirtschaftliche Wachstum , wenn in einer Branche besonders hohe Produktivitätszuwächse zu verzeichnen sind.

In Deutschland wird auf die im internationalen Vergleich wenigsten Streiktage verwiesen. Streiks sind für alle Gewerkschaften mit hohen Kosten verbunden und für Arbeitgeber neben kurzfristigen Produktionsausfällen langfristig ein Standortnachteil. So ist es im Sinne beider Parteien, Streiks zu vermeiden. Die meisten Gewerkschaften halten Strategien von Lohnsenkung, um gegen Maschinen zu konkurrieren oder um arbeitsintensive Produktionen zu halten, langfristig für verfehlt, auch wenn sie in Einzelfällen entsprechenden Abmachungen zustimmen.

Eine wirtschaftstheoretische Grundlage für solche Lohnsenkungen hierfür gibt es jedoch nicht. Gewerkschaften zielen bei ihren Aktivitäten auf die Schaffung neuer Massennachfrage, die die Binnen konjunktur anregen soll. So wird die Abkopplung Deutschlands von der anziehenden Weltkonjunktur zum Teil auf die schwache Binnennachfrage zurückgeführt. Einige Wirtschaftsexperten kritisieren jedoch, dass dabei der doppelte Nachfrageeffekt von den Gewerkschaften keine Berücksichtigung findet. Nachfrage entstehe auch dann, wenn man es Unternehmen erleichtert, Investitionen zu tätigen.

Jedoch ist die Wirkung der Investition der eines vorweggenommenen zukünftigen Konsums gleich, denn investiert wird nur dort, wo später Konsum erwartet wird. Langfristig sei der Konsum der Zukunft durch die Kredite für die Investitionen in der Vergangenheit bereits gebunden.

Somit könne man sich langfristig auf die Betrachtung des Konsums zurückziehen und deswegen den Effekt der doppelten Nachfrage ignorieren. Auch Exportrekorde der deutschen Wirtschaft — die der These mangelnder internationaler Wettbewerbsfähigkeit widersprechen — können die Binnennachfrage nicht ausreichend stützen. Bedeutender ist beim doppelten Nachfrageeffekt jedoch die Nachfrage im Inland.

Denn nicht nur private Haushalte , sondern insbesondere auch heimische Unternehmen konsumieren im Inland, etwa über Zulieferungen. Hohe Löhne oder hohe Abgaben jedoch wirkten diesem Konsum entgegen und verlagerten ihn ins Ausland. Dieser These wird aber mit dem Argument widersprochen, die hohen Löhne an ortsansässige Mitarbeiter würden diesen erst ermöglichen, auch in der Region ihr erarbeitetes Geld auszugeben, sodass sich bei Lohnerhöhungen allenfalls eine Substitution von Zahlungen an regionale Zulieferer zu Zahlungen an regionale Mitarbeiter ergebe.

Ähnlich sehe es mit Staats abgaben aus, die auch vom jeweiligen Staat zur Bezahlung seiner Ausgaben in bevorzugt seinem Staatsgebiet verwendet würden. Den Gewerkschaften gelang es im Laufe der Nachkriegszeit immer deutlicher, auch als allgemeiner gesellschaftlicher Vertreter der Interessen der arbeitenden Bevölkerung politisch und institutionell anerkannt zu werden. Im Rahmen der Mitbestimmung der Arbeitnehmer bei den sie beschäftigenden Betrieben erhielten die Gewerkschaften, soweit sie dort Mitglieder besitzen, selbständige Antrags- und Beteiligungsrechte, wie auch grundsätzliche Zugangsrechte zu diesen Betrieben.

Zwar werden auch die Gewerkschaftsvertreter von den stimmberechtigten Mitarbeitern des Betriebes oder deren Delegierten gewählt, jedoch steht das Vorschlagsrecht hierzu allein der Gewerkschaft zu. An der Sozial- und Arbeitsverwaltung nehmen die Gewerkschaften teilweise durch Entsendung von Mitgliedern teil und treten immer dort als Vertreter der Arbeitnehmer auf, wo die Arbeitgeber sich von ihren Verbänden vertreten lassen.

Aufgrund ihrer Stellung entsenden sie auch ihre Vertreter in allgemeine Einrichtungen, wie etwa den bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gebildeten Rundfunkräten. Gewerkschaft basiert auf Gemeinschaft und aus dieser Gemeinschaft resultiert eine "Position der Stärke".

Der Netto- Organisationsgrad bezeichnet dabei den Anteil der in einer Branche oder einem Organisationsbereich beschäftigten Gewerkschaftsmitglieder an allen in dieser Branche oder diesem Bereich Beschäftigten. Das Gesamtbild ist jedoch nicht einheitlich. Häufig genannte Gründe für einen Rückgang sind eine gesellschaftliche Tendenz zur Individualisierung , kleiner werdende Betriebsstrukturen, Verringerung von Arbeitsplätzen in der Industrie zu Gunsten des Dienstleistungsbereichs, aber auch der Führungsstil der Gewerkschaften, Korruptionsaffären und Unzufriedenheit der Mitglieder mit den Ergebnissen bei der Durchsetzung von Entgelterhöhungen.

Einzelheiten sind der folgenden Tabelle zu entnehmen. In Deutschland verzeichnen manche Gewerkschaften inzwischen wieder Mitgliederzuwächse.

Mitglieder zu abhängig Beschäftigte. Belgien hat mit ca. Die Gewerkschaften übernehmen in Belgien auch Aufgaben als Arbeitslosenkassen. In Belgien und damit auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind die wichtigsten Organisationen:. Neben diesen drei Organisationen sind folgende Gewerkschaften Vakbonden im flämischen Teil Belgiens registriert:.

In Frankreich gibt es verschiedene vorwiegend politisch ausgerichtete Gewerkschaften:. Seit einigen Jahren ist allerdings zu beobachten, dass diese Verbindung zunehmend schwächer wird.

Heute ist die CGT mit etwa Die Gründung erfolgte Sie sieht ihr Ziel in der Verteidigung der Ideale der Republik: Sie wurde gegründet. Sie kämpft für eine kleinräumige Landwirtschaft, für den Umweltschutz und für die Qualität der erzeugten Produkte.

Gegründet wurde der Verband durch den Zusammenschluss von Gewerkschaften. Sie ist der einzige Gewerkschaftsbund Frankreichs, dessen Mitglieder bei der französischen Präsidentschaftswahl überdurchschnittlich oft für den rechtsextremen Kandidaten Jean-Marie Le Pen stimmten. Eigentlich sollte man vielleicht eher als einen Korportationsbund ansehen, da dieser Bund mehrere Minigewerkschaften Polizei, Gefängnispersonal, Verkehrsmittel, Post, Bildung , Arbeitsgeberorganisationen, Mietervereine vereint.

Dies sollte durch Klagen von Gewerkschaften verhindert werden. Einer der Gründe, warum er sehr hinter den Wahlergebnissen der FN zurückbleibt, ist die Tatsache, dass er nicht allgemein als Gewerkschaftsorganisation anerkannt ist, und dass einige Teilgewerkschaften nur auf dem Papier existieren. Sie ist eine dezentral aufgebaute anarchistische Gewerkschaftskonföderation und besteht aus lokalen und betrieblichen Gruppen Syndikaten in 17 französischen Städten.

Ihre Mitgliederzahl liegt nach eigenen Angaben derzeit im dreistelligen Bereich. Die Union syndicale Solidaires ist ein linker basisdemokratischer Gewerkschaftsverband. Eigentlich fundierten es zehn unabhängige Gewerkschaften als Groupe des 10 G Laut andern sollte es den reformistischen Linksbund Ensemble! G10 hat auch an die Gründung der linksalternativen Think Tank Attac teilgenommen.

Schon im ausgehenden Ein wichtiger Schritt war die formale staatliche Anerkennung der Gewerkschaften im Jahr , die einerseits einen Meilenstein der Demokratisierung darstellte, andererseits die britischen Gewerkschaften auch davon abhielt, sich in einer Partei zu organisieren, um grundlegende politische Ziele durchzusetzen, wie es etwa bei der deutlich früheren Entwicklung von Arbeiterparteien in anderen, stärker repressiven Staaten der Fall war. Davon zeugen die rund historischen Gewerkschaften.

Traditionell arbeiteten die Gewerkschaften politisch mit der Labour Party zusammen, welche in ihren Anfangsjahren keine Individualmitgliedschaft kannte.

Mitglieder der Labour Party waren automatisch auch Gewerkschaftsmitglieder, sofern sich die entsprechenden Gewerkschaften für einen Beitritt zur Labour Party entschlossen haben. Labour konnte anfangs kaum Anklang bei der Mehrheit der Gewerkschafter finden. Auch frühere Gründungen von sozialdemokratischen Parteien blieben erfolglos, so die Independent Labour Party und die Social Democratic Federation , die sich später der Labour Party anschlossen.

Gewerkschaften: höhere Löhne, kürzere Arbeitszeit

Jahrhundert wandeln sich die US-Gewerkschaften programmatisch immer mehr zu einer ganzheitlichen Vertretung aller Arbeitnehmer.

Closed On:

Einer der Gründe, warum er sehr hinter den Wahlergebnissen der FN zurückbleibt, ist die Tatsache, dass er nicht allgemein als Gewerkschaftsorganisation anerkannt ist, und dass einige Teilgewerkschaften nur auf dem Papier existieren. Tatsächlich haben sich aber die durchschnittlichen Lohnstückkosten in Schweden in den letzten zehn Jahren um das Vierfache mehr erhöht als in Deutschland.

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